Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Mo Farah läuft bei den Freiluft-Weltmeisterschaften in Moskau auch über 5.000 Meter zu Gold.

Nach seinen souveränen Triumph über 10.000 Meter hatte der Brite im Finale über die halbe Distanz jedoch hart gegen die afrikanische Konkurrenz zu kämpfen. Besonders das kenianische Duo um Isiah Kiplangat Koech und Thomas Pkemei Longosiwa forderte den Doppelolympiasieger in der letzten Runde bis zur Zielgeraden.

Farah konnte jedoch auch diesen Angriffen entgegenwirken. In 13:26,98 Minuten setzte sich der 30-Jährige vor dem Äthiopier Hagos Gebrhiwet durch, der noch den besten Kenianer Koech abfing. Geheimfavorit Edwin Cheruiyot Soi (Kenia), der aus bisher 14 Duellen mit Farah, zwölf für sich entschied, belegte nur Platz 5. US-Star Galen Rupp verpasste als Achter deutlich eine Medaille.

Erster europäischer Weitsprung WM-Titel
Erstmals überhaupt stellt Europa einen Weltmeister im Weitsprung. Hauptverantwortlich dafür war der Russe Aleksandr Menkov, der mit einen Satz auf 8,56 Meter (Jahresweltbestleistung) überlegen zu Gold springt. Dahinter überraschte in einem Zentimeterkrimi der Niederländer Ignisious Gaisah (8,29 m) mit Silber vor Luis Rivera (Mexiko/8,27 m).

Nahe am Weltrekord
Für die Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler war in Moskau schon in der Qualifikation Endstation. Dafür musste die Deutsche im Finale umso mehr um ihren seit 2011 bestehenden Weltrekord von 79,42 Metern zittern. Denn diesen kam die russische Weltjahresbeste Tatyana Lysenko mit 78,80 Metern gefährlich nahe. Zum Weltrekord reichte es für die Lokalmatadorin aber dann doch nicht, jedoch zum WM-Titel. Lediglich 34 Zentimeter Rückstand hatte die Polin Anita Wlodarczyk, die neben Silber auch einen neuen Landesrekord mit nach Hause nimmt. Bronze geht mit Respektabstand von mehr als drei Metern an die Chinesin Wenxiu Zhang.

 

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