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Du bist schon einmal einen Marathon gelaufen?

Dann gehen dir während des Marathons sicherlich viele Gedanken durch den Kopf. Wir haben 43 Gedanken, die so gut wie jedem Marathonläufer während des großen Wettkampfes Schritt für Schritt begleiten.

Start

Endlich geht es los, ich bin so aufgeregt. Ich kann es nicht mehr erwarten.

Kilometer 1

Oh Gott, ich bin ja viel zu schnell unterwegs. Aber es fühlt sich so gut an.

Kilometer 2

Wahnsinn, hier sehen alle so attraktiv aus und alle sind gut gelaunt. Das wird heute ein großartiger Tag.

Kilometer 3

Wenn die restlichen 39 Kilometer auch so locker gehen, wird das ja heute ein Kinderspiel.

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Kilometer 4

Hoffentlich muss ich nicht während des Marathons auf die Toilette. Ich hätte kurz vor dem Start noch einmal die Toilette aufsuchen sollen.

Kilometer 5

Das waren bisher meine einfachsten fünf Wettkampfkilometer, die ich jemals gelaufen bin. Bei einem 10-Kilometer-Wettkampf bin ich nach fünf Kilometern sonst ziemlich platt.

Kilometer 6

 Shit, ich habe die erste Verpflegungsstelle verpasst. Das bringt meine ganze Marathonplanung durcheinander.

Kilometer 7

Ein Drittel von der ersten Hälfte ist geschafft. Das klingt doch ganz gut, oder?

Kilometer 8

Genug Vorsprung heraus gelaufen. Jetzt laufe ich aber meine geplante Marathonpace.

Kilometer 9

Wahnsinn, wie viele Zuschauer hier entlang der Strecke sind. Ob ich auch Bekannte sehe?

Kilometer 10

Wow, ich bin 30 Sekunden schneller als meine geplante Pace. Wenn ich das bis zum Schluss durchhalte, bin ich über zwei Minuten schneller als erhofft.

Kilometer 11

Wenn ich einmal die Halbmarathondistanz geschafft habe, sind es nur noch 21,1 Kilometer bis zum Ziel. Das sollte doch kein Problem sein.

Kilometer 12

So, jetzt ist aber Schluss mit den Rechenspielchen, das bringt mich ganz durcheinander. Aber irgendwie lenkt es auch ab.

Kilometer 13

Die Halbmarathonläufer sehen schon ganz schön erschöpft aus. Wie wollen, die jemals einen Marathon schaffen.

Kilometer 14

Ich sollte mich an die große Gruppe vorne anhängen, dann könnte ich vielleicht etwas Energie im Windschatten sparen.

Kilometer 15

Aber wenn ich zu schnell laufe, werde ich das auf den letzten Kilometern bereuen, also lieber ruhig die Pace halten.

Kilometer 16

Nur noch 5 Kilometer bis zum Halbmarathon.

Kilometer 17

Mhm, irgendwie werden die Beine nun doch etwas müde. Aber noch kann ich die Pace halten.

Kilometer 18

 Bin ich die ersten Kilometer doch etwas zu schnell angegangen? Wo ist nur das "Time to fly" Gefühl hin?

Kilometer 19

Ich sollte es bei der nächsten Verpflegungsstation mit einem Gel versuchen. Das bringt mich bestimmt wieder auf Touren.

Kilometer 20

Wieso beginnen hier plötzlich so viele das Tempo zu erhöhen?

Kilometer 21

Huch, ich beneide die Halbmarathonläufer, die haben die ganze Tortour schon hinter sich.


Kommentare   

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Das passt einfach! Selten so gelacht beim Lesen!
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+2
Sehr toll und viel Begeisterung
Nette leute unglaublich ! Ich wollte bis 100km laufen hhhh
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+3
Ja, man wird zum Mathe-Genie
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+1
Naja....wer bereits bei unter km 10 mit Rechenspielchen anfängt macht sich mental kaputt. Lockere Zwischenziele setzen....10 KM ....dann 5-er Schritte ....bloß nicht nachrechnen ....nur noch 30 Km etc......
So bin ICH gut über die Distanz gekommen.....ich kann aber auch einige KM - Aussagen als bekannt unterschreiben
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Bei Km 40 denke ich immer, umkehren ist jetzt keine Option mehr! :)
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Km 41 ich werde nie nie wieder einen laufen :-) jawoll und was wälzt man tage später schon wieder?
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Bei Kilometer 36 hab ich mich echt wiedererkannt.
Die Therme + Ganzkörpermassage habe ich mir dann als Belohnung am Folgetag gegönnt
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So ähnliche Gedanken habe ich ohne wettkampf schon bei der Halbmarathon Distanz
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Meine Gedanken zum Thema Marathon:
Meine längste Strecke, die ich jemals gelaufen bin sind 25km. Da war ich aber völlig am Ende und von Kämpfen geplagt. Wie soll ich bloß da noch 17 km dranhängen? Ich weiß, dass ich das schaffen kann, aber es kommt einem im Vorfeld so unmöglich vor.
Ich habe zwar schon fünfmal einen HM gefinisht aber nochmal einen dranhängen ist schon eine Nummer.
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Ich frage mich jedes Mal warum ich mir das antue u wer die bekloppte Idee hatte sich bei dem Lauf in Herrgottsfrüh anzumelden... egal ob 5,10,21 od 42 km .... u ich tue es immer wieder ... u schwöre mir jedes Mal „das ist das letzte Mal“ u sobald ich im Ziel bin alles vergessen ...
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+1
Das ist so und dann noch das deprimierende Gefühl wenn der letzte Staffelläufer wie ein junger Gott an einem vorbei sprintetet und zu Dir sagt„du schaffst das,ist doch nicht mehr weit“!!
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Stimmt vieles. Aber beneiden tue ich die Halbis im Ziel ganz sicher nicht. Würde sie eher als Läufer zweiter Klasse betrachten.
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+4
Wo is das Verdammte Erdinger im Ziel haha motivation pur für die letzten km
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