Gastgeber Italien dominierte auch am zweiten Tag der Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom.
Nach zwei Goldmedaillen am ersten Tag gelang Italien am Samstag gar der Gold-Hattrick. Im 5.000-Meterlauf der Männer war der Norweger Jakob Ingebrigtsen nicht zu schlagen.
Italien räumt ab
Italien hält nach den ersten zwei Tagen der Leichtathletik-EM bei 5 x Gold, 4 x Silber und 1 x Bronze. Keine andere Nation hatte in den bisher 13 Medaillenentscheidungen mehr als 1 x Gold bzw. mehr als vier Medaillen geholt.
100 Meter Doppelsieg
Highlight des Gold-Hattricks am Samstag war der 100-Meter-Triumph von Lamont Marcell Jacobs. Der Olympiasieger setzte sich nach 10,02 Sekunden vor seinem Landsmann Chituru Ali (10,05 Sekunden) und dem Briten Romell Glave (10,06 Sekunden) durch. Der Deutsche Owen Ansah belegte nach 10,17 Sekunden Platz 5, Markus Fuchs blieb im Semifinale mit 10,29 Sekunden auf Platz 13 hängen.
Zuvor holten bereits Lorenzo Ndele Simonelli über die 110 Meter Hürden (13,05 Sekunden) und Leonardo Fabbri im Kugelstoßen (22,45 Meter = Meisterschaftsrekord) Gold für Italien.
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Schweiz mit 4 Medaillen
Stark war auch die Schweiz, die mit 1 x Silber (Ditaji Kambundji über die 100 Meter Hürden) und 3 x Bronze (Dominic Lobalu über die 5.000 Meter, Jason Joseph über die 110 Meter Hürden und Simon Ehammer im Weitsprung) anschrieben.
Ingebrigtsen mit Gold-Hattrick
Das Rennen über die 5.000 Meter gewann nach 2018 und 2022 zum dritten Mal in Serie Jakob Ingebrigtsen. Der Norweger triumphierte in einem taktischen Rennen problemlos nach 13:20,11 Minuten vor dem Briten George Mills und Lobalu. Deutschlands Teilnehmer Maximilian Thorwirth, Florian Bremm und Mohamed Abdilaahi waren auf den Plätzen 22, 23 und 26 chancenlos. Deutschlands Team ging am zweiten Tag ohnehin leer aus. Das DLV-Team ist mit einer Bronze-Medaille im Medaillenspiegel weiterhin hinter Österreich (1 x Silber).
38 Jahre alten Rekord gebrochen
Die weiteren Europameister an Tag 2: Über die 100 Meter Hürden lief die Französin Cyréna Samba-Mayela mit neuem Meisterschaftsrekord von 12,31 Sekunden zum Rekord. Sie knackte einen 38 Jahre alten Rekord. Die Österreicherin Karin Strametz verpasste als Zehnte mit 12,87 Sekunden trotz Bestzeit knapp das Finale. Auf den Österreichischen Rekord fehlten ihr nur 4 Hundertstel.
Neuer Weltrekord
Im Siebenkampf wurde Nafissatou Thiam (Belgien) mit 6.848 Punkten ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Deutsche Vanessa Grimm belegte Platz 11, die Österreicherin Isabel Posch den 15. Platz. Im Diskuswurf überzeugte die Kroatien Sandra Elkasevic mit 67,04 Metern. Beste Deutsche war Claudine Vita mit 62,65 Metern auf Platz 6. Im Weitsprung der Männer stellte der Grieche Miltiadis Tentoglou mit 8,65 Metern einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Dem zweitplatzierten Italiener Mattia Furlani gelang mit 8,38 Metern ein U20-Weltrekord.
Beim 20 Kilometer Gehen der Männer war der Schwede Perseus Karlström (1:19:13 Minuten) erfolgreich. Der Deutsche Leo Köpp belegte Platz 8, Medaillenkandidat Christoph Linke stieg vorzeitig aus dem Rennen aus.
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