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London Marathon

Der Angriff auf den Marathon-Weltrekord von Patrick Makau (2:03:38 Stunden) ist beim Virgin London Marathon missglückt.

Alles was Rang und Namen hat stand heute Vormittag bei den Herren in London an der Startinie. Neben dem kenianischen Weltrekordler Makau, wurden auch Geoffrey Mutai (inoffiziell Weltbester in 2:03:02 h) und Wilson Kipsang (2:03:42 h), sowie vier weitere Läufer mit Bestzeiten unter 2:05 Stunden eingeladen.

Frühes "Favoritensterben"
Doch das Favoriten-Trio schwächelte gewaltig. Makau verlor bereits nach 5 Kilometern den Anschluss an die Spitzengruppe. Die Hälfte der Distanz bewältigte eine achtköpfige Spitzengruppe in 1:01:34 h - womit man noch auf Weltrekordkurs war. Nach nicht einmal 25 Kilomtern war jedoch auch bei Kipsang und Geoffrey Mutai der Ofen aus. Danach wurde das Tempo in der Spitze zunehmend langsamer.

Lange auf Weltrekordkurs
Zehn Kilometer vor dem Ziel bildete sich mit Streckenrekordhalter Emmanuel Mutai (Kenia/2:04:40 h), Ayele Abshero (Äthiopien/PB 2:04:23 h) und Stanley Biwott (Kenia/PB 2:05:12 h) ein Führungstrio. Letzterer konnte nach 34 km überraschend eine Lücke reißen, die aber Mutai nach zwei Kilometern wieder schließen konnte. Der London-Streckenrekordhalter übernahm daraufhin sofort das Kommando und setzte sich von Biwott ab.

Kebede rollt Feld auf
Doch wer nun dachte, das Rennen sei entschieden, sollte sich gewaltig irren. Auch Mutai musste für das hohe Anfangstempo auf den letzten Kilometern bluten. Von hinten startete der Äthiopier Tsegaye Kebede eine Aufholjagd. Der Dritte von Peking 2008 lag nach 35 Kilometern als Fünfter fast eine Minute hinter den Spitzenläufern. 1.000 Meter vor dem Ziel zog Kebede aber bereits am Führenden Mutai vorbei. Ein erneuter Konter von Mutai blieb aus, genauso wie schnelle Zeiten. Die Siegerzeit von 2:06:04 Stunden war die Langsamste seit 2007. Mutai verlor am letzten Kilometer eine halbe Minute und belegte in 2:06:34 Sekunden Platz 2 vor den Ähtiopiern Ayele Abshero (2:06:57 h) und Feyisa Lelisa (2:07:46 h). Olympiasieger Stephen Kiprotich (Uganda) wurde in 2:08:05 Stunden Sechster hinter Wilson Kipsang (2:07:47 h). Biwott wurde auf den letzten Kilometern bis auf Platz 8 (2:08:39 h) durchgereicht.

Bei den Damen konnte Tiki Gelana, nach ihrem Erfolg bei den Olympischen Spielen 2012, keinen 2. London-Sieg in Serie feiern.

Jiptoo souverän
Die Äthiopierin verlor nach einem Sturz bei einer Verpflegungsstelle, bereits nach der Halbmarathonmarke den Anschluss an die Spitze und beendete den Marathon mit 15 Minuten Rückstand auf Siegerin Priscah Jiptoo. Die Kenianerin konnte sich mit klarem Negativ-Split bereits knapp zehn Kilometer vor dem Ziel von ihrer letzten Verfolgerin, Landsfrau Edna Kiplagat, absetzen.

In 2:20:15 Stunden verpasste Jiptoo ihre persönliche Bestzeit nur um eine Sekunde. Überraschungs-Dritte hinter Kiplagat (2:21:32 h) wurde die Japanerin Yukiko Akaba (2:24:43 h)

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