Der Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg in Duisburg nimmt früh Tempo auf. Wochen bevor viele andere Veranstaltungen überhaupt ins Rollen kommen, liegt der Traditionslauf bereits deutlich vor seinem eigenen Zeitplan.
Die 43. Ausgabe des Rhein-Ruhr-Marathon am 10. Mai 2026 steuert auf Zahlen zu, die selbst erfahrene Organisatoren aufmerksam werden lassen.
Früher Vorsprung auf der Meldeliste
Im vergangenen Jahr wurde beim Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg erst am 1. April die Marke von 4.000 Anmeldungen erreicht. 2026 lief das deutlich schneller. Schon in der letzten Februarwoche stand diese Zahl fest. Die Frau mit dem Überblick über die Datenbank, Birgit Loch, meldete trocken: „Wir sind schon da!“
Damit liegt der Duisburger Klassiker über einen Monat vor dem Tempo des Vorjahres. Für den Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg bedeutet das eine Ausgangslage, die stark nach neuen Bestmarken riecht.
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10.000 Läufer plötzlich realistisch
Schon zum Jahreswechsel zeichnete sich beim veranstaltenden Stadtsportbund Duisburg eine deutliche Bewegung ab. Rund 1.000 Meldungen mehr als im Jahr davor standen zu diesem Zeitpunkt bereits in den Büchern.
Peter Serfort, der neue OK-Chef des 43. Rhein-Ruhr-Marathon Duisburgs, verfolgt die Entwicklung aufmerksam. Er erklärt: „Diesen Vorsprung haben wir ausgebaut. Hält der Trend, dann haben wir Chancen, 2026 erstmals mehr als 10.000 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke mit Ziel in der Schauinsland-Reisen-Arena zu bringen.“
Zum Vergleich: 2025 endete die Meldeliste bei exakt 7.969 Namen. Auch das war bereits ein Rekord seit dem ersten Startschuss des Duisburg-Marathons im Jahr 1981. Der Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg könnte diese Marke nun deutlich übertreffen.
Warum der Rhein Ruhr Marathon gerade so gefragt ist
Der Erfolg des Rhein-Ruhr-Marathon Duisburgs kommt laut Peter Serfort nicht zufällig. Mehrere Faktoren spielen zusammen. Er sagt: „Zum einen verzeichnen alle Laufveranstalter derzeit gute Zahlen. Dann sorgt der klimafreundliche Mai-Termin für einen Aufschwung. In der Szene hat sich zudem mehr und mehr etabliert, dass unser Lauf nicht nur gut, sondern in gewisser Weise liebevoll organisiert ist.“
Die Mischung scheint zu funktionieren. Duisburg profitiert von einer aktiven Laufszene, einem etablierten Termin und einer Organisation, die in der Szene längst einen guten Ruf genießt.
Mehr Läufer bedeutet auch mehr Arbeit
Der starke Andrang beim Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg sorgt natürlich nicht nur für Freude. Hinter den Kulissen wächst die To-do-Liste. Serfort und sein Team haben früh reagiert.
Startnummern wurden bereits in größerer Menge bestellt. Auch bei den Finisher-Shirts hat der Veranstalter aufgestockt und bei adidas zusätzliche Exemplare geordert. Dazu kommen mehr Finisher-Medaillen für die Teilnehmer des Rhein-Ruhr-Marathon Duisburgs.
Doch damit endet die Planung noch lange nicht. Mehr Läufer brauchen mehr Bananen, mehr Becher an den Versorgungsstationen und zusätzliche Getränke. Außerdem muss der Zielbereich rund um die Schauinsland-Reisen-Arena so organisiert werden, dass es nach dem Zieleinlauf nicht zu Engpässen kommt.
Der Charme des Duisburger Klassikers
Für Peter Serfort gehört dieser Aufwand einfach dazu. Der neue OK-Chef sieht die steigenden Zahlen eher als Motivation.
Mit einem Lächeln sagt er: „Das sind Aufgaben, denen wir uns gerne stellen. Denn unser Ziel ist es wie in den vergangenen Jahren: Auch wenn wir mehr Teilnehmende haben, soll sich jede und jeder Einzelne wie ein Sieger fühlen, wenn sie oder er die Ziellinie überquert.“
Genau dieser Gedanke gilt als einer der Gründe, warum der Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg seit Jahrzehnten fest im Kalender vieler Läufer steht. Der nächste Meldeschluss ist der 15. März 2026.
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