In fast 50 Disziplinen kämpfen die besten Leichtathleten Europas vom 7. Juni bis zum 12. Juni 2024 um die begehrten Titel.
Eines steht definitiv schon vor den Titelkämpfen fest: Reich werden die Athleten mit ihren Leistungen nicht.
Eigenartige Regelung
European Athletics hat ein Preisgeld von lediglich 500.000 US-Dollar festgelegt. Das ist zwar nicht viel, aber es ist das erste Mal in der Geschichte von Leichtathletik-Europameisterschaften, in denen überhaupt ein Preisgeld ausgeschrieben wurde. Allerdings werden nur zehn Sportler von diesem Preisgeld profitieren. Denn eine höchst eigenartige und womöglich auch unsportliche Regel legt fest, welche Sportler belohnt werden.
50.000 Euro an jeweils 10 Sportler
Nicht alle Europameister werden mit einem Preisgeld belohnt. In Summe werden zehn Sportler mit einer Prämie von jeweils 50.000 Euro ausgezeichnet. Welche Athleten das sind, hängt von einem Punktesystem ab, welches die Leistungen der Sportler aus den unterschiedlichen Disziplinen vergleichen soll.
In Summe gibt es fünf verschiedene Gruppen, in denen jeweils der beste männliche und weibliche Sportler die Prämie von 50.000 Euro erhält.
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Die 5 Prämien-Gruppen:
- Sprint und Hürdensprint
- Mittel- und Langstrecke auf der Bahn
- Wurfdisziplinen
- Sprungdisziplinen, Straßen-Gehen und Halbmarathonlauf
- Mehrkämpfe und Staffeln
Zusammengefasst ist es selbstverständlich zu begrüßen, dass der europäische Leichtathletikverband die besten Sportler mit Preisgeldern belohnt. Das das Preisgeld allerdings nur an zehn Athleten aufgeteilt wird, ist hingegen eine suboptimale Variante. Da es in Summe 49 Entscheidungen gibt, wäre es naheliegend gewesen, etwa 10.000 Euro an jeweils alle Europameister auszuschütten.
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