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Weißt du wie viele Marathonläufer in Kenia bei Olympischen Spielen teilnehmen dürften?

Mehrere hundert Läufer sind es, die die Olympianorm im Marathon knacken. Tatsächlich starten dürften aber maximal 3.

In vielen anderen Ländern wäre die Qualifikation von nur eines Läufers für den Olympischen Marathon schon ein großer Erfolg (das Olympialimit für Tokio 2021 liegt bei den Herren bei 2:11:30 Stunden), auch wenn am Ende ohnehin die Athleten aus Kenia und Äthiopien gewinnen.

Mögliche Ursachen für die Dominanz afrikanischer Läufer

Nun stellt man sich natürlich die Frage, wieso Läufer aus Afrika den Laufsport so derartig dominieren. Dieser Frage ging auch die internationale Leichtathletik-Plattform SweatElite nach. Neben der Höhe (trainiert und gelebt wird im Hochland auf über 2.000 Metern Höhe), einer möglicherweise vorteilhaften Genetik, der Lebensweise und den Trainingsbedingungen könnte demnach die Ernährung eine sehr große Rolle spielen.

Denn Afrika profitiert tatsächlich davon, das ihnen deutlich weniger industrielle Lebensmittel zur Verfügung stehen. Die Einwohner in Kenia sind zum größten Teil Selbstversorger. Das heißt, es wird das gegessen, was in der Region angebaut wird. Und diese Lebensmittel sind zum Glück ideal für dessen Läufer.

Wie ernähren sich Läufer aus Afrika?

Die Ernährung der Athleten aus Afrika besteht aus regionalen, meist kohlehydratreichen Lebensmitteln. Auch wenn es nach nichts schmeckt, das Lieblingsessen der Weltklasseathleten ist "Ugali". Diese Mahlzeit wird aus Maismehl und Wasser hergestellt und schmeckt ziemlich langweilig, allerdings ist sie ein hervorragender Kohlenhydratlieferant und wird bei fast allen Mahlzeiten zumindest als Beilage verwendet. Einheimische sehen das total simple Gericht "Ugali" sogar als Wundermittel für Läufer.

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Keine Reise ohne Ugali

Callum Jones schrieb in einer Kolumne sogar, das Athleten das Maismehl zu internationalen Wettkämpfen mitnehmen. So gehört für die Weltklasseläuferin Mary Keitany Maismehl neben den Laufschuhen und der Laufbekleidung zu den wichtigsten Reiseutensilien. Denn auch vor großen Veranstaltungen möchten die Athleten das essen, was sie aus ihrer Heimat gewohnt sind.

Proteine? Bohnen!

Neben Ugali wird von den Sportlern in Kenia auch gerne Obst und Gemüse gegessen sowie Milch, Eier, Mais, Fleisch und Hülsenfrüchte. Auch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kartoffel und Reis sind auf der Speisekarte zu finden, wobei Ugali meist als bevorzugtes Nahrungsmittel gilt. Zu den beliebtesten Protein-Snacks zählen Hülsenfrüchte, Bohnen und Geflügel. Vor allem die sehr günstigen, aber proteinhaltigen Bohnen sind sehr beliebt.

Zucker, Zucker, Zucker...

Bei den Getränken vertrauen viele auf den sogenannten Chai-Tee. Wie wird dieses Getränk zubereitet? Teeblätter werden in Milch und Wasser gekocht und anschließend mehrere Löffel Zucker hinzugefügt (teilweise bis zu acht Esslöffel). Das heißt, bei diesem Getränk verzichten sogar die Weltklasseläufer aus Afrika nicht auf Zucker. Bedenklich ist das allerdings nicht, denn von sonstigen teilweise zuckerhaltigen Nahrungsergänzungsmittel halten die Athleten hingegen wenig. Aufgrund der sehr kohlenhydratreichen und damit energiereichen Ernährung haben die Sportler ohnehin ihre Kraftreserven für das Training gedeckt. Da braucht es keine zusätzlichen Nahrungsergänzungen.https://vg01.met.vgwort.de/na/5b8a328556f34c1ca7515ff9bc0eef05

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