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LaufenLeichtathletik

Regnerische Rieder Leichtathletiknacht mit guten Leistungen

Regen praktisch ohne Pause und nur 15°C sorgten für sehr schwierige Bedingungen bei der Sport Christian Rieder Leichtathletiknacht. Mehrere ÖLV-Athleten zeigten vor voller Tribüne im Leichtathletikstadion von Ried im Innkreis dennoch begeisternde und starke Auftritte.

 

Hürdensprinterinnen in Form
Hürdensprinterin Beate Schrott (Union St. Pölten) schaffte im Vorlauf gute 13,34 Sekunden (+0,4). Im Finale siegte sie bei starkem Regen und Gegenwind von 1m/s in 13,49 Sekunden. Die Jagd auf das WM- und Olympialimit von 13,15 Sekunden musste sie daher auf bessere Bedingungen verschieben: „Mein Rennen im Finale war besser als im Vorlauf, aber Wetter und Wind haben nicht mitgespielt.“ EM-Semifinalistin Victoria Schreibeis (DSG Wien) bewies aufsteigende Form und freute sich im Vorlauf nur knapp hinter Schrott über eine neue Saisonbestleistung von 13,40 Sekunden (+0,4). Im Finale kam sie als Zweite auf 13,76 Sekunden. Bei den Männern holte Hallen-EM Teilnehmer Manuel Prazak (SVS) in 14,45 (-0,6) Rang zwei hinter Tomas Kavka (CZE), der in 14,32 siegte. Bei besseren Bedingungen hat Prazak im Vorlauf 14,39 (0,0) erzielt.

Distelberger stark – U23 EM Limit im Weitsprung
Dominik Distelberger (UVB Purgstall) zeigte seine gute Verfassung in Blickrichtung U23-EM, wo er im Zehnkampf antreten wird. Der junge Niederösterreicher segelte im Weitsprung gleich im ersten Versuch auf starke 7,60 Meter (Wind +0,8). Damit erbrachte er zugleich das Limit für die U23-EM in dieser Einzeldisziplin. Zudem siegte er über 200 Meter in 21,76 Sekunden (-1,4).
Mit Julian Kellerer (VST Laas | 7,33 Meter) und Martin Schwingenschuh (SVS | 7,15 Meter) kamen zwei weitere junge Österreicher über die 7-m-Marke. Bei den Frauen erzielte Sofia Schmidl (Union Raika Lienz) mit 6,17 Meter neue ÖLV-Jahresbestleistung. Sie siegte vor den Tschechinnen Jana Koresova (6,14m) und Katerina Libalova (6,10m). Als Vierte landete Marina Kraushofer (SVS) bei 5,80 Meter. Ivona Dadic (PSV Wels), die im Siebenkampf für die U20-EM qualifiziert ist, steigerte ihre Saisonbestleistung auf 5,78 Meter. Für das angestrebte U20 EM-Einzellimit von 6,05 Meter war ihr Anlauf jedoch nicht konstant genug.

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Nachwuchs-Ass Weißhaidinger sorgt für „Platzsturm“
Im Kugelstoßbewerb sorgte Lokalmatador Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ) für einen „Platzsturm“ im Rieder Stadion. Das Publikum versammelte sich rund um die Stoßanlage und sorgte hautnah am Geschehen für Spitzenstimmung. Der 19-jährige Oberösterreicher, aktuell die Nummer 1 in Europas U20-Jahresbestenliste, bedankte sich mit einer starken Vorstellung und ließ die 6kg-Kugel 19,61 Meter weit fliegen. „Ich bin sehr zufrieden und freue mich, dass ich deutlich über 19 Meter gekommen bin. Es war ein super Wettkampf, ich habe viermal über 19 Meter gestoßen. Damit weiß ich, dass ich bei der U20-EM die Qualifikationsweite fürs Finale drauf habe. Das Publikum war einfach toll“, so der Innviertler. Von 21.-24. Juli tritt er bei der U20-EM in Tallinn im Kugelstoß und Diskuswurf an. In Ried sorgte im Kugelstoß der Deutsche Candy Bauer mit 19,46 Meter (7,26kg-Kugel) für eine der Topleistungen des Abends. Er siegte vor Martin Stasek (CZE | 18,67m) und Max Bedewitz (GER | 18,44m).

Laufenböck zu schnell – Bestleistung für Schöberl
Beachtlich auch der 400m-Sieg von Eric Krüger aus Deutschland in 46,65 Sekunden. Der Oberösterreicher Michael Laufenböck (IGLA long life) startete sehr ambitioniert und kämpfte sich in 47,76 Sekunden hinter dem Tschechen Theodor Jares (47,42) auf den dritten Platz. „Ich bin zu schnell angegangen, das war dann sehr hart am Schluss“, analysierte er richtig. Das U23-EM Limit von 47,30 Sekunden bleibt weiter sein Ziel. Der 21-jährige Christoph Schöberl (Union Salzburg) steigerte an vierter Stelle seine Bestleistung auf 48,05 Sekunden.

100m-Saisonbestleistung für Kwitt
Trotz der kühlen und regnerischen Bedingungen gab es auch in den Sprints gute Leistungen. Über 100 Meter steigerte Roland Kwitt (Union Salzburg) seine Saisonbestleistung auf 10,60 Sekunden (Wind -0,2) und holte damit im Finale Rang zwei hinter dem Deutschen Alexander Pschera, der in 10,55 siegte. Mehrere Athleten aus Südafrika und Namibia sorgte für gute Auftritte, allen voran Carina Horn (RSA), die das 100m/200m Double schaffte und in 11,88 Sekunden (-0,9) (Vorlauf 11,81 / +1,0) und 24,15 Sekunden (-0,8) voran war.

U23-Athletin Egarter siegt im Hochsprung
Lisa Egarter (Union Raika Lienz), die bereits für die U23-EM qualifiziert ist, zeigte im starken Regen einen guten Wettkampf, überquerte im zweiten Versuch 1,79 Meter und machte auch über 1,83 Meter, die sie knapp gerissen hat, gute Figur. Ekaterina Kuntsevich (DSG Wien) schaffte als Zweite ebenfalls 1,79 Meter im dritten Versuch. Monika Gollner (KLC) blieb an dritter Stelle bis 1,75 Meter ohne Fehlversuch, schaffte die nächste Höhe aber nicht mehr.


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