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Vienna City Marathon 2018

Vienna City Marathon

 
3.7 (25)
1   68   1

Der Vienna City Marathon ist Österreichs größte Laufsportveranstaltung.

Jährlich nehmen über 30.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen den Marathon, Halbmarathon oder den Staffelbewerb in Angriff. Einen Tag vor dem Marathon werden zudem Kinderläufe ausgetragen. Internationale Topstars wie Haile Gebrselassie oder Paula Radcliffe waren in den letzten Jahren beim Marathon in Wien zu Gast.

Der Startschuss zum Marathon fällt beim Vienna International Centre und führt über die Reichsbrücke. Zu den Sehenswürdigkeiten des Vienna City Marathons zählen die Prater Hauptallee, das Ernst-Happel-Stadion, die Ringstraße, die Staatsoper, das Schloss Schönbrunn, die Mariahilferstraße, das Lusthaus und das Rathaus.

Österreichischer Seriensieger in den Gründerjahren

Der Wien Marathon wurde erstmals 1984 ausgetragen, damals noch unter der Bezeichnung "Frühjahrsmarathon". Damals wurde vom Rathausplatz auf einer 14-Kilometer langen Runde entlang des Ringes zum Donaukanal gelaufen, von wo es im Prater bis zum Lusthaus ging. Der Rückweg führte über den 3. Bezirk zum Rathausplatz.

Erster Sieger wurde der Pole Antoni Niemczak (2:12:17 h) und die Deutsche Renate Kieninger (2:47:32 h). Nur ein Jahr später sorgte Gerhard Hartmann für den ersten Triumph eines Österreichers und das in der nationalen Rekordzeit von 2:14:59 Stunden. Auch in den folgenden zwei Jahren triumphierte Hartmann in Wien - seine 1986 gelaufene Zeit von 2:12:22 Stunden hielt bis 2009 als Österreichischer Marathonrekord.

1987 kamen zum einzigen Mal in der Geschichte des Wien Marathons sowohl Sieger als auch Siegerin aus Österreich. Während Hartmann seinen Marathon-Hattrick feierte, triumphierte Carina Weber-Leutner (2:40:57 h) bei den Damen zum ersten Mal. Es sollte Österreichs letzter Marathonerfolg in Wien bis 2009 bleiben.https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/327812abfeda426ea4c693a4b8f567f5

Afrikas Läufer übernehmen die Kontrolle

In den folgenden Jahren übernahmen die Läufer aus Afrika allmählich die Spitzenplätze in Wien. 1989 sorgte Alfredo Shahanga (Tansania) mit neuer Kursrekordzeit von 2:10:29 Stunden für den ersten afrikanischen Sieg in der Österreichischen Bundeshauptstadt. Nur ein Jahr später (1990) verbesserte ausgerechnet sein Bruder Gidamis Shahanga den Wien-Rekord auf 2:09:28 Stunden. In diesem Jahr knackte auch die Tschechin Ľudmila Melicherová mit 2:33:18 die Rekordzeit der Deutschen Christa Vahlensieck (1989/2:34:46 h).

Der afrikanische Erfolgslauf in Wien sollte von 1993 - 1995 kurz unterbrochen werden als Läufer und Läuferinnen aus Portugal, Norwegen, Polen und Slowenien gewannen. Die 1995 siegreiche Helena Javornik (Slowenien/2:36:30 h) wurde 13 Jahre später des Dopings überführt.

Ein Rekord für die Ewigkeit?

1997 verbesserte die Ukrainerin Tatjana Dschabrailowa den Kursrekord auf 2:30:49 Stunden. Ein Jahr später sorgte der Äthiopier Moges Taye mit 2:09:21 Stunden für einen neuen Meilenstein. 2000 sollte der Vienna City Marathon vielen Läufern in Erinnerung bleiben. Die Italienerin Maura Viceconte pulverisierte mit 2:23:47 Stunden den bisherigen Streckenrekord um über sieben Minuten. Die Zeit der Italienerin ist bis heute beim Vienna City Marathon unerreicht. Auch bei den Herren wurde durch Willy Cheruiyot Kipkirui (Kenia/2:08:48) eine neue Bestzeit aufgestellt.

Ab 2008: Höhenflüge bei den Herren

Albel Kirui war 2008 mit 2:07:38 Stunden der erste Läufer der in Wien unter 2:08 Stunden blieb. Zwischen 2010 und 2013 triumphierte drei Mal der Äthiopier Henry Kemo Sugut. Er sorgte 2012 mit seiner Siegerzeit von 2:06:58 Stunden für die erste absolute Weltklassezeit beim Vienna City Marathon. Doch sein Kursrekord hatte nur zwei Jahre Bestand. 2014 sorgte Getu Feleke mit 2:05:41 Stunden für den nächsten Meilenstein.

Deutsche, Österreichische und Schweizer Triumphe

Während Afrikas Läufer seit 2002 in Wien ungeschlagen sind, waren in den letzten Jahren des Wien Marathons die europäischen Frauen immer wieder für Überraschungen gut. 2009 gelang Andrea Mayr der bis dato letzte Sieg einer Österreicherin in Wien - und das in Österreichischer Rekordzeit von 2:30:43 Stunden. 2014 glückte Anna Hahner (2:28:59 h) der erste Deutsche Sieg seit 1989 in Wien. Erst wenige 100 Meter vor dem Ziel übernahm sie die Führungsposition. Ein Jahr später überraschte die Schweizerin Maja Neuenschwander (2:30:09 h).

Rekorde 2019

Beim Wien-Marathon 2019 verbesserte die Kenianerin Nancy Kiprop den Streckenrekord von Maura Vicenconte erheblich. Kiprop blieb mit 2:22:12 Stunden über 90 Sekunden unter der alten Bestmarke. Bei den Herren lief Lemawork Ketema mit 2:10:44 Stunden einen neuen Österreichischen Rekord.

Legenden über die Halbmarathondistanz

Seit 1997 wird in Wien auch ein Halbmarathon ausgetragen. Prominente Gäste waren Haile Gebrselassie (Äthiopien) und Paula Radcliffe (Großbritannien). Beide halten die Kursrekorde mit 1:00:18 Stunden und 1:12:03 Stunden. Der Halbmarathon ist mit über 15.000 Teilnehmern in Wien am stärksten besetzt. Der Staffelmarathon ist mit über 3.000 Staffeln einer der größten Staffelbewerbe weltweit. Über die Marathondistanz treten jährlich rund 7.000 Läufer und Läuferinnen an.

Seit 2017 findet am Vortag des VCM der Vienna 10K statt - ein 10 km Straßenlauf im Wiener Prater. Pro Jahr sorgt der Wien-Marathon für rund 130.000 Nächtigungen und touristische Gesamtausgaben von 25 Millionen Euro.

Streckenrekorde:

  • Herren: Getu Feleke (Ähtiopien) - 2:05:41 Stunden im Jahr 2014
  • Damen: Nancy Kiprop (Kenia) - 2:22:12 Stunden im Jahr 2019

Streckenrekorde Halbmarathon:

  • Herren: Haile Gebrselassie (Äthiopien) - 1:00:18 Stunden im Jahr 2011
  • Damen: Paula Radcliffe (Großbritannien) - 1:12:03 Stunden im Jahr 2012

Datum

Sportart
Laufen
Termin 2019
Startzeit Hauptbewerb
12:00
09:00
Termin 2020
Termin 2021
 
Termin 2022
 

Ort

Bundesland
Ort
PLZ
Strasse
Wagramer Str. 5

Details zum Event

Erstaustragung
1984
Veranstalter
Enterprise Sport Promotion GmbH

Strecke - Vienna City Marathon

Distanzen
42,2 km / 21,1 km

Anmeldung Vienna City Marathon

Teilnahmegebühr:

Marathon:
Teilnehmer 1 - 2000: € 75
Teilnehmer 2001 - 7500: € 95
Teilnehmer 7501 - 9000: € 105
Maximale Teilnehmerzahl: 9000

Halbmarathon:
Teilnehmer 1 - 2000: € 59
Teilnehmer 2001 - 7500: € 69
Teilnehmer 7501 - 15000: € 79
Maximale Teilnehmerzahl: 15000

Staffelmarathon:
Teilnehmer 1 - 500: € 135
Teilnehmer 501 - 2000: € 165
Teilnehmer 2001 - 3500: € 174
Maximale Teilnehmerzahl: 3500
Preisangaben pro Staffel. Eine Staffel besteht aus vier Teilnehmern.
Anmeldung
  • ✔ Online-Voranmeldung
  •    Persönlich am Wettkampftag vor Ort
  • ✔ Persönlich an den Tagen vor dem Wettkampf
  •    Telefonisch
Zeitnehmer
Termin 2017
Teilnehmerzahl 2017
42000 Finisher
Termin 2018
Teilnehmerzahl 2019
35166 Finisher

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Fotos

Vienna City Marathon 2018
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Vienna City Marathon 2019
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User-Bewertungen

25 Bewertungen

 
(7)
 
(12)
 
(4)
 
(2)
1 Stern
 
(0)
Gesamtbewertung 
 
3.7
Organisation 
 
3.7  (25)
Stimmung & Atmosphäre 
 
4.8  (21)
Attraktivität der Strecke 
 
4.5  (21)
Preis-/Leistungsverhältnis 
 
2.9  (21)
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Stimmung & Atmosphäre
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Attraktivität der Strecke
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Preis-/Leistungsverhältnis
Ist das Service des Veranstalters (Verpflegung, Preise usw.) der Teilnahmegebühr angemessen?
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Stimmung top, Organisation so lala
Gesamtbewertung 
 
3.7
Organisation 
 
2.5
Stimmung & Atmosphäre 
 
5.0
Attraktivität der Strecke 
 
5.0
Preis-/Leistungsverhältnis 
 
3.0
Stimmung und Strecke sind bei mir klar 5 Sterne.
Ich kenne kaum einen Marathon, wo du an nahezu jedem Punkt der Strecke von den Zuschauern angetrieben wirst. Ok, die Strecke ist sicherlich nicht die idealste für Marathonbestzeiten, aber wer sportlich Wien erleben möchte hat mit dem VCM sicher die richtige Wahl getroffen.
Kommen wir nun zum weniger guten Teil: Organisatorisch gibts da noch einiges an Aufholbedarf. Ich bin schon bei einigen Städtemarathons außerhalb Österreichs mitgelaufen und muss sagen, das die zum größten Teil besser organisiert waren, sei es mit kürzeren Wartezeiten oder einfach läuferfreundlicherem Service. Auch die Anmeldegebühr ist nicht ohne...

Für mich ist der VCM ein typischer Marathon den man ein Mal laufen sollte, aber mit Sicherheit nicht jedes Jahr machen muss.
D
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Gesamtbewertung 
 
3.4
Organisation 
 
3.0
Stimmung & Atmosphäre 
 
5.0
Attraktivität der Strecke 
 
5.0
Preis-/Leistungsverhältnis 
 
2.0
Es ist wirklich schade, wieso die Veranstalter Jahr für Jahr aus ihren fehler nicht lernen.

Die Strecke ist super, die Stimmung auf jedem Kilometer des Marathons fantastisch, aber was man dann im Zielbereich geboten bekommt ist unter aller Sau. Kaum Verpflegung. Bei jedem ortslauf gibt es da mehr.

Echt schade, denn Wien wäre ein wunderschöner Stadtmarathon. Aber bei diesem stehen die Läufer wohl nicht an 1. Stelle
G
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Amateure stehen nicht im Vordergrund...
Gesamtbewertung 
 
2.2
Organisation 
 
3.0
Stimmung & Atmosphäre 
 
4.0
Attraktivität der Strecke 
 
3.0
Preis-/Leistungsverhältnis 
 
0.5
Der Vienna City Marathon will nicht nur als größter Marathon Österreich weiter wachsen, sondern sich auch international gut positionieren, behält aber Jahr für Jahr Schwächen bei und verliert weiter den Fokus vom "einfachen Läufer". Es ist viel Geld für "Stars" und deren Prämien da, aber ein passables Startsackerl gibts nicht. Die Zusammenarbeit mit den Sponsoren reicht anscheinend auch nicht fürs gratis U-Bahn fahren für Läufer. Zu Gute halte ich dem Wien Marathon aber das Verpflegungssackerl im Ziel, das ist eine gute Idee und zusammen mit gratis Erdinger & den anderen Ständen kompensiert es zumindest ein wenig das schwache Startsackerl.

Die Strecke ist übrigens lange relativ schön, für die Marathonläufer mit den späten Praterschleifen mit längeren Steigungen dann ein bisschen weniger. Windig ist es sowieso fast jedes Jahr, aber da kann der Veranstalter ja mal nix dafür. Stauen tut sich die Strecke am Anfang, hat man heuer aber zumindest ein wenig verbessert. Leider gibt es trotzdem keine Startblockkontrollen, heißt viele langsame stehen vorne. Dafür verschwendet man aber viel Energie Startnummern nicht übertragbar zu machen und das abholen durch andere zu verkomplizieren.
Schön ist übrigens der Bereich mit den Zelten im Ziel, das ist positiv, genauso wie die LKWs mit dem Sackerltransport.

Der größte Kritikpunkt ist für mich das Verhältnis von Preis/Leistung, das passt einfach nicht. Man fühlt sich leider als würde man die Stars mitfinanzieren und wäre sonst nur ein Teil der großen tollen Zahl.
Trotzdem ist der Lauf eben schön, taugt sehr gut als "Sightseeing-Marathon". Als Alternative gäbe es da in Österreich Salzburg. Zwecks Bestzeit würde ich aber eher in Linz oder Graz laufen.
G
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2018
Gesamtbewertung 
 
4.2
Organisation 
 
2.0
Stimmung & Atmosphäre 
 
5.0
Attraktivität der Strecke 
 
5.0
Preis-/Leistungsverhältnis 
 
4.5
Die wirklich schlechte Organisation bei den Wasserstellen hat die ansonsten relativ gute Gesamtorganisation stark getrübt. Da waren Stolperfallen aufgebaut, viel zu kurze Bereiche, keine Becher bereit, grosses Gedrönge, zu wenige bediente Wasserstellen. Dazu die splitternden Becher am Boden. Leider war ich ebenfalls eines der Opfer, welches an der ersten Wasserstelle über die Schwelle gestürzt ist. Danach während 4 km keine Sanitätsstelle um die offenen Wunden zu versorgen. Leute, das geht besser. Zwei Läufer aus unserer Gruppe haben infolge der Unterversorgung mit Wasser den Marathon als Halbmarathon beendet. So macht das leider keine Freude.
S
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Gesamtbewertung 
 
4.1
Organisation 
 
4.5
Stimmung & Atmosphäre 
 
5.0
Attraktivität der Strecke 
 
5.0
Preis-/Leistungsverhältnis 
 
3.0
Der Preis ist eine Wucht, aber solange Angebot und Nachfrage stimmen wird sich daran nichts ändern. Organisatorisch bis auf kalte Bananen sehr gut.
G
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