Good Morning Run - Virtual Run

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Enttäuschung für Ivona Dadic bei den Hallen-Europameisterschaften 2021 in Torun (Polen).

Österreichs Sportlerin des Jahres 2020 verpasste bei den kontinentalen Leichtathletik-Titelkämpfen die erhoffte Medaille. Nach einem durchwachsenen Fünfkampf reichte es für Ivona Dadic nur zu Rang 4. Auf Bronze fehlten ihr 57 Punkte.

Probleme nach gutem Start

Dabei startete der Mehrkampf für die Oberösterreicherin hervorragend. Mit 8,38 Sekunden über die 60 Meter Hürden lief Dadic ihre zweitbeste Karrierezeit über diese Disziplin. Doch im Hochsprung blieb sie mit 1,77 Metern deutlich unter ihren Erwartungen. Dabei hatte die 27-Jährige sogar großes Glück. Denn die Einstiegshürde von 1,68 Metern gelang ihr erst im dritten und letzten Versuch. Weiter an Boden verlor sie beim Kugelstoßen, wo sie mit 13,67 Metern ebenfalls nicht überzeugen konnte.

Ungarin blieb cool

In der vorletzten Disziplin, dem Weitsprung, arbeitete sich Dadic mit guten 6,30 Metern im Gesamtklassement auf Platz 4 nach vorne. Auf die Dritte Xénia Krizsán musste sie nun im abschließenden 800-Meterlauf genau eine Sekunde gutmachen. Doch die Ungarin blieb cool, hielt sich lange dicht hinter Dadic auf und zündete am Ende den Turbo, während Dadic mit 2:15,41 Minuten auch hier unter ihren Erwartungen blieb.

Mit insgesamt 4.587 Punkten belegte Dadic hinter Top-Favoritin Nafissatou Thiam (Belgien / 4.904 Punkte), Sensationsfrau Noor Vidits (Belgien / 4.791 Punkte und Bestzeiten in allen 5 Disziplinen) und Krizsan (4.644) nur Rang 4.

Die weiteren Österreicher

400-Meter-Läuferin Susanne Walli gelang im Vorlauf mit 53,41 Sekunden eine persönliche Bestzeit. Das Halbfinale verpasste sie als 27. aber deutlich. Ebenfalls keine Chance auf das Semifinale hatte Markus Fuchs. Er verpasste mit 6,77 Sekunden sein zweites EM-Semifinale nach 2019 klar.

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Auch für Andreas Vojta war im 3.000-Meter-Vorlauf Endstation. Der Niederösterreicher machte im zweiten Heat 2.000 Meter lang das Tempo. Nach einer Tempoverschärfung der Konkurrenz musste Vojta allerdings die Top 6 ziehen lassen, von denen vier eine persönliche Bestzeit liefen. Vojta folgte mit 7:53:07 auf Rang 7 in seinem Zeitlauf. Im Gesamtklassement belegte er Rang 15, die Top 12 erreichten das Finale.

Schrott und Strametz eine Runde weiter

Lange zittern mussten Beate Schrott und Karin Strametz über die 60 Meter Hürden. Beide qualifizierten sich in ihrem Lauf zwar nicht direkt für das Semifinale. Über die Zeit reichte es schlussendlich aber sowohl für Schrott (8,19 Sekunden) als auch für Strametz (8,17 Sekunden / persönliche Bestzeit) für das Semifinale.


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