Der Volksbank-Münster-Marathon hat auch in seiner 23. Auflage wieder gezeigt, warum er zu den beliebtesten Läufen in Deutschland zählt.
Unter idealen Bedingungen verwandelte sich Münster in eine pulsierende Bühne für Spitzensport, Volksfest und pure Begeisterung.
Packendes Rennen um den Sieg
Im Marathon der Elite gab es Spannung bis zum letzten Kilometer. Der Kenianer Samuel Kiplimo Naibei setzte sich in 2:09:20 Stunden durch – nur hauchdünn am Streckenrekord vorbei. Er gewann mit exakt 13 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Stephen Kipkemoi Kibor. Bei den Damen dominierte Aberash Fayesa aus Äthiopien. Mit einem Vorsprung von rund zweieinhalb Minuten sicherte sie sich den Titel als schnellste Frau des Tages.
Nationaler Showdown sorgt für Jubel
Im deutschen Duell tobte die Stimmung am Streckenrand. Manuel Kruse, bereits im Vorjahr bester Deutscher, wiederholte seinen Coup mit einer Zeit von 2:23:53 Stunden. Nur knapp dahinter folgte Leipzigs Seriensieger Nic Ihlow, der gut eine halbe Minute später ins Ziel kam. Die Zuschauer entlang der Strecke feierten beide ausgelassen.
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Starke Staffeln und Marathonvarianten
Beim Atruvia Staffelmarathon ließ die Brillux GmbH & Co. KG keine Wünsche offen: Sowohl in der Männer-, der Frauen- als auch der Mixed-Wertung schnappte sich das Unternehmen alle Siege. Der Sieg im Wecker 2/3 Marathon über 28 Kilometer ging an Christian Jonen (1:44:19 Stunden), knapp vor Sven Fels vom LSF Münster. Bei den Damen gewann Raija Schmidt vom LSF Münster in 1:59:18 Stunden, dicht gefolgt von Inga Wiemer.
Marathonstimmung bis zum letzten Läufer
Die Energie beim Volksbank-Münster-Marathon war nicht zu übersehen. Trommeln, Applaus und Anfeuerungen begleiteten die Sportler bis zum Schluss. Auch Johann Spieker, mit 85 Jahren ältester Teilnehmer und bereits über 680 Marathonläufe auf dem Konto, wurde begeistert ins Ziel getragen – stilecht begleitet von Cheerleadern.
Entlang der Strecke herrschte pure Feierlaune. Fanmeilen, Live-Acts, spontane Grillpartys und sogar Wohnzimmer, die kurzerhand nach draußen verlegt wurden, machten den Lauf zu einem Straßenfest der Extraklasse. Künstlergruppen gaben mehr als gebucht, getrieben von der Euphorie der Menge. Auf den letzten zwei Kilometern verwandelte sich Münster in eine einzige Partymeile: Afrika-Meile mit Wein, Flaggenparade und rotem Teppich auf dem Prinzipalmarkt – ein Finale, das Gänsehaut garantierte.
Breitensport im Rampenlicht
Neben den Topläufern genossen auch die Hobbyathleten ihren großen Moment. Ob 10 Kilometer oder 6,2 Kilometer – viele standen zum ersten Mal an der Startlinie. Das Publikum sorgte dafür, dass auch diese Leistungen gefeiert wurden wie Weltrekorde.
Der Volksbank-Münster-Marathon hat erneut gezeigt, dass er Sport, Spaß und Stadtfest auf unvergleichliche Weise verbindet – ein Tag voller Emotionen, Bestleistungen und unvergesslicher Augenblicke.

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