Ein tragischer Vorfall überschattete den diesjährigen Turin City Marathon, bei dem ein 48-jähriger Läufer aus Frankreich wenige Meter vor der Ziellinie zusammenbrach und kurz darauf verstarb.
Der Läufer, Roland Claveire, zeigte gegen 11 Uhr morgens erste Anzeichen von Unwohlsein. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Piazza Castello, an der Kreuzung zur Via Po – nur wenige Meter vom Ziel entfernt.
Sofort kamen Rettungskräfte vor Ort, die den Sportler mit einem Defibrillator behandelten. Die schnelle Reaktion der Ersthelfer verhinderte jedoch nicht, dass der Zustand des Mannes weiter kritisch blieb.
Intensive Rettungsmaßnahmen
Ein Krankenwagen des örtlichen Notfalldienstes Azienda Zero 118 traf unmittelbar nach der Erstversorgung ein. Die Rettungskräfte setzten die Wiederbelebungsmaßnahmen mit einem automatisierten Gerät fort, bevor der Läufer im Code-Rot-Status in das Krankenhaus San Giovanni Bosco transportiert wurde.
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Trotz aller Bemühungen der medizinischen Teams erlag der Franzose kurze Zeit später im Krankenhaus seinen gesundheitlichen Komplikationen.
Anteilnahme und Ursachenforschung
Die genaue Ursache für den plötzlichen Zusammenbruch wird derzeit untersucht. Der Vorfall erinnert daran, wie wichtig regelmäßige Gesundheitskontrollen und ein bewusster Umgang mit körperlichen Belastungen, insbesondere bei Ausdauerwettkämpfen, sind. Vor allem aber gab es in den letzten Jahren einen starken Anstieg an Todesfällen und schweren Zwischenfällen bei Laufveranstaltungen.
Die Organisatoren des Turin City Marathons äußerten ihr tiefes Mitgefühl für die Familie und Freunde des Verstorbenen und betonten, dass Sicherheitsmaßnahmen und medizinische Betreuung bei allen künftigen Veranstaltungen weiterhin oberste Priorität haben werden.

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