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Nur eine Woche nach dem Wien-Marathon wird mit dem Linz-Marathon eine weitere größere Laufveranstaltung in Österreich stattfinden.

Mit 19.000 gemeldeten Läufern und Läuferinnen, darunter etwa 1.000 über die Marathondistanz, ist der Linz-Marathon zwar um einiges kleiner als der Vienna City Marathon, aus nationaler Sicht ist der Marathon aber durchaus interessant, denn immerhin werden 2019 auch in Oberösterreich die Staatsmeisterschaften ausgetragen.

Wer folgt Eva-Maria Gradwohl?

Das führt zu der brisanten Situation, das sogar im Marathonlauf der Damen eine Österreichische Siegerin möglich ist. Und das wäre fast ein Novum. Denn in der bisherigen 17-järhigen Geschichte gab es in Linz erst eine Person aus Österreich, die den Marathon gewann. Das war Eva-Maria Gradwohl, die von 2007 bis 2010 sogar vier Mal in Serie zum Sieg einlief und damit auch die Rekordsiegerin ist. Nun könnten ihr Cornelia Moser oder Karin Freitag folgen. Die Tirolerin Freitag ist fünffache Staatsmeisterin im Marathonlauf. Doch Topfavoritin im Kampf um den nationalen Titel ist wohl die Salzburger Cornelia Moser, die 2018 beim Rotterdam-Marathon mit 2:39:15 Stunden beeindruckte. Solch eine Zeit könnte durchaus für den Sieg reichen, denn große Konkurrenz aus dem Ausland gibt es bei den Damen nicht. So rechnet u.a. die Kroatin Nikolina Stepan mit einer ähnlichen Zeit wie Moser.

Olympiasieger gibt Marathon-Debüt

Bei den Herren ist hingegen ein Österreichischer Sieg nahezu ausgeschlossen. Denn die Veranstalter planen mit einer Zeit von unter 2:09 Stunden und damit auch unter dem erst letzten Sonntag aufgestellten Österreichischen Rekord von Lemawork Ketema (2:10:44 Stunden). Dabei ist vor allem Debütant Brimin Kipruto (Kenia) viel zuzutrauen, der über die 3.000 Meter Hindernis sogar Olympiasieger und Weltmeister ist. Ebenfalls hohe Siegchancen haben Samuel Mwaniki (Kenia), Merhawi Kesete (Eritra) und Alfred Koech (Kenia).

Favorit auf den Staatsmeistertitel ist Edwin Kipchirchir Kemboi. Aber auch Robert Gruber und Christian Kresnik hegen Ambitionen auf einen Spitzenplatz.

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