Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Der Zwang zur Selbstoptimierung durch die sozialen Medien hat mittlerweile sogar schon kleine Kinder erreicht.

Wissenschaftler der Universitäten von Bath, Salford und Canberra fanden heraus, dass Fitness-Apps bei Kindern zu zwanghaften Handlungen, Angst und Schrecken führen. Selbstoptimierung steht mittlerweile im Mittelpunkt.

Depressionen bei Kindern

Aufgrund der Selbstdarstellung vieler Influencer in sozialen Medien entwickelt sich mittlerweile bei Kindern ab acht Jahren ein regelrechter Zwang zur Selbstoptimierung. Grundsätzlich könnte mehr Bewegung zwar zu einer Verbesserung der Gesundheit führen, aber auch Überlastungen, die vor allem bei den Kindern leichter auftreten und zu langfristigen Schäden führen können, sind nicht selten das Ergebnis von Selbstoptimierung. Auch schädliche Ernährungsgewohnheiten und Depressionen sind das Ergebnis von Selbstoptimierung.

Sixpack bereits mit 8 Jahren im Fokus

Kinder ab acht Jahren nutzen bereits Angebote zur Optimierung ihrer Fitness, einerseits um Abzunehmen, andererseits um den begehrten Waschbrettbauch aufzubauen. Die Forscher warnten daher, dass eine Nutzung von Fitness-Trackern im jungen Alter zu zwanghaftem Verhalten führt. Ein Teilnehmer der Studie befürchtete sogar, dass solche Apps eine Paranoia auslösen, weil man ständig mit seinen eigenen Gesundheitsdaten konfrontiert wird. Andere wiederum befürchten, dass man in der Gesellschaft immer mehr nach dem Äußeren beurteilt wird, was ebenfalls zu übermäßigem Sportkonsum führt.

Zusammengefasst ist die Wahrscheinlich hoch, dass der Einsatz von Fitness-Apps und Fitness-Trackern bei Kindern und Jugendlichen zu negativen Folgen führt, wie Überlastungen, Depressionen und einseitigen Ernährungsformen.


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