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Immer mehr Laufveranstalter scheinen zu begreifen, das aufgrund des Coronavirus langfristig keine Wettkämpfe stattfinden werden.

In Österreich wurde daher eine Veranstaltung abgesagt, die erst für Mitte November geplant war. Der Schwadorfer Adventlauf, der am 22. November 2020 hätte stattfinden sollen, wurde vorzeitig abgesagt.

"Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir schon jetzt beschlossen, den heurigen Adventlauf nicht durchzuführen bzw. abzusagen. Wir hoffen und glauben zwar, dass bis dahin wieder gemeinsam gelaufen werden darf, jedoch zieht die jetzige Situation doch einiges nach sich ! Wir hoffen auf euer Verständnis und wünschen euch alles Gute, gesund bleiben und hoffentlich bis 2021," schrieben die Veranstalter vom LTV Fischatal in einem ersten Statement.

Verschobenen Events droht erneute Absage

Ein Großteil der Laufveranstaltungen in der ersten Jahreshälfte wurde bereits abgesagt. Viele Events wurden allerdings nur in den Herbst verschoben. Diesen Veranstaltungen könnte in ein paar Monaten durchaus eine weitere Absage drohen.

Teilweise absurde Verschiebungen

Einige Veranstaltungen wurden gar nur um wenige Wochen verschoben. Der Firmenlauf in Leipzig hat seine Veranstaltung lediglich von Juni auf Juli verschoben. Der IRONMAN 70.3 Davao auf den Philippinen wurde von März auf den 10. Mai verschoben. Es ist kaum davon auszugehen, das diese Veranstaltung Anfang Mai stattfinden wird. In Österreich wurde ein für den 11. April geplanter Berglauf gar um nur eine Woche nach hinten verschoben auf den 18. April 2020.

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Anzahl frühzeitiger Absagen steigt

Mittlerweile gibt es allerdings immer mehr Veranstalter, die die kritische Situation um die Corona-Epidemie begriffen haben. So entschlossen sich die Veranstalter des ebm-papst Marathon Hohenlohekreis ihren für den 13. September geplanten Termin vorzeitig abzusagen. Auch der im September geplante Fulda Marathon wurde "vorläufig" abgesagt. Generell kam es in den letzten Tagen vermehrt zu Absagen diverser Laufveranstaltungen, die erst in einigen Monaten stattfinden hätten sollen. Langsam aber doch wird den Veranstaltern bewusst, das es noch lange Zeit dauern kann, bis wieder Normalzustand herrscht.

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Kommentare   

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Ich vermute mal, dass einige Veranstalter derzeit Schwierigkeiten haben, die behördlichen Genehmigungen für den Herbst zu erhalten. Gleichzeitig muss man sich überlegen, ob man bezüglich Buchung von Zeitmessung, Startnummern, Chips etc. Jetzt in Vorleistung geht und dann auf den Kosten sitzen bleibt. So ne richtige Planungssicherheit gibt es ja nicht. Die einen sagen daher lieber für 2020 gleich ab, während andere hoffen mit kurzen Verschiebungen noch eine Chance zu haben. Vermutlich werden sie aus den Verträgen nicht ohne erhebliche Kosten rauskommen.
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