Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Mit Titus Ekiru wird am Freitag der schnellste Marathonläufer des Jahres als der Top-Favorit zum Abu Dhabi Marathon antreten.

Nach der Absage im vergangenen Jahr soll der Abu Dhabi Marathon am 26. November 2021 nach 2018 und 2019 zum dritten Mal stattfinden. Die Sieger erhalten ein Preisgeld von jeweils 50.000 US-Dollar und damit nur noch halb so viel wie noch vor zwei Jahren.

Titelverteidiger gewann als Tempomacher

Damals sorgte Reuben Kipyego für eine der größten Sensationen im Jahr 2019. Denn der Kenianer trat 2019 eigentlich nur als Tempomacher an. Nachdem er die Spitze mit knapp unter 63 Minuten zur Halbmarathonmarke führte, beschleunigte Kipyego das Tempo, sodass ihm überraschend niemand folgen konnte. Mit 2:04:40 Stunden gelang ihm schlussendlich ein Streckenrekord (bei der 1. Austragung 2018 wurde der Marathon falsch vermessen).

Chance zur Revanche

Nun ist Reuben Kiyego wieder in Abu Dhabi am Start. Der Top-Favorit ist er allerdings nicht. Zwar gelang Kipyego im Frühjahr beim Elite-Marathon mit 2:03:55 Stunden eine absolute Weltklassezeit, damals war allerdings Landsmann Titus Ekiru mit 2:02:57 Stunden fast eine Minute schneller. Nun hat Kipyego in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Chance zur Revanche. Zumal Ekiru mit reduziertem Selbstbewusstsein antreten wird. Denn der 29-Jährige wollte vor wenigen Wochen beim London Marathon groß auftrumpfen, was mit einer vorzeitigen Aufgabe allerdings ganz und gar nicht gelang.

Die Top 3 des Mailand Marathons in Abu Dhabi am Start

Neben Kipyego und Ekiru ist auch der Drittplatzierte des diesjährigen Marathonlaufes in Mailand am Start. Es ist dies mit Barnabas Kiptum ebenfalls ein Läufer aus Kenia. Auch er lief dieses Jahr mit 2:04:12 Stunden eine Zeit, die unter dem bisherigen Streckenrekord liegt. Ebenfalls gemeldet ist der 39-Jährige Abel Kirui, der vor mittlerweile 13 Jahren den Vienna City Marathon gewann.

Hohe Temperaturen könnten Top-Zeiten verhindern

Bei den Damen hofft Vivian Kiplagat auf eine Titelverteidigung. Die Kenianerin triumphierte vor zwei Jahren mit 2:21:11 Stunden. Die Vorbereitung mit 66:07 Minuten beim Kopenhagen-Halbmarathon lässt auf eine ähnliche Leistung hoffen. Allerdings könnten Temperaturen um die 25° Celsius dieses Jahr zum großen Spielverderber werden. Gute Siegchancen hat auch Eunice Chumba. Die für Bahrain laufende Athletin aus Kenia belegte im Sommer bei den Olympischen Spielen den 7. Platz.

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80.000 US-Dollar für einen Streckenrekord

Die Sieger erhalten ein Fixum von 50.000 US-Dollar. Für einen Streckenrekord gibt es eine Prämie von 30.000 US-Dollar.

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