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Mary Keitany sorgte beim London Marathon 2017 für die große Schlagzeile.

Die Kenianerin verbesserte den zwölf Jahre alten Marathon-Weltrekord der Britin Paula Radcliffe. Den inoffiziellen Weltrekord hält aber weiterhin Radcliffe.

Keitany triumhierte diesen Sonntag bereits zum 3. Mal in London. Mit der Siegerzeit von 2:17:01 Stunden verbesserte sie den Marathon-Weltrekord, der in einem reinen Frauen-Rennen aufgestellt wurde. Den hält seit 2005 die Britin Paula Radcliffe - ebenfalls in London erreicht. Damals lief sie eine Zeit von 2:17:42 Stunden. Keitany machte von Beginn an Jagd auf diese Rekordmarke, absolvierte die ersten 5 km in sagenhaften 15:31 Minuten. Nach der Hälfte der Distanz musste sie bereits alleine Laufen und pulverisierte mit 2:17:01 Stunden den alten Weltrekord um 41 Sekunden.

Gleich 2 Fabelzeiten

Die schnellste weibliche Marathonzeit hält allerdings weiterhin Radcliffe. Denn die ehemalige Weltklasseläuferin lief 2003 in London 2:15:25 Stunden, damals allerdings in einem gemischten Rennen und dank Hilfe einiger männlicher Tempomacher.

Stark präsentierte sich beim London Marathon 2017 auch Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba. Die Äthiopierin war wenige Kilometer vor dem Ziel aufgrund von Magenproblemen kurz vor der Aufgabe, konnte aber weiterlaufen und "rettete" mit 2:17:56 Stunden eine weitere Weltklassezeit in das Ziel. Neben Keitany und Radcliffe ist sie die erst dritte Läuferin weltweit die den Marathon unter 2:18 Stunden lief.

Im ebenfalls stark besetzten Herren-Rennen triumphierte der Kenianer Daniel Wanjiru. Weltklassezeiten blieben dort allerdings aus. Mit einer Zeit von 2:05:48 Stunden hielt er knapp den mehrfachen Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler Kenenisa Bekele (2:05:57 h) auf Distanz. Rang 3 belegte der Wanjirus Landsmann Bedan Karoki.

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