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Der Begriff „Lauf-ABC“ ist den meisten Läufern nicht unbekannt. Doch gerade Hobbysportler und weniger ambitionierter Läufer setzen diese Trainingsform kaum in der Praxis um.

Der Nutzen dieses Koordinationstrainings ist allerdings ein Großer. Zumal für diese Übungen weder eine extra Trainingseinheit, noch viel Zeitaufwand und zusätzliches Trainingsmaterial notwendig ist.

Doch was genau soll der regelmäßige Einsatz der Laufschule bewirken und welche Übungen fallen unter diesen Begriff?

Besonders gut wird das Lauf-ABC auf sportnahrung-engel.de beschrieben, wo man von isolierten Bewegungsübungen spricht. Das heißt eine Übung, stellt den Ausschnitt aus dem Gesamtbewegungsmuster darf. Bindet man nun mehrere Kombinationen in das Lauf-ABC mitein, kommt man so einem nahezu perfekten Laufstil immer ein Stück näher. Zudem können durch einen ökonomischeren Laufstil muskuläre Ungleichheiten und Verletzungen vorgebeugt werden.

Einsteiger aufgepasst

Foto (C) Lupo/pixelio.de

Voraussetzung ist allerdings Regelmäßigkeit und natürlich eine korrekte Ausführung. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich durch eine falsche Ausführung der Übungen in der Folge seines Laufstils zu schädigen. Daher gilt besonders für Anfänger: Lauf-ABC in der Gruppe oder unter Aufsicht eines ausgebildeten Trainers. Zudem kann es nicht schaden, ab und an seine Übungsausführungen per Video aufzuzeichnen. Eine nachträgliche Analyse bringt jede noch so unnatürliche Bewegung ans Licht.

Vor oder nach dem Training?

Doch wann wird nun die Laufschule in das Training miteingebunden? Da Lauf-ABC nur etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch nimmt, lohnt es sich die Übungen „vor“ einer Trainingseinheit zu absolvieren. Wieso nicht danach? Nach einem Dauerlauf oder Intervalltraining ist der Körper selbstverständlich ermüdet, in der Folge leidet auch die Qualität der Übungsausführung darunter. Und Sinn des Lauf-ABC ist die Ausführung der Bewegungen zu perfektionieren. Daher immer vor dem Trainingslauf. Bei regenerativen oder sehr lockeren Dauerläufen darf diese Regel aber gerne auch einmal missachtet werden.

Leistungssportler binden die Laufschule in das Intervalltraining ein. Der Ablauf der Trainingseinheit sieht dabei meist wie folgt aus:

-          15 Minuten einlaufen

-          Schwunggymnastik

-          15 – 25 Minuten Lauf-ABC

-          Intervalltraining

-          Auslaufen

Pro Woche sollte die Laufschule zumindest zwei Mal in das Training implementiert werden.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Grundsätzlich keine! Eine gerade Strecke von 50 – 100 Metern ist ausreichend. Ein grüner Rasen sollte hartem Untergrund bevorzugt werden. Im Sommer lohnt es sich die Übungen ohne Schuhe durchzuführen.

Welche Übungen gibt es?

Die Übungen werden gerne als übertrieben ausgeführte Sprünge bezeichnet. Dadurch manifestieren sich diese im Unterbewusstsein und können so Stück für Stück in der täglichen Laufpraxis umgesetzt werden. Muskuläre Dysbalancen werden ebenfalls ausgeglichen und in der Folge Verletzungen vorgebeugt.

Mit Klick auf "Weiter" kommst du zu den Übungen.

Foto (C) Lupo/pixelio.de

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Kommentare   

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Sehr informativer Artikel:) und danke für die vielen Übungen
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zitiere Alfred Lukas:
Sehr gute Idee, dies wieder in Erinnerung mit guten Bildern zu bringen! Ich bin nun wieder bestrebt, das vermehrt in mein Trainingsprogramm einzubauen und es wird mir auch wieder weiterhelfen. Nur die Übung 7 - Rückwärtslauf werde ich nicht unbedingt machen, kommt mir doch ein bißchen abstrakt vor - ob die auch hilft?

ich wüsste nix was dagegen spricht. der autor hat ohnehin geschrieben, das man es nicht zu oft machen soll. ist sicher nicht schlecht für koordination und gleichgewicht
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+6
Sehr gute Idee, dies wieder in Erinnerung mit guten Bildern zu bringen! Ich bin nun wieder bestrebt, das vermehrt in mein Trainingsprogramm einzubauen und es wird mir auch wieder weiterhelfen. Nur die Übung 7 - Rückwärtslauf werde ich nicht unbedingt machen, kommt mir doch ein bißchen abstrakt vor - ob die auch hilft?
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+7
Also theoretisch wissen wir das ja alle irgendwie....:) An der Umsetzung hapert es dann bei mir aber auch meist.
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-5
hab ich schon immer ins training miteingebunden. Kann man nur empfehlen
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+9
ich baue die übungen sogar oft in den Lauf selbst ein. gerade ein hopsalauf passt da ganz gut rein. aber nur wenn ich alleine lauf, ansonsten glauben die leute ich bin bekloppt :D
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+7
Mach 2-3 mal die Woche Laufschule. Immer vor der Intervalleinheit und meistens nach ganz lockeren Läufen. Komm damit ganz gut klar und wenn mans ordentlich macht, kann man damit auf jeden Fall den Laufstil ordentlich verbessern
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