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Die sehr heißen Temperaturen beim London-Marathon verhinderten nicht nur einen möglichen Weltrekord, sondern forderten nun auch ein Todesopfer.

Laut britischen Medienberichten starb der junge Marathonläufer Matt Campbell einen Tag nach dem Marathon in einem Londoner Krankenhaus.

Läufer war TV-Star

Campbell erlitt während des Rennens nur wenige Kilometer vor dem Ziel einen Kreislaufkollaps. Die Einsatzkräfte brachten den erst 28 Jahre alten Sportler unverzüglich ins Krankenhaus. Doch einen Tag nach dem Lauf verstarb der Teilnehmer.

Campbell war in Großbritannien durch die Fernseh-Kochsendung "Masterchef" bekannt. Nur zwei Wochen zuvor nahm er bereits an einem Marathon teil.

Beim London-Marathon kam es wie auch bei vielen anderen Städte-Marathons an diesem Wochenende aufgrund der hohen Temperaturen zu einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Rettungseinsätzen. In London lag sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die Spitzengruppe lange Zeit auf Weltrekordkurs. Auf der zweiten Streckenhälfte konnten die Läufer aber nicht mehr das hohe Tempo durchziehen (mehr dazu hier). Laut Medienberichten war es der heißeste London Marathon den es je gab.

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Kommentare   

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an diesem WE war es an vielen Marathon-Veranstaltungen extrem warm. In Wien war es ebenfalls sehr warm und wahrscheinlich der wärmste Marathontag in seiner 35. jährigen Geschichte und es lagen auch gut trainerte Männer am Strassenrand.
Zum Glück soweit mir bekannt ohne Todesfälle. Aber nur so kommen Meldungen an die Öffentlichkeit. Von Personen die an diesem WE bei allen Veranstaltungen gerade noch notärztlich geholfen werden konnte, liest man eh nichts.
Marathonlaufen ist und bleibt ein Extremsport , auch wenn man den Respekt verliert ,weil man schon dutzende Marathonläufe bestritten hat.
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Mein Beileid, das ist erschütternd, war auch am Start und musste aufgrund der hohen Temperaturen das Tempo reduzieren. Bin sehr froh gesund und schadlos gefinisht zu haben.
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Vielleicht ist er trotz Grippe gelaufen. Da ist in Rom vor einigen Jahren auch desshalb ein junger Athlet nach 7 km. zusammengebrochen. Herz sollte bei Grippe nicht belastet werden. Aber es werden dann verschiedene Medikamente eingenommen dass man trotzdem starten kann. Dann heißts wieder bei den Unsportlichen "Sport ist Mord" :(
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ich habe selbst nen HM bei 28grad beendet.Hättes es ohne zusatz Wasser mitnahme kaum geschafft weil die Hitze zustark aufn Kopf prallt.Wer da nicht kühlt wird probs haben
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Letztes Jahr ist uns beim 5km Silvesterlauf ein Läufer kurz vor km 2 zusammengebrochen und verstorben. Man weiß nie ob jemand eine Grippe verschleppt hat oder sonst irgendwie krank war. Bei den Temperaturen von Wochenende trinken einige einfach zu wenig, viele haben an den Verpflegungsstellen Angst Zeit zu verlieren
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zitiere London-Jogger:
zitiere Besorgt:
Nicht nur in London - auch beim Elbdeichmarathon und Freiburgmarathon. In Wien muss die Getränkeversorgung suboptimal gewesen sein - 59 Einlieferungen im Krankenhaus wegen Dehydrierung.


Diese Aussage ist FALSCH! Ich war am London-Marathon und es gab zu den zahlreichen Getränkestationen aufgrund des Wetters sogar noch dazwischen! Der Veranstalter hat hier also vorbildlich agiert! Zudem hatte es viele Stationen mit Duschen zur Abkühlung. Oft ist es leider der Ehrgeiz, der dem Läufer die Gesundheit gefärdet. Es tut mir sehr leid für den Läufer und die Angehörigen! R.I.P.


@London-Jogger
Der User hat ja auch den Wien-Marathon mit der nicht ausreichenden Getränkeversorgung gemeint und nicht den London-Marathon
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zitiere Besorgt:
Nicht nur in London - auch beim Elbdeichmarathon und Freiburgmarathon. In Wien muss die Getränkeversorgung suboptimal gewesen sein - 59 Einlieferungen im Krankenhaus wegen Dehydrierung.


Diese Aussage ist FALSCH! Ich war am London-Marathon und es gab zu den zahlreichen Getränkestationen aufgrund des Wetters sogar noch dazwischen! Der Veranstalter hat hier also vorbildlich agiert! Zudem hatte es viele Stationen mit Duschen zur Abkühlung. Oft ist es leider der Ehrgeiz, der dem Läufer die Gesundheit gefärdet. Es tut mir sehr leid für den Läufer und die Angehörigen! R.I.P.
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Es waren Max 23 Grad....und pure Sonne...und eine Luftfeutigkeit von min 90%. Es war wirklich sehr warm dadurch. Ich laufe sogar noch gerne bei 30 Grad....aber auch mir war es gestern echt warm. Deshalb habe ich jede Dusche der Feuerwehr mitgenommen und außerdem wurde immer wieder mitgeteilt viel zu trinken.
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Ob die "Hitze" zwingend daran schuld ist wage ich zu bezweifeln.
In Köln gab es im letzten Jahr auch ein Todesfall und da waren es gerade mal ca. 16°.
Wenn man sich selbst überschätzt kann das halt schon passieren.
Klingt zwar hart, aber so ist es.
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Es obliegt aber auch jedem selber, den Lauf jederzeit abzubrechen....
Es ist nicht schön wenn etwas passiert, aber ich habe das Gefühl, das immer weniger (Hobby/Freizeit)Sportler ihre Grenzen kennen.
Wofür einen Marathon finishen? Für ein Shirt, eine Medaille, Ruhm und Anerkennung?
Klar hat man das Bestreben als Sportler abzuliefern, aber wofür??? Welcher Preis ist angemessen? Keiner in meinen Augen.
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+3
Grundsätzlich sollte man hier noch mal sagen, es ist keine Schande aus gesundheitlichen Gründen oder weil es sich (körperlich) nicht gut anfühlt einen Lauf, egal ob 1000m oder Marathon, abzubrechen/aufzugeben. Das erste Ziel sollte immer sein, gesund und heile nach Hause zu kommen.
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Nicht nur in London - auch beim Elbdeichmarathon und Freiburgmarathon. In Wien muss die Getränkeversorgung suboptimal gewesen sein - 59 Einlieferungen im Krankenhaus wegen Dehydrierung.
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Ohhh das habe ich gar nicht mitbekommen. An km 8 lag der erste und wurde behandelt....und es wurden immer mehr....es gab aber alle 2km Wasser und Energie Getränke alle 4km. Und insgesamt 8 Duschen wo ich durch alle durch bin.
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Marathon wird zum Volkssport. Übertraining, Medikamente, Herzfehler, zu wenig Vorbereitung auf die Belastung. Das das nicht alle überleben ist auch in Zukunft zu erwarten und jetzt auch nix besonderes. Auch ohne Hitze sind Todesfälle möglich.
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Wann werden die ganzen hochmotivierten Läufer endlich vernünftig, dass ein Zieleinlauf nur ein Schiss gegenüber des eigenen Lebens ist!
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Bin am Wochenende in Wien gelaufen da gab es auch sehr viele Zwischenfälle... leider. Man muss sich eben etwas zurücknehmen bei solchen Verhältnissen bin auch sehr viel langsamer gelaufen als geplant... man sollte einfach auf den Körper hören er sagt einem meist ganz deutlich was geht und was nicht....
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Oh jeh, das ist ja schrecklich! Ich habe noch nie so viele Läufer gesehen, die kollabiert sind. Die zahlreichen Sanies waren schnell vor Ort. Leider konnten sie ihn nicht retten. Ein herzliches Beileid seiner Familie. R.I.P
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