Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Vom 7. bis 9. Oktober 2016 geht in Söll am Wilden Kaiser die 11. Tour de Tirol über die Bühne: Neben den Sportlern sind an diesem Wochenende der „Söller Zehner“, der „Kaisermarathon“ und der „Pölven Trail“ die Stars.

Der Vorreiter in Sachen Drei-Tages-Laufevent begeistert dann mit schnellen zehn Kilometern am Freitag, einem anspruchsvollen Bergmarathon am Samstag und einem gnadenlosen 23-km-Traillauf am Sonntag. Bei der 11. Auflage des Laufklassikers sind die Plätze für Gesamtstarter (also jenen die alle 3 Tage laufen) wie bereits im letzten Jahr, seit Ende Juni ausverkauft.

Erstmals rechnen die Veranstalter heuer auch damit, dass die Startplätze für den Pölven Trail komplett ausverkauft sein werden!

Bereits seit elf Jahren lässt die Tour de Tirol in Söll im Tiroler Unterland die Herzen zahlreicher Läufer – im wahrsten Sinne des Wortes – höher schlagen. Vom 7. bis 9. Oktober 2016 verlangt der Laufklassiker am Wilden Kaiser mit dem „Söller Zehner“, dem „Kaisermarathon“ und dem „Pölven Trail“ den Sportlern einmal mehr einiges ab.

„Was am Anfang ein Lauf durch verschiedene Dörfer Tirols war, ist nun ein Drei-Tages-Laufevent der Spitzenklasse“, erklärt Dieter Aufinger, Mitbegründer der Tour de Tirol. Gestartet wird dabei mit dem „Söller Zehner“, einem zehn Kilometer langen Abendlauf rund um das schönste Blumendorf Europas, der auch als Staffel in Angriff genommen werden kann. Bei all den sportlichen Höchstleistungen die bei der Tour de Tirol zu bewältigen sind, ist es dem OK-Team rund um Martin Kaindl nämlich besonders wichtig, ein Angebot für alle Laufbegeisterten zu schaffen. Vom Anfänger bis zum Profi, von Groß bis klein, es soll für jeden eine Startmöglichkeit geben.

„Die Königsdisziplin des Events ist der 'Kaisermarathon' am Samstag, der es mit mehr als 2300 Höhenmetern und 42 Kilometern in sich hat. Seit letztem Jahr mit noch weniger Asphalt und dafür mit deutlich mehr ‚Trail‘ – also technisch sehr anspruchsvoll. Beim „Pölven Trail“, einem abwechslungsreichen 23-Kilometer-Traillauf mit 1250 Höhenmetern, bewegen sich die Läufer ausschließlich auf Single Trails sowie Berg- und Wanderpfaden.

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Österreichs schönster Bergmarathon – Schauplatz der Österr. Meisterschaften im Trail Marathon

Eines der Highlights der Tour de Tirol ist zweifelsohne der „Kaisermarathon“ quer durch die Skiwelt Wilder Kaiser bis ins Ziel Hohe Salve auf 1829 m. Die Strecke führt auf weniger Asphalt, auf teilweise uralten Wegen, vorbei an urigen Almhütten.

Vor allem der Schlussanstieg hat es in sich, schließlich warten 700 Höhenmeter auf den letzten 5,5 Kilometern. „Die Bergankunft beim 'Kaisermarathon' ist jedes Jahr ein einzigartiges Erlebnis für alle Läufer, egal ob Spitzenathlet oder Hobbyläufer“, weiß Martin Kaindl. Angekommen auf der Hohen Salve lohnt sich ein Blick auf mehr als 50 Dreitausender, gilt die Hohe Salve doch als schönster Aussichtsberg Europas. Kein Wunder also, dass der „Kaisermarathon“ heuer Schauplatz der ersten Österreichischen Meisterschaft im Trail Marathon ist.

Natur pur beim „Pölven Trail“

Das Finale der drei tägigen Tour de Tirol bildet der „Pölven Trail“. Der Traillauf führt von Söll aus rund um den Großen Pölven und über das Juffinger Jöchl zurück nach Söll. Kaindl ist sich sicher: „Der Trend im Laufsport geht weg von der Straße und hinein in die Wildnis. Das Erlebnis bei einem Lauf wie dem 'Pölven Trail' oder dem 'Kaisermarathon' ist nicht zu vergleichen mit dem bei einem flachen Citymarathon. Die meisten Hobbysportler wollen in ihrer Freizeit mehr als nur Training, sie wollen aktive Erholung für Körper, Geist und Seele“. Aufgrund dem großen „run“ auf die Gesamt- und Pölven Trail-Startplätze wird der Pölven Trail heuer erstmals in zwei Wellen gestartet, damit es auf den Single Trails und vor den Anstiegen zu keinen Stehzeiten kommt.

Der Raiffeisen Kinderlauf am Sonntag rundet das Angebot für das Laufwochenende ab. „Kinder laufen auch sehr gerne und der Nachwuchs soll ebenfalls Platz haben bei der Tour de Tirol – es wäre ja schade, wenn nur Mama und Papa eine Finisher Medaille bekommen könnten“, ergänzt Kitty, die Gattin von Martin Kaindl und treibende Kraft beim Kinderlauf mit einem Augenzwinkern.

Einer Meinung sind sich die Verantwortlichen, dass ein großer Dank den Grundstücksbesitzern gilt, ohne deren Einverständnis man ein derartiges Event nicht aus der Taufe heben hätte können. Gleiches gilt für die vielen freiwilligen Helfer, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich wäre.


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