Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Timothy Peak wird kommenden Sonntag einer von 38.000 Teilnehmern des London Marathons sein.

Doch der Brite läuft nur virtuell in der englischen Hauptstadt, er ist 400 km über der Erde auf einem Speziallaufband im Weltall aktiv.

Mit über 28.000 km/h bewegt sich Peak momentan auf der Raumstation ISS über der Erde. Eine App soll ihn virtuellen Zugang zur Strecke des London Marathons ermöglichen. Läufer aus der Erde können Peak ebenfalls über die App begleiten. Erkannt wird der virtuelle Läufer am blauen Astronautenanzug.

Einen Marathon im Weltall zu laufen, ist wesentlich anspruchsvoller als auf festem Boden. Durch den schwerelosen Zustand ist der 44-Jährige an das Laufband gegurtet. Kein einfaches Unterfangen, immerhin beginnen nach etwa 40 Minuten die Gurte auf dem Rücken und an der Hüfte zu drücken. Seine Marathonbestzeit auf festem Boden beträgt 3:18 Stunden. Den Weltall-Marathon möchte er in unter vier Stunden absolvieren. Ein Guinessbuch-Rekord Eintrag ist ihm auf jeden Fall sicher, sollte er die 42,195 km durchstehen.

Peak ist allerdings nicht der erste Astronaut der sich im All auf sportliche Mission begibt. Vor zehn Jahren legte Bill Mc Arthur den Houston Halbmarathon 350 km über der Erdoberfläche zurück. Sunita Williams nahm vor neun Jahren vom Weltall aus parallel am Boston Marathon teil. Sie ist zudem die erste Weltraum-Triathletin.

Der Startschuss zu Peak's Marathon-Mission fällt am am Sonntag um 10:00 Uhr britischer Zeit. Seit Dezember bereitet er sich im All auf den Marathon vor.

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