Laufsport im Hoch: Teilnehmerzahlen explodieren
Über 260.000 Finisher. Mehr als 250 Laufevents. Und das nur in der ersten Saisonhälfte 2025. Die Schweiz läuft – und zwar mit Vollgas. Ein sattes Plus von über 10 % im Vergleich zum Vorjahr zeigt: Der Laufsport hierzulande hat nicht nur Beine, sondern auch mächtig Rückenwind.
Besonders die ersten beiden Mai-Wochenenden mutierten zu wahren Lauf-Festspielen. Rund 60.000 Athleten zogen ihre Runden durch Städte und über Trails. Mit dabei: der 20KM de Lausanne, der Luzerner Stadtlauf, der Wings for Life World Run, der Grand Prix von Bern und der Genève Marathon. Alle an nur zwei Wochenenden? Jawohl – da wurde die Schweiz zu Laufmekka.
Top 10 Events: Die Champions League des Schweizer Laufsports
Die zehn größten Rennen legten noch eine Schippe drauf: 163.500 Finisher bedeuteten eine Zunahme von 18 % im Vergleich zu 2024. Der Run auf den Startplatz wird zur sportlichen Herausforderung an sich.
Die 9 schönsten Trail-Runs in der Schweiz
Herbst? Wird heiß! Trail & Klassiker schon fast überfüllt
Wer dachte, der Sommer bringt Ruhe – falsch gedacht! Die Trail-Events im Juli und August melden Anmelderekorde. Und der Herbst? Da brennt der Asphalt. Der Jungfrau-Marathon (6. September) ist mit 4.000 Startplätzen restlos ausgebucht. Beim Greifenseelauf stehen bereits über 10.000 Namen auf der Liste.
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Der SwissCityMarathon – Lucerne (26. Oktober) geht in eine neue Runde – und zwar wortwörtlich: Erstmals als Einrundenkurs über die volle Marathondistanz von 42.195 KM. Ausverkauft! Auch Halbmarathon und CityRun 10KM? Keine Tickets mehr – Null. Niente.
Und dann kommt noch die Escalade in Genf (6. & 7. Dezember). Letztes Jahr mit fast 48.000 Finishern der größte Lauf der Schweiz – und heuer? Die Calvin-Stadt ist bereit für den nächsten Massenstart.
Die Schweiz rennt – mit Stil, Herz und Höhenmetern
Ob Trails, City-Runs oder Bergklassiker: Die Schweizer Laufszene erlebt 2025 ein Hoch, das selbst Marathonprofis ins Staunen bringt. Wer noch keinen Startplatz hat, sollte lieber schnell die Laufschuhe schnüren – und sich beeilen. Denn wer zu spät kommt, muss zusehen.

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