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Der amerikanische Sportartikelhersteller Under Armour ist so etwas wie der Newcomer am Sportmarkt.

In Europa teilweise noch unbekannt, ist das US-Unternehmen in seinem Heimatland ein richtiger Shootingstar. Das Unternehmen von Kevin Plank produzierte anfangs nur Bekleidung für Kampfsportarten, baute aber in den letzten zwei Jahrzehnten stetig ihr Sortiment aus und verkauft nun u.a. auch Sportschuhe, aber auch Freizeitprodukte wie Kappen oder Shirts.

Weihnachtsbrief an Nike

Gegründet wurde Under Armour erst im Jahr 1996 - mit einem Startkapital von 17.000 Dollar. Mittlerweile beschäftigt es weltweit über 15.000 Mitarbeiter und kommt auf einen jährlichen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro. Das Markenzeichen von Under Armour ist Kleidung, die eng am Körper anliegt. Diese Technologie bzw. dieser Trend wurde mittlerweile von vielen Herstellern übernommen.

Der Gründer sieht sich als großer Konkurrent zu Weltmarken wie Nike oder Adidas. Bestes Beispiel ist der jährliche Weihnachtsbrief den Plank nach der Gründung seines Unternehmens an den Nike-Chef schrieb. Der Inhalt war kurz aber prägnant: "Sie kennen uns noch nicht, aber Sie werden noch von uns hören". Mittlerweile ist das Unternehmen börsennotiert und ein hartnäckiger Konkurrent von Nike.

Die "Weltherrschaft" als Ziel

Natürlich ist Under Armour auch als Sponsor und Ausrüster aktiv. So schaltete der Produzent u.a. auch bei der Super Bowl eine Werbeanzeige oder er fungiert als Ausrüster diverser Football-Teams.

In USA hat Under Armour mittlerweile Adidas den Rang abgelaufen und ist die nationale Nr. 2 hinter Nike. Seit einigen Jahren widmet sich das Unternehmen auch intensiver dem deutschsprachigen Markt. Großes Ziel von Plank ist es, Nike eines Tages als Nr. 1 weltweit abzulösen um so die Position als Weltmarktführer am Sportartikelmarkt zu übernehmen.

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Wieso Under Armour gegründet wurde?

Wieso Plank damals sein Label gründete? Ganz einfach. Er war Football-Spieler und kam mit den vollgeschwitzten Baumwollshirts nicht zurecht. So entwickelte er Sportunterhemden aus synthetischem Material, die eng am Körper anliegen und als eine Art Rüstung dienen. Daher auch der Name "Under Armour", der übersetzt so viel bedeutet wie "unter der Rüstung". Zwar hatten auch viele andere Hersteller damals diese Idee, er konnte sich aber am Markt der Footballer behaupten und so sein Produkt binnen kurzer Zeit immer weiter verbreiten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten baute er stetig das Sortiment aus.

Welche Laufschuhe gibt es von Under Armour?

Eine große Produktpalette führt man auch im Laufsportbereich. Die Funktionsshirts sind natürlich für Läufer und Läuferinnen ein sehr modernes und hochwertiges Trainingsutensil. Aber auch Laufschuhe gibt es von Under Armour zu hauf.

Für das Training

Der Charged Bandit ist der Klassiker unter den Trainingsschuhen von Under Armour

Ein klassischer Trainingsschuh ist der "Under Armour Charged Bandit". Der stark gedämpfte Schuh kann für lange Trainingsläufe getragen werden. Er fühlt sich gut an und passt sich an die Fußform an. Überpronierer finden mit dem "SpeedForm Europa" ihre richtige Wahl. Der Schuh stützt gut und hat dabei ein relativ geringes Gewicht von knapp 300 Gramm (Herren).

Für den Wettkampf

Der Wettkampfschuh aus der Reihe Under Armours ist mit rund 200 Gramm Gewicht der "SpeedForm Velociti". Der leicht gedämpfte Schuh eignet sich für diverse Wettkampfdistanzen bis hin zum Marathon, aber auch für schnelle Trainingsläufe.

Gewöhnungsbedürftig

Was bisher bei der Recherche zu den Laufschuhen von Under Armour auffällt. Läufer und Läuferinnen aus Europa finden den Schuh teilweise sehr gewöhnungsbedürftig. Das muss nicht zwangsweise etwas mit der Qualität des Schuhes zu tun haben, kann aber daran liegen das die Schuhe doch etwas anders aufgebaut sind, als man es von anderen Herstellern gewohnt ist. Oft ist es auch individuell abhängig, wie bei jedem anderen Laufschuh aber auch. Und wenn der Schuh gut passt, dann kann er auch als "Under Armour-Modell" viel Freude beim Training bereiten.

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