Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Der Haspa Marathon Hamburg (17.04.2016) ist so stark wie noch nie aufgestellt!

Neben Weltklasseläufern aus Äthiopien hofft auch ein Österreichischer Teilnehmer unter den rund 16.000 Marathonläufern auf das Olympialimit. Der Hamburger Marathon 2016 könnte zu einem absoluten Showdown werden.

An der Spitze des Feldes kämpfen Läufer und Läuferinnen aus Äthiopien um die Qualifikation für die Olympischen Spielen in Rio. Topstar im Feld ist zweifelsfrei Tesfaye Abera, der Mitte Jänner den Dubai Marathon gewonnen hat und mit 2:04:24 Stunden die aktuelle Weltjahresbestzeit hält. Ob sich für Abera ein zweiter Marathon binnen kurzer Zeit nicht rächt, bleibt abzuwarten. Seine härtesten Rivalen kommen mit Feyisa Bekele und Abayneh Ayele aus dem eigenen Lager. Ayele reist mit einem 4. Platz aus den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Cardiff an. Außenseiterchancen hat der Kenianer Philemon Rono. Auch der Kursrekord von Eliud Kipchoge (2:05:30 h) aus dem Jahr 2013 könnte fallen.https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d5019584514f464d8367e21851598373

Deutscher und Österreicher kämpfen um Olympia-Ticket

Deutscher Topstar ist Julian Flügel, der im Vorjahr in Berlin mit 2:13:57 Stunden die Olympianorm unterboten hatte. Am Sonntag könnte er mit einer weiteren Steigerung endgültig das Ticket für Rio fixieren. Spannend wird der Marathon auch für die Österreichischen Lauffans. Der zweifache Wings for Life World Run Sieger Lemawork Ketema möchte ebenfalls unter dem Olympialimit (2:14:00 h)für Rio bleiben.

Das Damenfeld wird von Vorjahressiegerin Meseret Hailu angeführt. Hailu ist mit einer Bestzeit von 2:21:09 Stunden allerdings nur die Zweite auf der Meldeliste. Ihre äthiopische Landsfrau Meselech Melkamu hat 2:21:02 Stunden auf der Vita (2012 in Frankfurt) stehen. Für Kenia soll Sarah Chepchirchir die Trauben hoch halten. Der Streckenrekord von 2:24:12 Stunden ist sehr stark gefährdet.

Heißestes Eisen im Deutschen Team ist Anja Scherl, die im Februar mit starken 1:11:17 Stunden über die Halbmarathon-Distanz überraschte. Ihr ist die Olympia-Norm von 2:30:30 Stunden trotz einer Marathon-Bestzeit von 2:36:31 Stunden zuzutrauen. Die Lokalmatadorin Mona Stockhecke hat mit einer Marathon-Bestzeit von 2:33:50 Stunden nur minimale Chancen auf die Norm.

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Im Vorjahr nahmen bei der 30. Auflage des Haspa Marathon Hamburg 19.071 Läufer teil, davon 15.851 Sportler aus Deutschland. Österreich war mit 229 Finishern hinter Dänemark die drittstärkste Nation.


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