60 Minuten Challenge

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Yulimar Rojas sparte sich bei den Olympischen Spielen in Tokio das Beste für den Schluss auf und segelte zu einem Weltrekord von 15,67 Metern, um Venezuelas ersten olympischen Titel in der Leichtathletik zu gewinnen.

Die zweifache Weltmeisterin eröffnete mit einem olympischen Rekord von 15,41 Metern, hatte aber in den nächsten beiden Versuchen Mühe, diese Weite zu erreichen. Im zweiten Durchgang sprang sie 14,53 Meter und im dritten Durchgang leistete sie sich einen Fehlversuch, der womöglich von der Weite her schon zum Weltrekord gereicht hätte.

Im vierten Durchgang übersprang sie mit 15,25 Metern erneut die 15-Meter-Marke und musste im vorletzten Durchgang einen weiteren Fehlversuch hinnehmen.

Als Rojas zu ihrem letzten Versuch antrat, war ihr Sieg bereits sicher. Die Portugiesin Patricia Mamona hatte sich mit ihrem Landesrekord von 15,01 Metern Silber gesichert und die Spanierin Ana Peleteiro war mit ihrem Landesrekord von 14,87 Metern zu Bronze gesprungen.

Alter Weltrekord hielt 26 Jahre bestand

Als der Druck weg war und sie nichts mehr zu verlieren hatte, gelang Rojas mit ihrem letzten Versuch eine Weite von 15,67 Metern, womit sie den bisherigen Weltrekord, den die Ukrainerin Inessa Kravets bei den Weltmeisterschaften 1995 aufgestellt hatte, um 17 Zentimeter übertraf.

Olympia 2021: Zeitplan und Programm - Leichtathletik


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