Nach dem Attentat auf die Olympiamarathonläuferin Rebecca Cheptegei ist nun auch der mutmaßliche Täter verstorben.
Am 1. September wurde die Läuferin von ihrem Ex-Freund mit Benzin übergossen. Wenige Tage später erlag sie den schweren Verletzungen, die sie davongetragen hatte. Nun ist auch der Angreifer verstorben.
Attentat nach Kirchenbesuch
Rebecca Cheptegei wurde am 1. September in Kenia Opfer eines Übergriffs durch ihren Ex-Freund, der sie auf ihrem Heimweg von der Kirche, gemeinsam mit ihren Kindern, abpasste. Die dadurch verursachten Verbrennungen erfassten 80 Prozent ihrer Hautoberfläche, was zu ihrem Tod am 5. September aufgrund von multiplem Organversagen führte.
Lungenversagen
Der Angreifer, der ebenfalls durch das Feuer verletzt wurde, erlitt Verbrennungen an 40 Prozent seines Körpers. Einige Tage nach dem Tod von Rebecca Cheptegei verstarb der 32-jährige Täter am vergangenen Sonntag im Krankenhaus an den Folgen von Lungenversagen. Der Grund für die Attacke scheint ein Streit um ein Grundstück gewesen zu sein.
Weltmeisterin vor drei Jahren
Rebecca Cheptegei nahm zuletzt an den Olympischen Spielen in Paris teil, wo sie den 44. Platz im Marathon erreichte. Im Jahr 2021 wurde sie Weltmeisterin in der Berg- und Trailrunning-WM.
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In den vergangenen Jahren wurden auch in anderen afrikanischen Ländern immer wieder Sportlerinnen Opfer von Gewaltverbrechen:
- Mord an Weltklasseläuferin Agnes Tirop: Ehemann festgenommen (2021)
- Nächster Mord an Läuferin? Damaris Muthee Mutua tot aufgefunden! (2022)
- Mord: Weltklasseläufer offenbar umgebracht (2023)
Foto: © Johann Conus, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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