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Ein guter Schlaf (C) Lupo / pixelio.de

Der Körper benötigt ausreichend Schlaf um in den kommenden Tag voller Energie zu starten.

Doch die Volkskrankheit Schlafmangel macht es vielen Menschen nicht einfach seinen Körper erfolgreich zu regenerieren. In Studien spricht man davon das durchschnittlich etwa jede dritte Frau und jeder vierte Mann an akuten Schlafproblemen leidet.

Wenig Schlaf macht krank
Dies kann und wird sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit, vor allem auf die sportliche auswirken, sondern kann auch gesundheitliche Folgen haben. Denn Forscher an der University of Warwick (Großbritannien) haben herausgefunden, das Menschen, die durchschnittlich weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, um 48 % mehr anfälliger auf Herzinfarkte waren, als Personen die länger schlafen. Auch das Risiko auf einen Schlaganfall stieg um 15 %. Unrhytmische Schlafgewohntein wirken sich zudem laut einer Studie negativ auf den Körperfettgehalt aus.

Individuell abhängig
Grundsätzlich muss man jedoch festhalten, das nicht jeder Mensch gleich viel Schlaf benötigt. Manche kommen sogar mit vier Stunden Schlaf aus und haben keinerlei gesundheitliche Probleme, andere benötigen wiederrum neun bis zehn Stunden um sich vollständig zu erholen. Regelmäßiger lockerer Ausdauersport hilft natürlich auch das Risikio auf einen Herzinfarkt zu senken.

Protokoll kann helfen
Wer sich Nacht für Nacht in den Schlaf quält, sollte versuchen Gewohnheiten aufzubauen, die einen helfen gut einzuschlafen. Bei manchen hilft ein Kräutertee, bei anderen wieder ein warmes Glas Milch. Protokollieren Sie täglich was Sie in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen gemacht haben, mit der Zeit lässt sich dadurch erkennen welche Gewohnheiten für einen ruhigen Schlaft gut tun und welche nicht. Alkohol (auch Bier) sollte, sofern es mehr als ein paar kleine Schlücke sind, vermieden werden. Der hilft zwar oft beim Einschlafen, er beeinträchtigt aber trotzdem den Trainingsfortschritt, da der Körper in der Nacht den Alkohol abbauen muss. Organe atmen somit auf Hochtouren und der Organismus kommt nicht zur Ruhe.

Foto ©Lupo  / pixelio.de


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