Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Phoca Thumb M Schafberglauf Filzmoser2012

Noch ist der Gipfel schneebedeckt – in knapp einem Monat sollte es am 26. Mai aber ganz anders aussehen.

Dann wartet auf die Teilnehmer des 14. Schafberglaufes einmal mehr ein besonderes Lauferlebnis – gehört doch der 1.783 m hohe Schafberggipfel zu den schönsten Aussichtsbergen des Salzkammerguts. Zudem werden an die beiden Tagessieger erstmals zwei „steile“ Glastrophäen vergeben, die das besondere Profil des Schafberglaufes symbolisieren und im Pokalschrank der Sieger einen Ehrenplatz einnehmen werden.

Weniger ums Tempo, dafür aber ums nötige Glück geht´s bei der abschließenden Warenpreisverlosung: Unter allen Teilnehmern werden attraktive Sportpreise (u. a. Laufschuhe etc.) verlost.

Das Rennen der Jubiläen
Am Sonntag, dem 26. Mai geht der Wettlauf gegen die SchafbergBahn in die bereits 14. Runde. Diesmal unter ganz besonderen Vorzeichen – feiert die am 1. August 1893 in Betrieb genommene SchafbergBahn doch heuer ihr 120-Jahr-Jubiläum. Details siehe http://www.schafbergbahn.at und http://de.wikipedia.org/wiki/Schafbergbahn Dem nicht genug, feiert 2013 die zum selben Unternehmen (Salzburg AG) zählende WolfgangseeSchifffahrt ihr 140-Jahr-Jubiläum. Details siehe: www.wolfgangseeschifffahrt.at Das dritte Jubiläum betrifft den Lauf selbst – fand doch vor genau 30 Jahren (1983) der 1. Schafberglauf statt. Die 14. Auflage am 26. Mai zählt natürlich auch zum Österreichischen Berglaufcup 2013.

Steile Sache
Kurz aber steil geht es vom Start um 9.30 Uhr von der Talstation der Zahnradbahn in St. Wolfgang ins Ziel beim Bahnhof Schafbergspitze (1.730 m Seehöhe). Entlang der Bahntrasse geht es über die Dorner- (1.011 m SH) und Schafbergalpe (1.366 m SH), immer dem Ziel beim Bahnhof Schafbergspitze (1.730 m) entgegen. Die Strecke bietet alles – von saftig grünen Almwiesen über Geröllhalden mit zahllosen Serpentinen, steilen Pfaden bis zu senkrecht abfallenden Felsen. Mindestens 4,4 % beträgt die Steigung – rund 4 km weisen eine Steigung von mehr als 24 % auf. Alle, die es gerne „knackig“ haben, kommen beim Schafberglauf auf ihre Kosten.

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Phoca Thumb M Schafberglauf Sieger2012Tock„Nur“ 5.830 m ist die Strecke lang. Für Ausdauerläufer ein Kinderspiel – meint man – sind doch gleichzeitig Steigungen bis zu 26 % und 1.190 Höhenmeter zu bewältigen. Wer es geschafft hat, kann sich aber umso mehr über seine Leistung freuen. Die Draufgabe: Bei schönem Wetter werden die Läuferinnen und Läufer auf einem der schönsten Aussichtsberge Österreichs mit einem unvergleichlichen Rundblick auf elf Salzkammergutseen belohnt. 2012 ließ sich  auch Sabrina Filzmoser, die zweifache Judo-Europameisterin (2008/2011) und zweifache WM-Bronzemedaillengewinnerin (2005/2010) diese besondere Herausforderung nicht entgehen. Mehr noch: In 1:01:31 Stunden belegte sie sogar den 3. Gesamtrang bei den Damen. Als beste lokale Athletin finishte 2012 Cornelia Sams (DSG Union Raiba Pfandl) in 1:07:42 Stunden auf dem 6. Gesamtrang.

Rekordläufer
2007 gelang es dem ehem. Berglauf-Weltmeister Helmut Schmuck, den Streckenrekord aus dem Jahr 1986 um eine Sekunde auf 43:03 Minuten zu verbessern. Damit lag er deutlich unter der Fahrzeit der Zahnradbahn von 45 Minuten. Die ehemalige Berglauf-Staatsmeisterin Margit Egelseder schrieb in den letzten sechs Jahren Schafberglauf-Geschichte: Beginnend mit ihrem Streckenrekord 2007 (55:04 Minuten), holte sie sich von 2007 bis 2012 sechs Siege in Folge! Es sind aber nicht in erster Linie die Asse, die beim Schafberglauf im Mittelpunkt stehen – die grandiose Aussicht auf unzählige Berge und Seen spornt alle gleichermaßen an.

Geschichtliches & Laufen über alle Grenzen
Mit dem Bau der SchafbergBahn wurde im April 1892 begonnen. 1893 wurde sie in Betrieb genommen. Damit beendete die SchafbergBahn auch den Beruf der „Sesselträger“ in St. Wolfgang. „Hohe“ Herrschaften ließen sich damals auf den Gipfel des Schafbergs tragen.

Schon 151 Jahre alt ist das Hotel Schafbergspitze, das erste Berghotel Österreichs. Wolfgang Grömmer erbaute es im Jahre 1862. Im Gegensatz zur Talstation (Oberösterreich) liegt der Gipfel des Schafbergs übrigens zur Gänze im Bundesland Salzburg.

Eckdaten

Teilnahmeberechtigt: Jede/r auch ohne Vereinszugehörigkeit

Nennung bis spätestens Donnerstag, 23. Mai 2013 via www.sportpayment.at

Nenngeld: € 22,– (Berg- und Talfahrt für je eine Begleitperson € 14,50 / Kinder bis 15 Jahre fahren gratis).

Nachnennung am 26. 5. 2013 von 7.30–9.00 Uhr beim Schafbergbahnhof um € 27,–

Parkplatz: Öffentlicher Parkplatz Nr. 7 in St. Wolfgang (gebührenpflichtig)

Bekleidung – wird in verschlossenen Sporttaschen zum Ziel befördert.

Umkleiden & Duschen: Berghotel Schafbergspitze

Talfahrt – für alle Teilnehmer kostenlos

Veranstalter und Organisation: Laufgemeinschaft St. Wolfgang & SchafbergBahn & WolfgangseeSchifffahrt

Information: Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft Büro Strobl, c/o Maria Eisl, Tel: +43 (0) 6137 / 72 55

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.sportpayment.com

Zeitplan

7.30–9.00 Uhr     Nachnennungen und Startnummernausgabe beim Schafbergbahnhof inkl. Umkleidemöglichkeit.

9.00 Uhr             Abfahrt des Zuges für Begleitpersonen und Kleidertransporte. Um Reservierung wird unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

9.30 Uhr              Start für alle Klassen

11.15 Uhr             Zielschluss

Ab 12.10 Uhr       Stündliche Talfahrt

12.30 Uhr             Siegerehrung im Hotel Schafbergspitze


Siegerchronik

1983.1   Kurt Mayer (AUT)                               45:33                     Bernadette Steinböck (AUT)             1:10:41

1984.2   Helmut Stuhlpfarrer (AUT)                44:28                     Bernadette Steinböck (AUT)             1:06:28

1985.3   Helmut Stuhlpfarrer (AUT)                43:12                     Doris Bauhofer (AUT)                         1:03:10

1986.4   Helmut Stuhlpfarrer (AUT)                43:04                     Andrea Zirknitzer (AUT)                    1:02:07

1987.5   Dr. Johannes Mayer (AUT)                32:10                     Andrea Zirknitzer (AUT)                    43:04 (verk. Strecke)

1988.6   Dr. Johannes Mayer (AUT)                45:53                     Bernadette Steinböck (AUT)             1:00:43

1993.7   Bernhard Garstenauer (AUT             45:38                     Anke Molkenthin (GER)                     1:00:17

2007.8   Helmut Schmuck (AUT)                      43:03 (Rekord)    Margit Egelseder (AUT)                     55:04 (Rekord)

2008.9   Wolfgang Spatt (AUT)                         46:16                     Margit Egelseder (AUT)                     55:26

2009.10 Stephan Tassani-Prell (GER)              46:15                     Margit Egelseder (AUT)                     55:09

2010.11 Thomas Heigl (AUT)                            46:24                     Margit Egelseder (AUT)                     60:00

2011.12 Stefan Kogler (AUT)                            47:02                     Margit Egelseder (AUT)                     56:17

2012.13 Andreas Tockner (AUT)                     46:17                     Margit Egelseder (AUT)                     55:33

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Fotos ©Laufsport Sperrer (9x), Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft (1x)


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