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Streckenrekord und Deutsche Sensation beim Haspa Marathon Hamburg 2016.

Das waren die Highlights der zweigrößten Deutschen Marathonveranstaltung. Trotz etwas windiger Bedingungen sorgten in Hamburg die Damen für die Highlights.

Im stark besetzten Feld der Herren sollte der angepeilte Kursrekord von Eliud Kipchoge (2:05:30 h/2013) nicht fallen.https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/6f3974af431540a2ba2c09ac39fc1b09

Unglaublich unrhythmisches Tempo

Das Tempo an der Spitze war von Beginn an alles andere als rhythmisch. Einem km in 3:17 folgte ein km in 2:37 (km 4 und 5). Nachdem km 8 erneut in 3:17 Minuten gelaufen wurde, legte die Spitzengruppe den folgenden Kilometer gar in 2:32 Minuten zurück. Bereits zur Halbmarathonmarke lagen die führenden Läufer mit 1:02:50 Stunden über dem Kursrekord. Auch die zweite Streckenhälfte wurde in ähnlich unrhythmischen Tempo zurückgelegt.

Knapp 10 km vor dem Ziel löste sich der Äthiopier Tesfaye Abera von seinen letzten Verfolgern. Nur der Kenianer Philemon Rono konnte mit einigen Metern Abstand folgen. Auf den letzten 2 km in Richtung Ziel verlor aber auch Rono den Äthiopier aus den Augen. In 2:06:59 lief Abera immerhin die fünftschnellste Siegerzeit die je in Hamburg gelaufen wurde. Rono folgte mit 22 Sekunden Rückstand. Kein weiterer Läufer blieb unter 2:10 Stunden.

Der Österreicher Lemawork Ketema verpasste als 18. in 2:16:19 Stunden die Olympia-Norm von 2:14:00 Stunden. Schnellster Deutscher war Julian Flügel in 2:17:10 Stunden auf Rang 22.

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Deutsche Sensation: Olympia-Norm und Bestzeit pulverisiert

Bei den Damen pulverisierte die Äthiopierin Meselech Melkamu den bisherigen Streckenrekord ihrer Landsfrau Netsanet Achamo (2:24:12 h/2012). Die 30-Jährige triumphierte in starken 2:21:54 Stunden und hatte über vier Minuten Vorsprung auf Teamkollegin Meseret Hailu (2:26:26 h). Melkamu lief bei ihrem Rekordlauf einen Negativ-Split. Nachdem sie die Halbmarathonmarke in 1:11:04 Stunden passierte, legte sie die zweiten 21,1 km in 1:10:50 Stunden zurück.

Für die große Sensation aus deutscher Sicht sorgte Anja Scherl, die in 2:27:50 Stunden Rang 3 belegte und deutlich unter der Olympia-Norm blieb. Ihre alte Marathonbestzeit (2:36:31 Stunden) verbesserte sie um fast zehn Minuten. Mit Mona Stockhecke (2:33:43/10.) lief eine weitere Deutsche in die Top 10.

Für den Marathon in Hamburg waren rund 16.000 Läufer und Läuferinnen gemeldet.

Ergebnisse Hamburg Marathon 2016 - Top 10 Herren

Pos.NameNationZeit
1 Abera, Tesfaye ETH 02:06:58
2 Rono, Philemon KEN 02:07:20
3 Kiprono, Josphat KEN 02:10:44
4 Ayele, Abayneh ETH 02:11:49
5 Kesete, Merhawi ERI 02:12:21
6 Chebii, Ezekiel KEN 02:12:45
7 Fernandez, Ivan ESP 02:12:55
8 El Hachimi, Abdelhadi BEL 02:13:10
9 Moeng, Benedict RSA 02:13:17
10 Caldeira, Franck BRA 02:13:17
18 Ketema, Lemawork AUT 02:16:19
22 Flügel, Julian GER 02:17:10

 

Ergebnisse Hamburg Marathon 2016 - Top 10 Damen

Pos.NameNameTime
1 Melkamu, Meselech ETH 02:21:54
2 Hailu, Meseret ETH 02:26:26
3 Scherl, Anja GER 02:27:50
4 Stefanowicz, Monika POL 02:28:26
5 Perez, Madai MEX 02:29:27
6 Arias, Kelly COL 02:29:36
7 Chepchirchir, Sarah KEN 02:30:08
8 da Silva, Adriana BRA 02:31:23
9 Ifa, Megertu ETH 02:32:40
10 Stockhecke, Mona GER 02:33:43

 

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