Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Der Traum vom großen Marathonsieg endete für fünf Läufer in einem großen Desaster.

Schaupunkt war der Kassel-Marathon 2017, an dem in Summe rund 9.000 Läufer und Läuferinnen bei allen Bewerben gemeldet waren. Am Marathonlauf nahmen auch vier Läufer aus Kenia und ein deutscher Spitzenläufer teil.

Dieses Quintett führte lange Zeit das Marathonfeld deutlich an, bis nach nicht einmal der Hälfte des Rennens ein fataler Fehler passierte. Nach 19 km bog die Spitzengruppe an der Weserspitze falsch ab. Dadurch hätte sich die Strecke um fast fünf Kilometer verkürzt. Die Folge war ein Rennabbruch für diese Teilnehmer. Veranstalter Winfried Aufenanger nahm alle 5 aus dem Rennen.

Auf einmal mitten im Straßenverkehr

Der Fehler lag laut bisherigen Informationen nicht bei den Läufern. Laut Medienberichten sollen Polizeibeamte Schuld gewesen sein, die die fünf Läufer für Halbmarathon-Teilnehmer hielten und sie so ihn die falsche Richtung schickten. Dem widersprach der Polizei-Einsatzleiter Achim Scholz hingegen gegenüber der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen: "Der Vorfall ereignete sich bei Kilometer 19, als der Fahrer des Zeitfahrzeuges auf der Ysenburgstraße nicht den abbiegenden Polizeifahrzeugen auf die Josephstraße folgte, sondern seine Fahrt in Richtung Weserstraße fortsetzte."

Daraufhin fuhr das Zeitfahrzeug auf die Weserstraße, die allerdings nicht gesperrt war. Die Läufer mussten stehen bleiben und setzten kurz darauf das Rennen fort ohne allerdings die Strecke im Stadtteil Wolfsanger absolviert zu haben. Kurze Zeit später wurden sie aus dem Rennen genommen.

Entschädigung für Läufer?

Nun soll es zumindest für die betroffenen Läufer eine finanzielle Entschädigung geben. Marathonsieger würde übrigens Maciek Miereczko, der mit 2:27:39 Stunden als einziger Läufer weniger als zweieinhalb Stunden für die 42,195 km benötigte.

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Kommentare   

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Ist mir leider auch schon einmal passiert. War teilweise auch selbst schuld, aber es lag auch an der unzureichenden Streckenmarkierung. Bei mir wars gottseidank nur ein 10 km Lauf. Aber so etwas ist natürlich immer bitter
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Ich weiß nicht, wieso es die Veranstalter immer wieder schaffen ihre Leute so derart schlecht einzuschulen. Gerade bei großen Events passieren solche Sachen ja fast täglich. Wenn die Läufer nicht dafür entschädigt werden sollten sie dagegen rechtlich vorgehen
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Peinlich, so etwas darf einfach nicht passieren. Die Läufer können einem Leid tun. Gut das es schon bei Hälfte des Rennens war. Dadurch haben sie nicht so viel Energie verschwendet. Man stelle sich vor das passiert wenige KM vor dem Ziel...?
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