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Kain Thomas Huerden OELV KatzenbeisserRosalie Tschann (ULC Dornbirn) sprintete im 100m-Semifinale der U20-Weltmeisterschaften von Barcelona auf den 14. Platz.

Die Vorarlbergerin erzielte die Zeit 11,87 Sekunden (Wind +1,7). Damit kam sie nicht ganz an ihre gestrige Vorlaufleistung heran, als sie sich aus 47 Sprinterinnen in 11,80 Sekunden für das Semifinale der Top-24 qualifiziert hatte. Gegenüber dem Ranking nach den Vorläufen hat sie sich aber um zwei Plätze nach vorne geschoben.

Thomas Kain (ATSV OMV Auersthal) schaffte am zweiten Tag der IAAF U20-Weltmeisterschaften in Barcelona den direkten Aufstieg ins Semifinale über 400m Hürden. Als Dritter seines Laufes kam er auf 52,42 Sekunden und erzielte die 24. Zeit unter 52 Läufern. Auf Bahn 2 gelost, die Innenbahn blieb frei, lag Kain eingangs der Zielgeraden sogar in Führung. Bei der vorletzten Hürde verlor er etwas an Schwung. Den für den direkten Semifinalaufstieg nötigen dritten Platz konnte er jedoch souverän verteidigen.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem dritten Platz und dem Aufstieg. Es gab zwei Starts. Beim ersten hat der Starter lange gewartet. Beim zweiten Versuch war mein Start dann durchwachsen. Die ersten fünf Hürden habe ich im 14-er Rhythmus genommen, wegen des Windes musste ich dann umstellen. Mit dem Semifinalaufstieg habe ich mein Ziel erreicht. Ich kann aber sicher noch schneller, das muss ich jetzt noch zeigen!“, sagte er. Das Semifinale findet am Donnerstag, ab 12:20 Uhr statt. Als wichtigen Grund für seine guten Leistungen sieht Kain internationale Erfahrungen: „Seit letztem Jahr habe ich mich sehr verbessert. Ich arbeite sehr gut mit meinem Trainer Jürgen Mallow zusammen. Durch Starts im Ausland, vor allem in Deutschland, habe ich mehr Selbstvertrauen bekommen. Es ist wichtig, gegen starke Gegner zu laufen, um sich weiter zu entwickeln.

Schrempf glänzt mit Bestzeit bei internationaler Premiere
Carina Schrempf (ATV Irdning) zeigte bei ihrem internationalen Meisterschaftsdebüt einen hervorragenden Auftritt. Mit neuer persönlicher Bestzeit und ÖLV-Jahresbestzeit von 54,73 Sekunden über 400 Meter lief die noch 17-jährige Steirerin auf den fünften Platz in ihrem Vorlauf. Um ein Haar hätte sie sogar sensationell den Semifinalaufstieg geschafft. Nur drei Hundertstelsekunden fehlten am Ende, um über die Zeitregel weiter zu kommen. Ihre Zeit ist die 24.-schnellste unter 41 Teilnehmerinnen.

„Ich war etwas nervös“, gestand sie. „Schließlich sind es meine ersten internationalen Meisterschaften. Aber es ist einfach toll in einem solchen Stadion und auf einer solchen Bahn zu laufen! Bei mir zu Hause sind die Trainingsbedingungen nicht so gut. Wir haben in der Umgebung nur eine einzige Laufbahn, die sehr uneben ist. In meinem Rennen hatte ich die Außenbahn, das war natürlich kein Vorteil. Ich bin relativ schnell angegangen, weil ich nicht wollte, dass jemand an mir vorbei kommt. Am Ende musste ich hart kämpfen. Über meine Bestzeit freue mich sehr, vor allem, weil ich sie hier bei einer großen Meisterschaft gelaufen bin. In Zukunft kann ich aber sicher noch schneller.

Ines Futterknecht (ULC Riverside Mödling), die zweite ÖLV-Teilnehmerin über 400 Meter, kam in 55,16 Sekunden ebenfalls auf den fünften Platz in ihrem Heat und erreichte insgesamt den 29. Platz Rang. „Ich bin zufrieden mit meinen Lauf, obwohl es langsamer war als meine Bestzeit von 54,76 Sekunden. In der zweiten Kurve hatte ich mit dem Wind stark zu kämpfen.“ Beide 400m-Läuferinnen haben jedenfalls gute Form für den bevorstehenden 4x400m Staffelstart bewiesen, der am Samstag, 14. Juli in Szene geht. Suanne Walli und Ivona Dadic bzw. Rosalie Tschann, die das Team komplettieren, werden es mit Freude gesehen haben!

Foto ÖLV/Katzenbeisser


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