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Sensation bei den US-College Meisterschaften in Texas.

Der bis dato international fast unbekannte Athlet Michael Norman verbesserte am Sonntag den Hallen-Weltrekord über die 400 Meter.

Sein erst drittes Rennen

Seit 13 Jahren hält Landsmann Kerron Clement diesen Rekord. Der US-Läufer lief im Jahr 2015 in Fayetteville (Arkansas / USA) mit 44,57 Metern die bisher schnellste Zeit über die zwei Stadionrunden in der Halle. Fast 13 Jahre lang biss sich die Konkurrenz die Zähne daran aus, diesen Rekord zu brechen.

Und ausgerechnet ein Läufer, der bisher nur Experten ein Begriff war, sollte nach über einem Jahrzehnt eine neue Rekordmarke aufstellen. Der erst 20-jährige Michael Norman war gleich fünf Hundertsel schneller als Clement vor 13 Jahren. In seinem erst dritten 400-Meter-Rennen in der Halle versetzte er die Zuschauer mit 44,52 Sekunden ins Staunen.

Das Potential zum neuen Star

Das Norman das Zeug zu einem neuen Superstar in der Leichtathletik hat, ist allerdings schon 2016 abzusehen. Denn da gewann er bei den U20-Weltmeisterschaften gleich zwei Goldmedaillen. Einerseits im Einzel über die 200 Meter, andererseits auch mit der Staffel über die 4 x100 Meter. Im Freien lief Norman 2017 mehrmals unter 45 Sekunden, seine Bestzeit von 44,60 Sekunden unterbot er aber auch am Sonntag. Den Freiluft-Weltrekord hält seit 2016 der Südafrikaner Wayde van Niekerk (43,03 Sekunden). Gut möglich das Norman in ein paar Jahren auch diesen Rekord knacken kann.

Bei den Wettkämpfen in Texas lief zudem der Zweitplatzierte Akeem Bloomfield mit 44,86 Sekunden einen nationalen Rekord für Jaimaika.


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