Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Phoca Thumb M Grazathlon2013aGestern ging der erste E-Grazathlon über die Bühne. Rund 1300 Starter, darunter 220 Frauen absolvierten diesen einzigartigen Hindernislauf durch die Grazer Innenstadt.

Tausende Zuschauer entlang der Strecke und in der Event-Arena im Augarten sorgten für den großen Erfolg dieser Premiere. Nach 8,3 Kilometern und 15 Hindernissen hieß es „we beat the city“. Die schnellsten des Tages waren Andreas Rois in 33:48 vor Markus Kröll in 43:23 bzw. Cornelia Wiesenhofer in 42:06 Minuten.

Graz, 16. Juni. Die Zuschauer waren begeistert: Schon bei Hindernis 3 sorgte die „Rutschpartie“ für ein Riesenspektakel, danach mussten die Teilnehmer durch drei Container waten, die hüfthoch mit Schlamm gefüllt waren. Und in dieser Tonart ging es beim ersten E-Grazathlon weiter: raus aus dem Augarten quer durch die Innenstadt. Insgesamt mussten die 1280 Teilnehmer auf einer Laufstrecke 8,3 Kilometer und 15 Hindernisse überwinden – an Sprossen hängend, auf allen Vieren kriechend oder Wände hoch kletternd. Wie zum Beispiel bei Hindernis 12 „Vier gewinnt“ – wo das Rennen um den Tagesschnellsten entschieden wurde.

Der 27-jährige Langstrecken- und Crosslauf-Spezialist Andreas Rois vom LTV Köflach hängte genau dort seinen Verfolger ab: „Ich wusste, ich muss beim ersten Versuch über die vier Wände drüber. Eine zweite Chance gibt es nicht.“ Seine Körpergröße von 190 cm kam ihm dabei zugute, wie auch der zweitplatzierte Tiroler Markus Kröll (42) bestätigt: „An der Wand war das der entscheidende Vorteil. Andreas hat eine viel größere Reichweite und war mit einem Satz drüber. Ich tat mir da schwerer.“ Dennoch war der siebenfache Dolomitenmann-Gewinner hellauf begeistert: „Ich bin schon 26 Jahre im Geschäft, aber so ein Rennen das ist ein Wahnsinn. Ich hatte Gänsehaut an manchen Hindernissen, weil das Publikum so angefeuert hat.“ Das bestätigte auch Lokalmatador und Fußballlegende Mario Haas, der auf den letzten 1,5 Kilometern von Muskelkrämpfen geplagt wurde. Er schwärmte vor allem vom Teamwork: „Bei einem Rennen auf Zeit habe ich so etwas noch nicht erlebt. Die Sportler haben sich bei den Hindernissen gegenseitig geholfen und alle waren fair und diszipliniert. Ein Riesenerlebnis!“

Den Wettkampf der Sportverbände konnten die Orientierungsläufer für sich entscheiden und den Sonderpreis der Landessportorganisation und CompanyCode mit nach Hause nehmen. Insgesamt haben neun Verbände teilgenommen: Eishockey, Taekwando, Rodeln, Faustball, Ski, Volleyball, Moderner Fünfkampf, Orientierungslauf, Inlineskate

Veranstalter Manfred Rath von der Agentur CompanyCode hat den richtigen Riecher bewiesen, als er vor fast zwei Jahren die Idee zum E-Grazathlon in Hamburg aufgegriffen hatte: „Wir haben bewiesen, dass das die härteste Sightseeingtour Österreichs ist. Jeder Österreicher ist herzlich willkommen sich nächstes Jahr selbst davon zu überzeugen.

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Auch Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark freut sich bereits auf den E-Grazathlon 2014: „Mir gefiel das Konzept von Beginn an. Das neue Format, die Innovation und dass eine breite Zielgruppe angesprochen wird, waren überzeugend. Ich kann jetzt schon sagen, dass wir das Rennen auch nächstes Jahr unterstützen.“

Dann darf sich Graz wohl freuen, einen neuen Fixpunkt im Veranstaltungskalender zu haben. Ein Rennen bei dem es um Kampfgeist, Teamwork und Action geht. Oder um es mit den Worten des beliebtesten Radiomoderator Österreichs (ED-Journalistenwahl 2013) Thomas Axmann zu sagen: „Geil, geiler am geilsten – für den E-Grazathlon müsste man ein neues Wort erfinden!“

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Fotos ©GEPA


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