Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Am Donnerstag, 7. Juni geht mit dem 6. Liese Prokop Memorial in St. Pölten ein Leichtathletik-Spitzenevent in Szene.

Das Athletenaufgebot verspricht olympisches Flair mit ÖLV-Topathleten und internationalen Assen aus 16 Nationen. Im Programm ab 15:30 Uhr folgen die Höhepunkte dicht auf dicht. Erstmals seit Jahren lässt die Wetterprognose hervorragende Bedingungen erwarten!

Österreichs Asse, internationale Konkurrenz
Im Blickpunkt des Interesses stehen die heimischen Stars, die auf internationale Konkurrenz treffen. Zu den Highlight zählt der 100m Hürdenlauf mit Lokalmatadorin Beate Schrott (Union St. Pölten). Im Vorjahr konnte sie sich an gleicher Stelle für die Universiade qualifizieren. Heuer wird sie mit dem Olympia- und EM-Limit in der Tasche vor eigenem Publikum noch mehr begeistern. Im Rennen mit der jungen Britin Ashley Helsby, die sich noch für die EM qualifizieren will, ist die ÖLV-Rekordlerin gefordert. Erst vergangenen Samstag hat Schrott mit 13,17 Sekunden bei Regen und Gegenwind in La-Chaux-de-Fonds angedeutet, dass sie in starker Form ist.

Mit Diskuswerfer Gerhard Mayer (SVS) geht ein weiterer österreichischer Olympiastarter in den Bewerb. In drei von vier Bewerben hat er heuer über 61 Meter erzielt und gute Form gezeigt. Veronika Watzek (KLC), die heuer in Klagenfurt bereits 56,10 Meter erzielte, will in Richtung des EM-Limits von 57,00 Meter werfen.

Mittelstrecken-Duo kämpft um Olympiaquali
Über 800m der Männer sind Andreas Rapatz (VST Laas) und Raphael Pallitsch (Laufimpuls Oggau) am Start. Die beiden WM-Semifinalisten garantieren Dramatik pur. Beide sind bereits für die EM in Helsinki qualifiziert. Für das Traumziel Olympia sind 1:46,30 Minuten zur Qualifikation nötig. Gute Konkurrenz aus der Slowakei, Israel, Rumänien und Griechenland verspricht ein spannendes Rennen. Aus dem ÖLV-Nachwuchs läuft u.a. Dominik Stadlmann (KUS ÖBV Pro-Team), der vergangenen Samstag das Ticket für die U20-WM in Barcelona gelöst hat.

Comeback von Pauer
Im Speerwurf ist WM-Teilnehmerin Elisabeth Pauer (SVS) am Start. Nach langen Verletzungsproblemen darf man von ihr zwar keine Top-Weiten erwarten, aber sie kommt wieder zurück ins Geschehen. Ihre Trainingskollegin Elisabeth Eberl (AT Graz) fehlt hingegen, da sie sich am Knie einer Athroskopie unterziehen musste. Im Hochsprung ist Multi-Staatsmeisterin Monika Gollner (KLC) im Anlauf zu guten Leistungen. Ihre Trainingskollegin Ekaterina Kuntsevich (DSG Volksbank Wien) verspricht einmal mehr viel Brisanz.

Mit dem Olympiavierten Brian Dzingai (Zimbabwe) und der Grand Dame des britischen Sprints Joice Maduaka konnten zwei Spitzenathleten über 100m verpflichtet werden. Aus Österreich sprinten u.a. Ryan Moseley (Union Salzburg) und Zehnkämpfer Dominik Distelberger (UVB Purgstall) sowie Bianca Dürr (Union Salzburg), die heuer mit persönlicher Bestzeit von 23,87 Sekunden über 200m aufhorchen ließ. Packend wird auch die 4x100m Staffel der Männer. Teams aus der Slowakei, Israel und Österreich kämpfen hier um Plätze bzw. gute Zeiten für die EM und die Olympischen Spiele.

Als eines von zwei Austrian Top Meetings hat das Liese Prokop Memorial Qualifikationsstatus für die Olympischen Spiele in London, die Europameisterschaften in Helsinki und die U20 WM in Barcelona. Dies gilt sowohl für die Athleten des ÖLV als auch alle internationalen Starter. Nicht nur die ganz bekannten Namen sind dabei. Viele von Österreichs Leichtathleten nutzen die Chance, in diesem motivierenden Umfeld zu starten. Moderiert von den ORF-Reportern Rainer Pariasek und Thomas Gonaus erwartet die Besucher ein spannender und unterhaltsamer Event


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