Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Am 5. Mai startete Dominik Salcher, vom Team Intersport Patrick, beim Qualifikations-Rennen für den Red Fox Elbrus Sky Marathon am Elbrus in Russland.

Für die Qualifikation mussten 5 km mit 1.000 Höhenmeter bezwungen werden. Bei warmen Temperaturen kam Dominik gut ins Rennen und musste sich nur im Zielsprint zwei Russen geschlagen geben, niemand geringeren als Olympia-Teilnehmern. Mit einer Zeit von 45 Minuten landete er auf dem 3. Platz und schaffte die Qualifikation für den Marathon. Insgesamt waren über 400 Athleten aus mehreren Nationen am Start. Das Interesse vor Ort war sehr groß, das Rennen wurde auch live übertragen im russischen National-TV.

Am 7. Mai startete Dominik Salcher, vom Team Intersport Patrick, beim härtesten Rennen Europas – beim Elbrus Red Fox Sky Marathon. In Russland ist es ein sehr prestigeprächtiges Rennen und findet am höchsten Nationalfeiertag statt. Die Bedingungen am Renntag: ein starker Schneesturm, Tiefschnee, kaum Sicht und Temperaturen knapp um die -30 Grad.

Start war auf 2.300 Höhenmeter, danach ging es auf den Elbrus Sattel auf 5.400m. Leider konnte das Rennen aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht bis zum Elbrus Gipfel durchgeführt werden. Während dem Rennen wurde das Ziel aufgrund der schlechten Bedingungen geändert. Dominik kam als Erster oben an und hätte noch ausreichend Zeit für das letzte Stück und den Weltrekord gehabt, die Wetter-Bedingungen ließen das aber leider nicht zu. Für den Anstieg von 3.100 Höhenmeter benötigte er 2:50 Stunden. Oben angekommen musste er zurück auf 3.700 Höhenmeter laufen um ins Ziel zu gelangen, für den Abstieg mit 1.700 Höhenmeter benötigte er nur ca. 25 Minuten. Überglücklich kam Dominik nach insgesamt 3.100 Höhenmetern und 19 Kilometern mit 3:28 Stunden ins Ziel. Von den 400 Startern beim Qualifikations-Rennen durften 90 Personen beim Marathon an den Start gehen, schlussendlich kamen aber nur 40 Teilnehmer ins Ziel

Das Statement von Dominik Salcher: „Es war eines meiner härtesten Rennen. Ein großer Teil der Strecke war im Tiefschnee, die Sicht war sehr schlecht und es war sehr stürmisch, die Bedingungen waren extrem hart. Mit zehn Minuten Vorsprung ins Ziel zu kommen war unfassbar. Das Elbrus Race war ein tolles Erlebnis.“


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