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Mit dem Schulbeginn ist in den meisten Familien in Österreich in der Früh wieder Routine eingezogen: Aufstehen, Morgenwäsche, Schultasche packen – oft muss es in der Früh schnell gehen.

Laut einer aktuellen Studie von Fruit Juice Matters hat das Frühstück in Haushalten mit Kindern dennoch einen großen Stellenwert. Welche Lebensmittel auf dem Frühstückstisch zu einer optimalen Deckung des Nährstoffbedarfs beitragen, erklärt eine neue Broschüre für Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren.

Sind die Österreicher/innen Frühstücksmuffel oder ist das Frühstück hierzulande die wichtigste Mahlzeit des Tages? Um diese Frage zu beantworten und praktische Empfehlungen für ein gesundes Frühstücksverhalten abzuleiten, gab die Initiative Fruit Juice Matters in Kooperation mit dem wissenschaftlichen, vorsorgemedizinischen Institut SIPCAN eine Studie bei meinungsraum.at in Auftrag. In einer repräsentativen Befragung wurden rechtzeitig vor dem Schulbeginn 1.000 Personen, die mit Kindern im Alter von 6 bis 15 Jahren in einem Haushalt leben, zu ihrem Frühstücksverhalten befragt.

„Besonders Kinder, die noch in der Wachstumsphase sind, haben einen besonderen Nährstoffbedarf. Gleichzeitig wissen alle Eltern aus Erfahrung, dass es gar nicht immer so einfach ist, den Kindern in der Früh ein ansprechendes Frühstück zuzubereiten. Um möglichst praxisnahe Tipps für einen kulinarisch klugen Start in den Tag geben zu können, haben wir uns angeschaut, wie in den österreichischen Familien derzeit gefrühstückt wird. Schließlich legt das Frühstück den Grundstein für den ganzen Tag“, erklärt Dr. Manuel Schätzer, Ernährungsexperte bei SIPCAN, den Hintergrund der Studie.

Auf Basis der Studienergebnisse wurden außerdem eine Broschüre sowie ein Plakat gestaltet, die Kindern Orientierung für die selbständige Zubereitung eines gesunden Frühstücks geben. Die Studie sowie die Broschüre und das Plakat wurden heute im Rahmen eines Pressegesprächs mit anschließendem Frühstücksworkshop mit Bloggerin Christina Rechtberger vom Blog „The blonde bird“ vorgestellt.

Österreichern ist ihr Frühstück wichtig – am Wochenende nimmt man sich ausgiebig Zeit dafür

Die Ergebnisse der für Österreich und die einzelnen Bundesländer repräsentativen Studie zeigen, dass das Frühstück in den meisten Haushalten einen großen Stellenwert hat: 70 Prozent der befragten Erwachsenen geben an, dass es ihnen extrem oder sehr wichtig ist, zu frühstücken. Jedoch frühstücken nur 55 Prozent der Befragten an sieben Tagen pro Woche. Auch für Kinder ist das Frühstück ein wichtiger Start in den Tag. Trotzdem frühstückt fast jedes dritte Kind (31 Prozent) nicht täglich. Jüngere Kinder im Volksschulalter (6 bis 10 Jahre) zieht es dabei noch häufiger an den Frühstückstisch als Kinder von 11 bis 15 Jahre.

Der soziale Aspekt des Frühstücks ist vielen Österreichern immer noch wichtig: In 34 Prozent der Familien frühstücken auch unter der Woche alle gemeinsam, am Wochenende setzt sich sogar die Mehrheit der Haushalte (66 Prozent) gemeinsam an den gedeckten Tisch. Während Kinder an Schul- und Arbeitstagen rund 16 Minuten und Erwachsene durchschnittlich 19 Minuten frühstücken, geht es in den Familien am Wochende gemütlicher zu: 27 Minuten nehmen sich Kinder, Erwachsene sogar im Schnitt 35 Minuten, für ein gemütliches Frühstück Zeit.

Kaffee und Kakao sind die beliebtesten Getränke, Fruchtsaft hilft Obstkonsum zu steigern

Die Nummer eins bei den Frühstücksgetränken ist für Erwachsene ganz klar Kaffee – 83 Prozent trinken ihn unter der Woche, 77 Prozent auch am Wochenende. Bei Kindern steht Kakao weiterhin hoch im Kurs: 63 Prozent trinken an Wochentagen Kakao, 67 Prozent am Wochenende. Nach Kaffee, Leitungswasser, Tee und Kakao steht bei Erwachsenen an fünfter Stelle 100% Fruchtsaft, den 24 Prozent an Wochentagen zum Frühstück trinken. Bei Schulkindern steht er noch vor Tee an vierter Stelle (32 Prozent). Sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern gibt es beim Konsum von 100% Fruchtsaft große Unterschiede zwischen den Wochentagen und Wochenenden: Am Wochenende trinken 44 Prozent der Erwachsenen und 46 Prozent der Kinder 100% Fruchtsaft zum Frühstück. Am beliebtesten ist dabei weiterhin 100% Orangensaft, der bei 88 Prozent der Befragten der bevorzugte Frühstückssaft ist.

In Österreich wird weiterhin deutlich weniger Obst und Gemüse gegessen, als von der WHO empfohlen. Ein kleines, 150 ml Glas 100% Fruchtsaft kann gelegentlich eine Portion Obst ersetzen und so helfen, die empfohlene tägliche Menge an Obst und Gemüse – die bekannten fünf am Tag zu erreichen. Orangensaft enthält übrigens Vitamin C und ist daher das perfekte Frühstücksgetränk.

Frühstücksbrote: Kinder lernen von ihren Eltern

Die Top 4 Frühstückszutaten sind bei schulpflichtigen Kindern und ihren Eltern gleich: Butter und Margarine, helles und dunkles Brot sowie Marmelade stehen ganz oben auf dem Speiseplan. Kinder zeigen jedoch eine deutliche Vorliebe für helles Brot: 63 Prozent frühstücken helles Brot und Gebäck, 51 Prozent dunkles Brot und 40 Prozent Vollkornbrot. Während sich mehr als 40 Prozent der Erwachsenen außerdem häufig Vollkornbrot, Honig und Käse auf den Frühstücksteller legen, essen Kinder auch unter der Woche häufig Frühstücksflocken oder Müsli (45 Prozent) und schokoladige Aufstriche  (43 Prozent).  Bei über 60 Prozent der Erwachsenen landen diese Nahrungsmittel hingegen vermehrt am Wochenende auf dem Frühstückstisch.

„Auffallend ist, dass die Mehrheit der Kinder unter der Woche sehr ‚süß‘ in den Tag startet. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht überraschen daher Berichte über Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule wenig. Denn ein Frühstück, das viel Zucker enthält, lässt den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, aber auch ebenso schnell wieder abfallen, was zu einem Konzentrationstief in den ersten Schulstunden führen kann. Wichtig wäre deshalb, dass das Frühstück möglichst viele Ballaststoffe enthält. Neben Vollkornprodukten bilden Früchte und Milchprodukte die perfekte Grundlage für einen erfolgreichen Schultag“, erkärt Dr. Manuel Schätzer von SIPCAN.

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