Einen rabenschwarzen Tag erwischte 5.000m-Läufer Brenton Rowe (team2012.at) in Turin.
Der Wiener belegte beim 13th Memorial Primo Nebiolo den letzten Platz und blieb fast eine Minute über dem Olympialimit.
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Einen rabenschwarzen Tag erwischte 5.000m-Läufer Brenton Rowe (team2012.at) in Turin.
Der Wiener belegte beim 13th Memorial Primo Nebiolo den letzten Platz und blieb fast eine Minute über dem Olympialimit.
Usain Bolt präsentierte sich auch beim Diamond League Meeting in Olso in guter Verfassung.
Der Weltrekordler gewann die 100m in 9,79 sek und verpasste seine Jahrsweltbestzeit nur um drei Hundertsel. Sein schärfster Rivale Asafa Powell (gewann die letzten vier Jahre in Oslo) hielt lange mit und erzielte in 9,85 sek eine persönliche Saisonbestleitung. Für Bolt war es der 29. 100m-Lauf unter 10 Sekunden, für Powell bereits der 77.
Die Hürdensprinterin glänzt trotz Gegenwind mit 12,99 Sekunden. Victoria Schreibeis erbringt EM-Limit für Helsinki!
Österreichische und internationale Top-Leichtathleten nutzten das Liese Prokop Memorial in St. Pölten für starke Leistungen. Allen voran zeigten aus heimischer Sicht die Hürdensprinterinnen Beate Schrott (Union St. Pölten) und Victoria Schreibeis (DSG Wien) hervorragende Rennen.
Am Donnerstag, 7. Juni geht mit dem 6. Liese Prokop Memorial in St. Pölten ein Leichtathletik-Spitzenevent in Szene.
Das Athletenaufgebot verspricht olympisches Flair mit ÖLV-Topathleten und internationalen Assen aus 16 Nationen. Im Programm ab 15:30 Uhr folgen die Höhepunkte dicht auf dicht. Erstmals seit Jahren lässt die Wetterprognose hervorragende Bedingungen erwarten!
Der LCC Wien, eine der ehemals erfolgreichsten Leichtathletikvereine Österreichs, wurde aus dem Wiener Leichtathletikverband ausgeschlossen.
Als Grund gibt WLV-Präsident Ing. Walter Ottmann nicht getätigte Mitgliedsbeiträge und Lizenzgebühren aus den letzten zwei Jahren an.
Beim Diamond League Meeting in Euge hatte der Chinese Liu Xiang besonderes Pech.
Der Olympiasieger von 2004 über die 110m Hürden stellte in eben dieser Disziplin mit einer Zeit von 12,87sec den bisherigen Weltrekord von Dayron Robles ein.
Ein Großaufgebot an Österreichischen Leichtathleten war diesen Samstag bei der Sparkassen Gala in Regensburg vertreten.
Über 800 Meter sorgte gleich ein Quintett für starke Leistungen. Andreas Rapatz belegte bei seinem Saisoneinstieg in 1:47,38 min Rang 2. Auf das Olympialimit von 1:46,30 min fehlt dem Kärntner noch eine gute Sekunde.
Beim Samsung Diamond League Meeting stellten der Kenianer Wilson Kiprop und die Äthiopierin Tirunesh Dibaba über 10.000 Meter Jahresweltbestzeiten auf.
Im Herren-Rennen wurden unter 15 Kenianern drei Startplätze für die Olympischen Spiele vergeben. Neben Kiprop's Bestmarke (27:01,98) qualifizierten sich auch Moses Masai (27:02,25) und Bitan Karoki (27:05,50) für London. Deutlich gescheitert sind u.a. der Olympia-Dritte Micah Kogo und der ehemalige Weltmeister Eliud Kipchoge.
Die große Siegerin bei der Golden Roof Challenge - dem legendären Weitsprung- und Stabhochsprungmeeting vor dem Goldenen Dachl - ist die Russin Elena Sokolova.
Die Weitspringerin gewann mit dem Meetingrekord von 6,83 Metern überlegen und verbesserte dabei ihre persönliche Bestmarke gleich um 22 Zentimeter. Österreichs Vertretung Sabine Egger wurde in 5,79 m Fünfte.
Weltrekordsprintler Usain Bolt meldet sich in Rom nach seiner enttäuschenden Leistung vergangene Woche in Ostrava eindrucksvoll über 100 Meter zurück.
Der Jamaikainer gewann in der Jahresweltbestzeit von 9,76 sek deutlich vor dem ehemaligen Weltrekordler Asafa Powell (9,91 sek). Damit verbesserte sich Bolt gegenüber seiner schwachen Darbietung von letzter Woche um 28 Hundertsel.
Liese Prokop Memorial: ÖLV-Stars und Duelle mit Olympiaflair in St. Pölten
Am Donnerstag, 7. Juni geht mit dem 6. Liese Prokop Memorial in St. Pölten ein Leichtathletik-Spitzenevent in Szene. Das Athletenaufgebot verspricht olympisches Flair mit ÖLV-Topathleten und internationalen Assen aus 16 Nationen. Bei einer Pressekonferenz am 30.5. präsentierte Meeting Direktor Gottfried Lammerhuber ein Programm, in dem die Höhepunkte dicht auf dicht folgen.
Nachdem vergangenes Wochenende in Hengelo (Niederlande) Äthiopiens Leichtathleten über 10.000 Meter um die drei begehrten Olympia-Tickets kämpften folgt diesen Samstag (2.6.2012) der interne Länderkampf der Kenianer.
Nicht weniger als 14 Spitzenläufer aus der aktuell stärksten Langstreckennation kämpfen in Eugene (USA) um drei Startplätze.
Pamela Märzendorfer lief am Montag in Rehlingen (Deutschland) die 800 Meter erstmals unter 2:04 min und näherte sich dem EM-Limit.
Märzendorfer, die für den LCAV Doubrava (Oberösterreich) startet, belegte in 2:03,76 min den 3. Gesamtrang.
Die Olympischen Sommerspiele werden nun endgültig ohne Laufsport-Legende Haile Gebrselassie stattfinden.
Der Äthiopier belegte beim offiziellen 10.000m Qualifikationsmeeting seiner Nation nur Platz 7. Vor ihm waren gleich fünf Landsmänner klassifiziert.
Siebenkämpferin Ivona Dadic qualifizierte sich beim Mehrkampfmeeting in Götzis sensationell und völlig überraschend für London 2012.
Die 18-Jährige benötigte nach einer Serie an persönlichen Bestleistungen im abschließenden 800m-Bewerb einen Zeit von 2:11,31 um noch die nötigen Punkte für das Olympia B-Limit zu sammeln.
Brenton Rowe (team2012.at) verbesserte bei einem Meeting in Belgien seine 5.000m Bestzeit, muss aber weiterhin auf das Olympialimit warten.
Rowe belegte in 13:36,62 min Platz 7 und verbesserte seine Bestmarke um 18 Hundertsel.
800m-Läufer Raphael Pallitsch erbrachte bei einem Meeting in Dessau das Limit für die Freiluft-EM in Helsinki.
Der Burgenländer blieb mit einer persönlichen Bestmarke von 1:47,21 min um 59 Hundertsel unter der geforderten Norm.
Hürdensprinterin Beate Schrott gewann beim Ostrava Golden Spike den B-Lauf über die 100m Hürden.
Die Niederösterreicherin siegte in neuer Freiluft-Saisonbestleistung von 13,18 sec und unterbot dabei auch das Limit für die EM in Helsinki deutlich.
Bei einem Meeting in Koblenz präsentierten sich Andreas Vojta und Eva Hieblinger-Schütz über 5.000m in starker Form.
1.500m-Spezialist Vojta pulverisierte in 13:53,47 min seine Bestzeit um über eine Minute. Der Gerasdorfer lief damit nur knapp 20 Sekunden langsamer als Teamkollege Brenton Rowe im März. Rowe möchte allerdings über 5.000m noch das Olympialimit knacken.
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