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Zur 41. Auflage des schnellsten Marathonlaufs in den Niederlanden werden zwei aktuelle Olympia-Medaillengewinner antreten.

Der Olympia-Dritte im Marathonlauf, Bashir Abdi strebt in Rotterdam seine Titelverteidigung an. Herausgefordert wird er von Abdi Nageeye, der vergangenes Jahr beim Olympia-Marathon nur von Weltrekordhalter Eliud Kipchoge geschlagen wurde.

Interessante Verbindung zwischen Abid und Nageeye

Der Belgier Bashir Abdi triumphierte nach seiner Olympia-Bronzenen vergangenen Herbst beim 40. Rotterdam-Marathon mit neuem Europarekord von 2:03:36 Stunden. Es war zudem die schnellste Zeit, die jemals auf niederländischem Boden gelaufen wurde. Nun wird er ein halbes Jahr später von einem Läufer gefordert, der Abdi vergangenes Jahr noch indirekt zur Olympia-Medaille verhalf.

Denn Damals waren Nageeye und Abdi auf den letzten Kilometern gleichauf mit Lawrence Cherono in der Verfolgergruppe um die Plätze 2 bis 4. Abdi musste hart um den Anschluss an das Duo kämpfen und wurde dabei immer wieder von Nageeye motiviert. Grund für die Motivation des Kontrahenten war die gemeinsame Vergangenheit. Beide waren in Somalia geboren und flüchteten nach Europa. Während Abdi nun für Belgien läuft, vertritt Nageeye die Niederlande. Schlussendlich konnte sich das Duo im Kampf um Silber und Bronze gegen Cherono durchsetzen.

Wieder ein Europarekord?

Nun gibt es in Rotterdam den nächsten gemeinsamen Auftritt von Abdi und Nageeye. Der Niederländer Nageeye wird vor allem eine Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit von 2:06:17 Stunden anstreben. Möglicherweise ist ja wieder eine Zeit im Bereich des Europarekordes möglich. Sowohl von Abdi als auch von Nageeye.

Starke Konkurrenz aus Afrika

im Kampf um den Sieg möchte auch wieder Marius Kipserem eingreifen. Der Kenianer belegte vergangenes Jahr beim Rotterdam Marathon mit 2:04:04 Stunden den 2. Platz. Mit Reuben Kipyego hat zudem ein weiterer Kenianer Siegchancen. Der 25-Jährige lief 2021 beim Mailand Marathon (Elitelauf) mit 2:03:55 Stunden zu Platz 3.

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Favoritinnen aus Kenia

Bei den Damen hält Tiki Gelana seit zehn Jahren mit 2:18:58 Stunden den Kursrekord. Auch heuer wird es wohl keine Verbesserung geben. Denn Mitfavoritin Rose Chelimo hat lediglich eine Bestzeit von 2:22:51 Stunden (2017 in Boston) in ihrer Vita. Die für Bahrain laufende Kenianerin wurde 2017 Marathon-Weltmeisterin und 2019 Marathon-Vizeweltmeisterin. Ebenfalls am Start ist Titelverteidigerin Stella Barsosio. Die Läuferin aus Kenia gewann vergangenes Jahr in Rotterdam mit 2:22:08 Stunden. Eine noch schnellere Meldezeit als dieses Duo hat die Äthiopierin Hailu Desse, die 2021 in Amsterdam mit 2:20:19 Stunden Dritte wurde.

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