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Der Marathon ist das sportliche Highlight vieler Läufer und Läuferinnen im Jahr!

Diese 42,195 Kilometer kannst du nur erfolgreich absolvieren, wenn du mehrere Monate lang strukturiert trainiert hast. Noch dazu benötigst du ein bisschen Glück, um an Tag X genau in Höchstform zu sein.

Grundstein für Marathonerfolg liegt in der Vorbereitung

Sowohl während eines Marathons als auch in der Vorbereitung auf diesen kannst du extrem viele Fehler begehen, wie wir in unserem Artikel "" bereits näher beschrieben haben. Auch wenn der Marathon, der Tag ist, an dem du und dein Körper über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, den Grundstein für deine Marathonleistung legst du allerdings in der Vorbereitung. Und diese ist enorm wichtig.

Wenn du bereits einen Marathonlauf absolviert hast, dann kennst du die grundlegenden Fakten, wie die etwa 12-wöchige Vorbereitungsphase, in der dein Training gezielt auf den Marathon aufgebaut wird. In diesen zwölf Wochen solltest du deine Trainingsvorgaben so gut es geht einhalten, denn nur dann hast du auch realistische Chancen dein gesetztes Ziel zu erreichen. Allerdings kommen wir da schon zum ersten Punkt, der größten Fehler in der Marathonvorbereitung:https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/c17236461ded4bb09c5d17f4341bf0f6

1) Trainingsrückstand nachholen

Eine kleine Verletzung oder eine Erkrankung kann dich während der Marathonvorbereitung aus dem Plan bringen. Verpasst du ein oder zwei Wochen des Trainings, solltest du nicht in Panik verfallen und die verpassten Einheiten nachholen. Eine kurze Trainingspause kannst du normalerweise sogar ohne Leistungsverlust überstehen. Versuche nach der Pause dort weiterzumachen, wo du ohnehin weiter trainiert hättest. Die ersten ein, zwei Einheiten kannst du etwas kontrollierter angehen und zur Not auch das Tempo drosseln.

Der gößte Fehler, den du machen kannst!

Je kürzer die Trainingspause vor dem Marathon ist, desto höher ist die Gefahr, das du falsch reagierst. Versuche auf keinen Fall in den letzten zwei oder drei Wochen vor dem Marathon irgendein verpasstes Training nachzuholen oder intensiver zu trainieren, weil du aufgrund des Trainingsrückstandes ein schlechtes Gewissen hast. In den letzten zwei Wochen vor dem Marathon wird der Trainingsumfang sukzessive reduziert. Den größten Fehler, den du in diesem Zeitraum machen kannst, ist ein Zusatztraining einzuschieben.

Erst bei langer Pause muss das Ziel angepasst werden

Bei ein bis zwei Wochen Trainingspause in der Vorbereitung musst du idealerweise nicht damit rechnen, beim Marathon doch nicht die geplante Zeit zu erreichen. Ist deine Pause allerdings länger, musst du dein Ziel anpassen. Das heißt, deine geplante Zielzeit nach oben korrigieren oder eventuell auch den Marathon absagen und für einen Marathon ein paar Wochen später anmelden.

Mit Klick auf "Weiter" kommst du zum nächsten Fehler:


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Kommentare   

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Am Mittwoch vom Marathon-Sonntag Bestzeit auf Halbmarathon Distanz geschafft, am Marathontag verschlafen, nicht gefrühstückt und Power Gel vergessen - ab Halbzeiten war nur die Qual...nur dank Zuschauern (danke Köln) hab ins Ziel geschafft.
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Ich habe einmal zu wenig lange Läufe gemacht, bin dann beim Marathon ab km 30 eingebrochen
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das dürften in der Tat die 3 gravierensten sein. Als Nummer 4 würde ich noch "unangemessenes Tempo" nennen. Natürlich kannst du die ersten 10 oder auch 20 km schneller laufen als das, was dein optimales Marathontempo ist. Und du kannst auch bei km 25 noch mal beschleunigen, wenn du vermeintlich zu langsam bist. Aber wundere dich dann nicht über den "Mann mit dem Hammer" bei km 35 oder 38. Der wartet dann dort auf dich, wenn du zu schnell warst.
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Beim Italiener am Vortag nach der Pasta 5 Grappa getrunken :((((
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In der Taperingphase drei Tage vorm Marathon doch spontan noch mal einen langen Lauf eingeschoben. War ziemlich kontraproduktiv. Das waren Körner, die dann gefehlt haben.
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Vor dem Frankfurt Marathon, habe ich den Zieleinlauf einen Tag zu früh gefeiert...das war übel! :))
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Ja, tatsächlich... ich spende regelmäßig Blut, sollte mich also damit und den Auswirkungen auskennen und hatte auch bisher nie Probleme damit. Letztes Jahr habe ich gute zwei Wochen vor dem Hannover Marathon eine Blutspende abgegeben ... dieser Zeitraum war deutlich zu kurz ... die letzen 10 Kilometer waren völlig kraftlos ... und hat mich eine zusätzliche 1/2 Stunde gekostet ... das Blut konnte nicht genügend Sauerstoff transportieren ...
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