Virtual Run Challenge

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Tschann Rosalie Halle 2012 OELV KatzenbeisserRosalie Tschann (ULC Dornbirn) schaffte über 100 Meter in 11,80 Sekunden (Wind +0,7) als Zweite ihres Vorlaufs den direkten Aufstieg ins Semifinale der Top-24.

Sie erzielte die 16.-beste Zeit des gesamten Feldes und lief bis auf 0,03 Sekunden an ihre persönliche Bestzeit heran. Angefeuert von Familie und Freundinnen war sie gerührt und sehr erfreut über den Aufstieg, fand aber auch Verbesserungsmöglichkeiten: „Es war schade, dass es zuerst einen Fehlstart von Lidiane Lopes gegeben hat. Ich war super darauf und hatte die richtige Spannung. Beim zweiten Start war die Spannung etwas weg. Gleich am Anfang bin ich leicht gestolpert, erst nach 60 Metern wurde ich richtig locker. Ab dann habe ich nur Richtung Ziel geschaut und gewusst, dass ich durch war. Ich bin davon überzeugt, dass ich es besser kann. Mit meiner Zeit war ich nicht ganz zufrieden. Aber wenn man schon auf einem fixen Aufstiegsplatz ist, sollte man nicht unbedingt alles geben. Das mache ich dann im Semifinale.“ Das Halbfinale steigt morgen, Mittwoch, ab 19:00 Uhr.

Zwei Innsbrucker Athleten bestritten für das 13-köpfige ÖLV-Athletenteam am Dienstag vormittags den Auftakt bei den IAAF U20-Weltmeisterschaften in Barcelona: Lukas Wirth (ATSV Innsbruck) im Stabhochsprung und Sebastian Kapferer (IAC Pharmador) über 110m Hürden. Beide zeigten gute Leistungen, konnten aber nicht in das Finale bzw. in die nächste Runde aufsteigen.

Lukas Wirth attackiert Stabhoch-BestleistungWirth Lukas 2011 OELV Katzenbeisser
Lukas Wirth begann den Stabhochsprung praktisch perfekt und meisterte sowohl 4,75 Meter als auch 4,95 Meter jeweils im ersten Versuch. Die nächste Höhe von 5,05 Metern sollte im gesamten Feld die Vorentscheidung bringen. Unter 31 Stabartisten kamen die besten zwölf ins Finale. Der erst 17-jährige Tiroler griff dreimal die 5,05 Meter und damit einen neuen ÖLV U18-Rekord an, schaffte es jedoch nicht über die Latte. Vor allem der erste Versuch war sehr knapp. Mit übersprungenen 4,95 Meter im ersten Versuch erreichte er den 17. Platz in der Qualifikation.

„Die ersten beiden Sprünge über 4,75 und 4,95 waren sehr gut. Für die nächste Höhe war vielleicht mein Stab etwas zu weich. Aber ich bin nicht unzufrieden. Ich kann in zwei Jahren nochmals an der U20-WM teilnehmen“, zog er ein positives Resümee. Im Ranking der persönlichen Bestleistungen lagen nur sechs Athleten hinter Lukas Wirth, der 5,02 Meter zu Buche stehen hat. Somit hat er mehrere Springer mit stärkeren Vorleistungen hinter sich gelassen. Selbst der Finaleinzug war nicht ganz außer Reichweite – 5,05 Meter im ersten Versuch hätten gereicht.

Sebastian Kapferer auf Rang 34
Sebastian Kapferer kam über 110m Hürden in 14,21 Sekunden (Wind -1,6) auf den fünften Platz in seinem Rennen. Insgesamt erreichte er Rang 34 unter 58 Teilnehmern. Damit hat er zwar den 40. Platz von der Meldeliste verbessert, konnte aber dennoch nicht zufrieden sein: „Ich bin ein durchwachsenes Rennen gelaufen. Vor allem bei den letzten drei Hürden habe ich viel Zeit liegen lassen“, kommentierte er.

56 Hürdensprinter gingen in acht Vorläufen an den Start. Nur die jeweils zwei Besten jedes Laufes plus acht weitere Zeitschnellste stiegen ins Semifinale der Top-24 auf. Bei allen Läufen herrschte Gegenwind. Für den Aufstieg über die Zeitregel wären 13,92 Sekunden nötig gewesen.

Manuel Leitner springt 7,26m weit
Manuel Leitner (PSV Hornbach Wels) eröffnete die Weitsprungqualifikation mit 7,04 Metern (+1,0). Damit hatte er einen gültigen Sprung, aber es war klar, dass für den Traum vom Finale eine deutlich bessere Weite nötig sein wird. Die Steigerung auf 7,26 Meter (+0,2) im zweiten Versuch war ermutigend, aber noch nicht weit genug. Der dritte Versuch war leider ungültig, so erreichte den 19. Platz unter 28 Springern. 7,54 Meter wären für den Aufstieg ins Finale der Top-12 nötig gewesen.

„Ich habe das ganze Jahr Anlaufprobleme, auch heute wieder. Das ist sehr schade, weil ich davon überzeugt bin, dass ich besser springen kann und das im Training auch oft gemacht habe. Meine beiden ersten Sprünge haben die Anlaufprobleme bestätigt. Der dritte Versuch war viel weiter, aber ungültig. Ich muss noch hart an meinen Anlauf arbeiten, wenn ich weiter kommen will“, resümierte er selbstkritisch.

ÖLV-Programm für Mittwoch, 11.7.:
11:12 Uhr Carina Schrempf – 400m Vorlauf
11:20 Uhr Ines Futterknecht – 400m Vorlauf
11:37 Uhr Thomas Kain – 400m Hürden Vorlauf
19:00 Uhr Rosalie Tschann – 100m Semifinale
[21:00 Uhr Rosalie Tschann – 100m Finale]

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Fotos 2x ÖLV/Katzenbeisser


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