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Mosinet Geremew und Roza Dereje gewinnen ein Rennen der Rekorde

Verantwortlich dafür sind ausnahmlos Läufer und Läuferinnen aus Äthiopien. Zwei Streckenrekorde und einmalige Resultate gab es beim Standard Chartered Dubai-Marathon, den die Äthiopier Mosinet Geremew und Roza Dereje mit Zeiten von 2:04:00 Stunden beziehungsweise 2:19:17 gewannen.

Nachgemeldeter Athlet läuft allen davon

Bei den Männern liefen gleich sieben Äthiopier absolute Weltklassezeiten von unter 2:05 Stunden. Dies ist ebenso einmalig in der Geschichte des Marathonlaufes wie die Ergebnisse der ersten vier Frauen. Zum ersten Mal erreichten gleich vier Läuferinnen in einem Rennen Zeiten von unter 2:20 Stunden.

Der 27-jährige Geremew wurde erst am vergangenen Montag als letzter der Topläufer noch nachgemeldet. Vier Tage später war er als Erster im Ziel. Bei fast idealen Witterungsbedingungen lief die Spitzengruppe lange Zeit sogar im Bereich des Weltrekordes von 2:02:57 Stunden. Erst auf den letzten zehn Kilometern, nach dem Ausstieg des letzten Tempomachers, wurde das Rennen an der Spitze etwas langsamer, so dass der Rekord des Kenianers Dennis Kimetto schließlich nicht in Gefahr geriet.

Fünf Läufer sprinten um Marathonsieg

In einem dramatischen Finish kämpften auf den letzten 200 Metern noch fünf Läufer um den Sieg. Hinter Mosinet Geremew, der mit seiner Siegzeit von 2:04:00 Stunden zum zehntschnellsten Marathonläufer aller Zeiten wurde, lief der Debütant Leul Gebresilase in 2:04:02 als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde Titelverteidiger Tamirat Tola mit 2:04:06 vor dem zeitgleichen Asefa Mengstu. Rang fünf belegte Sisay Lemma in 2:04:08. Die Äthiopier dominierten das Rennen und belegten die ersten zehn Ränge.

Mit ihrer Siegzeit von 2:19:17 wurde Roza Dereje zur siebtschnellsten Läuferin aller Zeiten. Jenseits der 40-km-Marke hatte sich die 22-jährige Äthiopierin aus der vierköpfigen Spitzengruppe lösen können. Ihre Landsfrauen Feyse Tadese (2:19:30), Yebrgual Melese (2:19:36) und Titelverteidigerin Worknesh Degefa (2:19:53) blieben ebenfalls unter 2:20 Stunden.

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Persönliche Bestzeiten für alle Spitzenläuferinnen

Im Rennen der Frauen liefen die ersten zehn Athletinnen allesamt persönliche Bestzeiten. Bei den Männern gelang dies den ersten Acht. Aufgrund der enorm starken Zeiten hat sich Dubai auch in der Liste der schnellsten City-Marathonrennen der Welt weiter nach vorne geschoben. Gewertet wird hier der Durchschnitt der schnellsten zehn je bei einem Rennen gelaufenen Zeiten. Bei den Männern führt hier Berlin mit 2:03:28,4 Stunden. Dubai hat London überholt und ist jetzt mit 2:04:12,7 Zweiter. Auch bei den Frauen rückte Dubai auf Platz zwei vor (2:19:41,9). Schneller ist nur noch London mit 2:18:25,7. Auf Rang drei liegt jetzt Berlin (2:19:50,5).

Beide Sieger kassierten in Dubai mit 200.000 Dollar die höchste Siegprämie, die es im internationalen Marathonlauf zu gewinnen gibt. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, starteten in Dubai über 30.000 Läufer.

Ergebnisse, Männer:

  1. Mosinet Geremew ETH 2:04:00
  2. Leul Gebresilase ETH         2:04:02
  3. Tamirat Tola ETH        2:04:06
  4. Asefa Mengstu ETH         2:04:06
  5. Sisay Lemma ETH   2:04:08
  6. Birhanu Legese                ETH        2:04:15
  7. Seifu Tura ETH 2:04:44
  8. Yenew Alamirew ETH              2:08:56
  9. Mekuant Ayanew ETH 2:09:20
  10. Berhanu Teshome ETH 2:10:27

Frauen:

  1. Roza Dereje ETH 2:19:17
  2. Feyse Tadese ETH 2:19:30
  3. Yebrgual Melese ETH 2:19:36
  4. Worknesh Degefa ETH 2:19:53
  5. Haftamnesh Tesfay ETH 2:20:13
  6. Gelete Burka ETH 2:20:45
  7. Dera Dida ETH 2:21:45
  8. Desi Jisa BHR 2:24:05
  9. Sembere Teferi ETH 2:24:11
  10. Muliye Dekebo ETH 2:26:52

Foto (C) Colombo / Standard Chartered Dubai Marathon


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