Anti Corona Run

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Mit starken Elite-Feldern und einer Gesamt-Meldezahl von über 35.000 Läufern wird die 43. Auflage des N Kolay Istanbul-Marathons am 7. November stattfinden.

Die Äthiopier Herpasa Negasa und Mamitu Daska führen mit Bestzeiten von 2:03:40 beziehungsweise 2:21:59 die Startlisten an. Sowohl der Titelverteidiger als auch der Streckenrekordler werden zudem in die türkische Metropole zurückkehren, wo die beiden Sieger jeweils ein Preisgeld von 35.000 US-Dollar erhalten.

Marathon über zwei Kontinente

Der N Kolay Istanbul-Marathon war eines der wenigen internationalen Straßenrennen, das während der Pandemie nicht abgesagt wurde. Im vergangenen Jahr starteten neben den Eliteläufern rund 3.000 Breitensportler. Das Rennen am 7. November wird wieder zu früheren Dimensionen zurückkehren. 2019 lief die Rekordzahl von über 36.000 Athleten von Asien nach Europa im einzigen Marathon weltweit, dessen Strecke über zwei Kontinente führt. Rahmenwettbewerbe über 15 und 8 km hinzugerechnet, erwarten die Veranstalter über 35.000 Anmeldungen für das Rennen am 7. November. Damit wird der Lauf zu den größten seit Beginn der Pandemie zählen. Wie schon vor einem Jahr wird ein umfangreiches Hygiene-Konzept umgesetzt.

„Wir haben während der Pandemie lokale und internationale Rennen organisiert. Jetzt kehren wir zurück zur traditionellen Strecke des N Kolay Istanbul-Marathons. Ein spannender Marathon erwartet uns“, sagte Renay Onur, der Race Director und Geschäftsführer des Veranstalters Spor Istanbul.

Rekordjagd bei den Herren

Zehn Läufer mit Bestzeiten von unter 2:08 Stunden stehen auf der derzeitigen Startliste, die angeführt wird von Herpasa Negasa. Der Äthiopier wird mit einem persönlichen Rekord von 2:03:40 ins Rennen gehen. Diese Zeit lief der 28-Jährige 2019 in Dubai, wo er Platz zwei belegte. Mit Mekuant Ayenew steht noch ein zweiter Läufer auf der Startliste, der bereits unter 2:05 Stunden gelaufen ist. Der Äthiopier erreichte bisher 2:04:46. Sein Landsmann Yitayal Atnafu Zerihun reist mit einer Bestzeit von 2:06:21 nach Istanbul.

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Die Qualität des Männer-Elitefeldes deutet darauf hin, dass der Streckenrekord am 7. November wackeln wird. Diese Marke hatte Daniel Kibet vor zwei Jahren mit 2:09:44 Stunden aufgestellt. Der Kenianer, dessen Bestzeit bei 2:06:49 steht, wird ebenso in Istanbul starten wie der Titelverteidiger: Benard Sang (Kenia) gewann 2020 mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:11:49.

Streckenrekord bei den Damen außer Reichweite

Das Frauenrennen wird ebenfalls stark besetzt sein. Acht Läuferinnen haben bereits Zeiten von unter 2:28 Stunden erzielt. Die schnellste auf der Startliste ist Mamitu Daska (Äthiopien), die 2011 den Mainova Frankfurt-Marathon mit 2:21:59 gewonnen hatte. Die frühere Dubai-Siegerin wird beim N Kolay Istanbul-Marathon unter anderen auf die Kenianerin Jackline Chepngeno treffen, die bisher 2:24:38 erreichte. Zwei junge Äthiopierinnen, die jeweils 23 Jahre alt sind, könnten für eine Überraschung in Istanbul sorgen: Medina Deme Armino gewann 2020 den Xiamen-Marathon in China mit 2:26:12, und Fetale Tsegaye erreichte ihre Bestzeit von 2:27:06 vor zwei Jahren in Madrid als Zweite.

Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass der hochkarätige Frauen-Streckenrekord in Istanbul in Gefahr gerät. Die amtierende Marathon-Weltmeisterin Ruth Chepngetich (Kenia) war 2018 am Bosporus 2:18:35 gelaufen.

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