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Eliud Kipchoge, der schnellste Marathonläufer aller Zeiten, könnte womöglich beim Vienna City Marathon an den Start gehen.

Der zweifache Olympiasieger gab kürzlich bei einem Medientermin bekannt, dass er bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris erneut über die Marathondistanz antreten möchte. Zudem plant er im Frühjahr einen Marathonlauf. Aufgrund der geringen Anzahl an Optionen und der hohen Wahrscheinlichkeit einiger Absagen, ist sogar ein Start beim Marathon in Wien nicht ganz ausgeschlossen.

Langfristiges Ziel: Olympia-Hattrick

Für die kommenden Jahre hat Kipchoge zwei große Ziele: Er möchte 2024 in Paris als erster Läufer überhaupt zum dritten Mal Marathon-Olympiagold holen. Bisher gibt es mit dem Äthiopier Abebe Bikila (1960 und 1964), dem Deutschen Waldemar Cierpinski (1976 und 1980) und eben Kipchoge (2016 und 2021) drei Athleten, die zwei Mal bei Olympischen Siegen zur Goldmedaille über die Marathondistanz liefen. Kipchoge möchte nun als erster Sportler den Marathon-Hattrick vollenden.

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Bis Olympia: Siege bei allen World Marathon Majors

Bis dahin plant Eliud Kipchoge noch einen weiteren großen Coup. Wie der 37-Jährige in der Vergangenheit bereits mehrfach angekündigt hatte, möchte er alle sechs World Marathon Majors zumindest ein Mal gewinnen. Den London Marathon gewann er zwischen 2015 und 2019 vier Mal, beim Berlin Marathon war der vierfache Olympia-Medaillengewainner drei Mal erfolgreich, zuletzt 2018 mit dem bis heute gültigen Weltrekord von 2:01:39 Stunden. Den Chicago Marathon gewann er im Jahr 2014. Nun fehlen nur noch New York, Boston und Tokio.

Wien könnte bei Absagen zur Option werden

Im Frühjahr sind nach derzeitigem Stand die Marathons in Boston und Tokio geplant. Die Austragung des Boston Marathons ist nach derzeitigem Stand mit hoher Wahrscheinlichkeit gesichert, beim Tokio Marathon stehen die Zeichen wohl eher auf eine Absage. Bei der ersten Ankündigung der Elite-Starterfelder für Boston wurde Kipchoge nicht erwähnt.

Sollten gar beide Marathons in Tokio und Boston abgesagt werden, könnte Wien als Alternativlösung einspringen, vorausgesetzt natürlich, dass dieser im Frühjahr ausgetragen wird. Da Eliud Kipchoge im Rahmen der INEOS Challenge im Jahr 2019 in Wien als erster Mensch der Welt die Marathondistanz in unter zwei Stunden zurücklegte, hat der 1,67 Meter große Kenianer natürlich eine hohe Verbundenheit zu Wien. Die könnte womöglich sogar für einen Start beim Vienna City Marathon ausschlaggebend sein.

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Auch Marathon-WM als Alternative

Eine weitere Alternative wäre die Teilnahme an den Marathon-Weltmeisterschaften im Juli 2022 in Eugene, zumindest dann, wenn im Frühjahr große Städte-Marathon nicht stattfinden. Im Herbst ist der New York City Marathon die wahrscheinlichste Option.

Das Management von Kipchoge möchte zur Saisonplanung in den nächsten Wochen weitere Details bekanntgeben. Vieles hängt auch von den zu erwartenden politischen Maßnahmen in den jeweiligen Ländern ab.

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