Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Du suchst nach einem Lightweight-Laufschuh für Wettkämpfe von fünf Kilometern, bis hin zum Halbmarathon und Marathon?

In unsere Übersicht findest du alle uns bekannten gängigen Wettkampfschuhe für Damen und Herren. Außerdem haben wir ein paar Tipps und Empfehlungen, damit die Suche nach dem perfekten Laufschuh für Wettkämpfe nicht zur Qual wird.

Möchtest du regelmäßig Laufen und dabei auch an Wettbewerben teilnehmen, so kommst du nicht an den sogenannten Lightweight-Schuhen vorbei. Diese unterscheiden sich in einigen Merkmalen von gewöhnlichen Trainingsschuhen.https://vg09.met.vgwort.de/na/d01a9d53a9b243eb99e91a8bc5308940

Die Eigenschaften eines Wettkampfschuhs für Läufer und Läuferinnen

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal eines Wettkampfschuhs ist das Gewicht. Deswegen wird der Laufschuh für Wettbewerbe auch als "Lightweight-Shoe" bezeichnet. Solche Schuhe haben meist unter 300 Gramm, teilweise sogar weniger als 200 Gramm, während Trainingsschuhe meist zwischen 250 und 400 Gramm haben (bei Frauen etwas weniger). Viele Schuhe eignen sich allerdings sowohl für das Training als auch für Wettkämpfe. Je leichter das Gewicht der Schuhe ist, desto kürzer sollte "grundsätzlich" die Laufdistanz sein. Doch auch langes Laufen mit sehr leichten Schuhen kann geübt werden.

Weniger Komfort, aber trotzdem sehr wichtig für den Fuß

Das leichtere Gewicht des Schuhes geht meist zu Lasten des Komforts. Wettkampf-Laufschuhe sind weniger stark gedämpft als normale Trainingsschuhe. Das heißt, der Fuß muss auch mehr Arbeit leisten, was grundsätzlich aber ohnehin nicht schlecht ist. Denn wer nur mit stark gedämpften Schuhen läuft, nimmt dem Fuß dauerhaft die Arbeit ab, womit auch die Fußmuskulatur nicht trainiert wird. Die Folge ist ein schwächerer, instabiler und damit auch verletzungsanfälligerer Fuß. Das heißt, ein Paar leichte Laufschuhe sollten wir ohnehin in unserem Sortiment haben, egal ob wir Wettkämpfe laufen oder nicht.

Geringere Sprengung

Ein weiterer Charakter von Wettkampfschuhen ist die geringere Sprengung. Das ist die Differenz des Höhenunterschiedes von der Ferse zum Vorfuß. Laufschuhe haben meist eine Sprengung von 10 mm. Diese kann bei Wettkampfschuhen aber deutlich niedriger sein. Es gibt sogar Schuhe mit 0 mm Sprengung, also ohne Sprengung bzw. Höhendifferenz.

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Kürzere Haltbarkeit

Bei schnellen und leichten Laufschuhen musst du zudem mit eine etwas kürzeren Lebensdauer rechnen. Grundsätzlich lassen sich Laufschuhe rund 800 bis 1.000 Kilometer tragen, wobei es hier starke Schwankungen gibt. Bei Ligthweight-Modellen können es aber auch deutlich weniger Kilometer sein. Solche Schuhe neigen aufgrund des teilweise sehr dünnen Materials u.a. zu Rissen. Da wir die leichten Schuhe aber ohnehin seltener tragen als Neutralschuhe (Trainingsschuhe), ist das allerdings ein Problem, das wir gerne in den Kauf nehmen.

Zusammengefasst: Lightweight-Schuhe haben weniger Komfort und Dämpfung, eine geringere Sprengung und halten weniger lang. Und trotzdem lieben wir sie. Denn in diesen Schuhen können wir am ehesten das Gefühl des leichtfüßigen Laufens finden und uns so im Wettkampf zu neuen Bestleistungen beflügeln.

Die bekanntesten Wettkampfschuhe

Der Puma Speed 100 R Ignite ist eine absolute Geschwindigkeitsmaschine. Bei diesem Modell spürst du den Asphalt unter den Füßen.

Nun kann es etwas ungerecht werden. Denn ob ein Wettkampfschuh bekannt ist oder nicht, sagt noch lange nichts über die Qualität des Schuhs aus. Die meisten Hersteller haben meist ein oder zwei Modelle in ihrem Sortiment, die typisch für Wettbewerbe gebaut sind und regelmäßig gekauft werden.

Hier einige Beispiele:

Laufschuhe für Marathons und Ultraläufe

Grundsätzlich kann man bei Wettkampfschuhen zwischen zwei Arten bzw. Zielgruppen unterschieden. Möchte man damit lange Wettkämpfe laufen, die über die Halbmarathondistanz hinausgehen oder eher kurze Läufe bis hin zum Halbmarathon absolvieren?

Denn für lange Läufe sollte es nicht unbedingt ein ultraleichter Schuh ohne Dämpfung sein. Denn immerhin müssen wir mit diesem Laufschuh mehrere Stunden unter hoher Belastung laufen. Dazu sollte er zumindest ein gewisses Maß an Komfort bieten. Extrem stark gedämpfte Schuhe sollen es aber auch nicht beim Marathonlauf sein, obwohl viele Hobbyläufer den Marathon mit schweren und stark gedämpften Schuhen laufen.

Der Brooks Launch ist ein maßgeschneideter Marathonschuh. Durchschnittliche Dämpfung trotz geringem Gewicht und daher für den Marathon komfortabel und leichtfüßig.Die Marathon-Wettkampfschuhe sind in der Regel etwas schwerer und etwas stärker gedämpft als Lightweight-Schuhe für kurze Läufe. Trotzdem sind sie noch leichter als die typischen Trainingsschuhe. Klassische Laufschuhe für den Marathon sind etwa der Adidas Adizero Boston, der Asics Gel-DS Trainer, der Brooks Launch oder der Saucony Kinvara. Hier gilt aber, die Schuhe unbedingt im Training mehrmals laufen, vor allem bei langen Läufen über 30 Kilometer und mehr, aber auch bei schnellen Einheiten (Intervalle) und bei ein oder zwei Testwettkämpfen (z.B. ein Halbmarathon). Fühlt sich das Laufen in dem Schuh gut an, ist er für den Marathon geeignet. Dann ist es auch unerheblich, ob er etwas leichter oder schwerer ist bzw. ob er leichter oder stärker gedämpft ist. Das subjektive Gefühl ist hingegen entscheidend.

In unserer folgenden Übersicht findest du alle Laufschuhe, die für den Marathon oder noch längere Distanzen geeignet sind:

Alle Laufschuhe für Marathons anzeigen

Laufschuhe für kurze Bewerbe bis zum Halbmarathon

Für kurze Wettkämpfe, Intervalltrainings und Wettkämpfe sollte das Gewicht der Laufschuhe so gering wie möglich sein. Natürlich müssen sich die Schuhe aber angenehm anfühlen. Trotzdem gilt hier: Geiz ist geil! Ein geringeres Gewicht der Schuhe sorgt bei kurzen Läufen für den Geschwindigkeits-Boost.

Diese Schuhe haben kaum Dämpfung, eine geringe Sprengung und meist dünne und leichte Nähte. Hier wird am Gewicht gespart, wo es nur geht, damit du im Kampf gegen die Uhr Sekunde für Sekunde herausschlagen kannst. Der Übergang zu den Marathonschuhen ist allerdings fließend. Viele Modelle sind daher sowohl für kurze, als auch für lange Distanzen geeignet. Auch hier gilt: Ausprobieren und die für sich selbst beste Lösung finden.

Übergewichtige Läufer greifen auch bei kurzen Läufen zu etwas schwereren Schuhen, während leichte Läufer auch Marathons mit Ultra-Lightweight-Modellen absolvieren.

Typische Schuhe mit federleichtem Gewicht sind etwa der Asics Gel-DS Racer, der Mizuno Wave Areo, der New Balance Hanzo S, der Puma Speed 100 R Ignite und der Saucony Fastwitch.

In unserer Übersicht findest du alle Modelle inklusive Gewicht und Dämpfung:

Alle Laufschuhe für kurze Wettkämpfe anzeigen

Wettkampfschuhe für Überpronierer

Viele Läufer leiden unter einer sogenannten Überpronation. Das ist ein überdurchschnittlich starkes Einknicken des Fußes nach innen. Das heißt der innere Rand des Fußes (medial) wird gesenkt und der äußere Fußrand (lateral) gehoben. Das Gegenteil dazu ist die Supination.

Da viele Läufer eine Laufstil haben, der einer Überpronation entspricht, gibt es spezielle Laufschuhe für Überpronierer und demnach auch Wettkampfschuhe. Das sind leichte Stabilschuhe mit einer Pronationsstütze.

Bekannte Modelle sind etwa der Brooks Asteria oder der Saucony Freedom ISO.

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Empfehlungen der Redaktion

Wir haben mittlerweile Wettkampfschuhe von mehr als zehn verschiedenen Herstellern und Marken getestet. Deshalb haben wir natürlich einige Praxis-Tipps für dich.

Der Nike Air Zoom Elite sah auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Turnschuh aus. Doch er überrascht. Positiv!

Tempo bolzen mit Puma

An die Grenzen deiner Geschwindigkeit kommst zu mit dem Puma Speed 100 R Ignite. Es müssen nicht immer die großen Laufschuh-Marken wie Asics, Adidas oder Nike sein, auch Puma überrascht mit einem großartigen Sortiment, vor allem im Bereich der Lightweight-Modelle. Der Puma Speed 100 R Ignite zählt zwar nicht zu den leichtesten Modellen, er fühlt sich aber federleicht an. Das beste Beispiel dafür, das die Zahl des Gewichts nicht alles ist.

Großartige Allrounder

Der Saucony Kinvara und der New Balance 1500 haben uns auf vollster Linie überzeugt. Dabei handelt es sich um typische Allrounder, die sowohl für kurze Wettkämpfe, als auch für Marathons geeignet sind. Beide Modelle fühlen sich leicht an, sind trotzdem komfortabel und sehen noch dazu sehr gut aus.

Die Allzweck-Waffe

Der Brooks Launch 6 kann eigentlich für alle Formen des Laufens auf dem Asphalt eingesetzt werden. Der stabile und gut gedämpfte Schuh wirkt auf den ersten Blick wie ein Trainingsschuh, hat aber durchaus das Zeug für einen erfolgreichen Marathon oder sogar einen Ultralauf. Gerade für etwas schwerere Läufer eignet er sich ideal als erster Schuh für schnelle Einheiten und Wettkämpfe.

Der etwas andere Schuh

Überrascht waren wir vom Anblick des Nike Air Zoom Elite. Auf dem ersten Blick sieht er wie ein gewöhnlicher Sportschuh aus. Doch eigentlich sollte man damit ja laufen können? Und das kann man auch, sogar richtig schnell. Der angenehme und leichte Schuh kann für schnelle Trainingsläufe und auch Wettkämpfe eingesetzt werden. Daher ein typisches Lightweight-Modell, trotzt des einzigartigen Design.

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Kommentare   

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Meine Favoriten
Marathon - Hoka Clifton, Halbmara Hoka Carbon Air, 10 k Asics DS Racer
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zitiere Kleiner Läufer:
Findet Ihr den Brooks Glycerin nicht geeignet für einen Halbmarathon / Marathon ?

Zum Ankommen ist er okay wenn man auf Best-Zeit läuft, ist er viel zu schwer.
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New Balance 1500v5.. Nehm ich für alles bis zum Marathon. Sehr gut geeignet für meine breiten Füße, sehr leicht mit etwas Stabilität und geniales Design
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Meine Halbmarathon Bestzeit erreichte ich mit den Fivefingers
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Hat jemand schon Erfahrungen mit dem On Cloud X?
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Findet Ihr den Brooks Glycerin nicht geeignet für einen Halbmarathon / Marathon ?
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Nike Zoom Fly, alles von 5k bis zur Marathon Pb mit dem gelaufen.
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Saucony Ride 10 !!! Absoluter Lieblingsschuh-- bzw. die ganzen Ride von 7- bis 10!
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Irgendein Vibram Fivefingers. Genaues Modell weiß ich nicht mehr. Ist aber schon eine gefühlte Ewigkeit her. Heute sind Zeiten für mich eher uninteressant geworden - mir ist mittlerweile nur noch das "Lauferlebnis" wichtig. Und dafür brauche ich eher Natur als eine Uhr.
Ist aber nur meine ganz private Lebenseinstellung für mich. Ich kann gut verstehen, dass jeder Mensch die Sache anders angeht. In diesem Sinne: Allen hier weiterhin gute Läufe (wie auch immer sich das für Euch ganz persönlich definiert).
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