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Konstanze Klosterhalfen hat in Texas einen drei Jahrzehnte bestehenden deutschen Rekord ausgelöscht.

Die 24-Jährige verbesserte bei einem Meeting in Austin den nationalen Rekord über die 10.000-Meter-Distanz. Beeindruckend dabei: Sie überrunde während des Rennens alle anderen Teilnehmerinnen.

2 Sekunden

Fast 30 Jahre lang hielt der bisherige Rekord von Kathrin Weßel (gebürtig Kathrin Ullrich) bestand. Die mittlerweile 53-Jährige lief damals bei am 30. Juni 1991 in Frankfurt eine Zeit von 31:03,62 Minuten. Nun hat Konstanze Klosterhalfen diese Rekordleistung auf 31:01,71 Minuten gesteigert.

Auch Verletzungspause konnte Klosterhalfen nicht stoppen

Es ist einer von vielen nationalen Rekorden, den Klosterhalfen mittlerweile hält. Im Freien sorgte sie im Jahr 2019 für eine wahre Rekordflut an nationalen Bestleistung. Damals gelangen ihr u.a. über die Meile (4:21,11 Minuten), die 3.000 Meter (8:20,07 Minuten) und die 5.000 Meter (14:26,76 Minuten) neue Landesrekorde. Nun hat die seit kurzem 24-Jährige auch den deutschen Rekord über die längste Bahndistanz inne. Und das kam durchaus überraschend: Denn Klosterhalfen hatte zuvor sieben Monate kein Rennen absolviert und wurde in der letzten Saison von einer Verletzung im Bereich des Beckens gestoppt.

Temposteigerung trotz ungünstiger Bedingungen

Auch während des Rennens sah es lange nicht nach einem deutschen Rekord aus. Doch Konstanze Klosterhalfen konnte in der zweiten Hälfte des Rennens das Tempo steigern und das trotz Wind und zahlreicher Überrundungen, die sie vornehmen musste. Zudem musste sie nach vier Kilometern alleine laufen, da die Tempomacherinnen das geforderte Tempo der Deutschen nicht mehr halten konnte. Trotzdem gelang es der WM-Bronzemedaillengewinnerin von 2019 (5.000 Meter), das Tempo auf den zweiten 5.000 Metern zu beschleunigen. Dank 15:20 Minuten auf den zweiten 5.000 Metern blieb sie mit 31:01,71 Minuten zwei Sekunden unter der bisherigen Rekordmarke von Kathrin Weßel.

Olympia-Limit

Konstanze Klosterhalfen blieb mit 31:03,62 Minuten auch unter der Norm für die Olympischen Sommerspiele in Tokio, die bei 31:25,00 Minuten liegt. Die Zweitplatzierte Keira D'Amato (USA) kam nach 32:16,82 Minuten mit über 75 Sekunden Verspätung ins Ziel.

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