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Nachdem die Veranstalter des Hamburg Marathons Anfang März das Elite-Feld bei den Damen bekanntgaben, sind nun auch die Spitzenläufer bei den Herren bekannt.

Und da gibt es mit Guye Adola und Tsegaye Mekonnen zwei interessante Gesichter. Guye Adola ist der amtierende Sieger des Berlin-Marathons und demnach Topfavorit im Rennen. Junioren-Weltrekordhalter Tsegaye Mekonnen möchte hingegen nach einer langen Durststrecke wieder zurück in die Erfolgsspur.

5 Athleten mit Bestzeiten unter 2:05 Stunden

In Summe konnten fünf Athleten mit einer Bestzeit unter 2:05 Stunden verpflichtet werden. Damit ist das Ziel für den Haspa Marathon Hamburg am 24. April 2022 eindeutig: Der neun Jahre alte Streckenrekord von Marathon-Weltrekordhalter Eliud Kipchoge soll gebrochen werden. Der lief im Jahr 2013 mit 2:05:30 Stunden zum Sieg.

Schnellster Marathon-Debütant aller Zeiten

Die Bestzeit des Äthiopiers Guye Adola liegt mit 2:03:46 Stunden fast zwei Minuten unter dem Kursrekord von Kipchoge. Diese Zeit lief Adola 2017 beim Berlin-Marathon, wo er mit 2:03:46 Stunden nur hauchdünn von Lauflegende Kipchoge geschlagen wurde. Es war das schnellste Marathondebüt aller Zeiten.

2 Ziele für Adola: Sieg und Streckenrekord

Nachdem er 2018 beim London Marathon nur Platz 17 belegte, gelang ihm 2019 beim Valencia Marathon mit 2:04:42 Stunden (3. Platz) die nächste herausragende Zeit. Von gesundheitlichen Problemen gestoppt, dauerte es fast zwei Jahre bis zur nächsten herausragenden Leistung. Mit 2:05:45 Stunden gewann er vergangenes Jahr den Berlin-Marathon. Es war der erste Marathon-Sieg für den mittlerweile 31-jährigen Äthiopier, der 2014 bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Kopenhagen Bronze holte.

In Hamburg strebt Guya Adola zwei Ziele an: Neben dem Sieg soll auch der Streckenrekord von Kipchoge fallen.

Junioren-Weltrekordhalter startet zweite Karriere

Zweiter Topstar ist Tsegaye Mekonnen. Mit erst 26 Jahren würde man vermuten, Mekonnens Laufkarriere sei noch relativ jung. Doch der größte Erfolg des Äthiopiers liegt bereits acht Jahre zurück. Damals gewann er im Jahr 2014 den Dubai Marathon mit neuem Junioren-Weltrekord von 2:04:32 Stunden.

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Kein Ergebnis seit 2018

Danach folgte allerdings ein langes Tief mit zahlreichen schwachen Marathonleistungen und vielen Aufgaben. Nur zwei Mal konnte er dieses Tief unterbrechen, 2016 in Dubai wo er mit guten 2:04:46 Stunden Platz 3 belegte und 2017 in Hamburg, wo er der den Marathonlauf in 2:07:26 Stunden gewann und dabei sogar Marathon-Olympiasieger Stephen Kiprotich (Uganda) besiegte. Im November 2018 gelang ihm mit 2:09:18 Stunden in Shanghai (2. Platz) noch einmal eine Zeit unter 2:10 Stunden. Seitdem war Mekonnen in keiner Ergebnisliste einer Laufveranstaltung zu finden.

2 weitere starke Äthiopier in der Hansestadt

Angesichts der langen Pause von Tsegaye Mekonnen nimmt Guye Adola natürlich die Favoritenrolle beim Hamburg Marathon ein. Selbstläufer wird dies aber für Adola nicht. Denn mit Kinde Atanaw (PB 2:03:51 Stunden) und Abebe Degefa (PB: 2:04:51 Stunden) starten zwei weitere Äthiopier mit Bestzeiten unter 2:05 Stunden. Vor allem Atanaw ist brandgefährlich. Der 28-Jährige gewann Ende 2019 den Valencia Marathon. Kenias heißestes Eisen ist Barselius Kipyego, der 2021 beim Paris Marathon mit 2:04:48 Stunden den 4. Rang belegte.

2 Geheimtipps

Überraschen könnte zudem Afewerki Berhane. Der Läufer aus Eritrea lief 2021 beim Amsterdam Marathon 2:05:22 Stunden (7. Platz). Demnach sind in Summe sechs Athleten mit einer aktuellen Bestzeit unterhalb des Streckenrekordes am Start. Zweiter Geheimtipp ist Stephen Kiss. Der Läufer aus Uganda hält mit 58:56 Minuten eine Halbmarathon-Bestzeit unter 59 Minuten und gibt in Hamburg sein Marathon-Debüt.

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2 starke Athleten aus Deutschland

Für Deutschland haben u.a. Philipp Pflieger (PB: 2:12:15 Stunden) und Johannes Motschmann (PB: 2:12:18 Stunden) gemeldet.

Mehr dazu hier:

Weltrekordhalterin gibt Marathon-Debüt

Ebenfalls herausragend ist das Elite-Feld bei den Damen, wo 10-Kilometer-Weltrekordhalterin Yalemzerf Yehualaw ihr Marathon-Debüt gibt.

Mehr dazu hier:

Alle Informationen zum Marathon Hamburg


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