Der Countdown läuft, das Adrenalin steigt
Wenn das Passeiertal ruft, bleibt kein Muskelkater ungehört. Am 3. August steigt zum mittlerweile 26. Mal der Stettiner-Cup – und wer glaubt, er wisse, was ein Berglauf ist, wird hier eines Besseren belehrt. Denn hier wird nicht einfach nur gelaufen. Hier wird geschwitzt, geflucht, geliebt, gelitten und gefeiert. Der Stettiner-Cup ist kein Rennen. Es ist eine mentale Gebirgstaufe.
Der Startschuss fällt wie gewohnt in Pfelders auf dem Parkplatz – noch lachen die Gesichter, die Waden sind locker, die Laune euphorisch. Doch dann kommt sie, die Wahrheit in Serpentinenform: 1255 Höhenmeter verteilt auf 10 Kilometer. Wer es nicht ernst meint, bleibt besser gleich beim Kaiserschmarrn.
Kein Zuckerschlecken, sondern Zuckerbrot und Peitsche
Die Strecke des Stettiner-Cups hat sich in 26 Jahren nicht groß verändert – und das ist auch gut so. „Die Route ist heilig“, raunen eingefleischte Teilnehmer. Zuerst noch harmlos wie ein Frühlingsspaziergang, danach gnadenlos wie ein Alpinbootcamp. Ab Streckenhälfte heißt es: Serpentinen statt Selfies. Nur wer sein Herz im Steilhang verliert, wird es oben wiederfinden.
„Trotzdem gibt es immer wieder Überraschungen. Keine Ausgabe ist wie die andere.“ So lautet das Motto der Bergrettung Moos, die dieses Event mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks organisiert – aber dem Herzblut eines Südtiroler Almbauern.
Wichtiger Hinweis: Dieses Buch macht dich zum besseren Läufer
Neuer Anstrich für ein legendäres Event
Stillstand ist Rückschritt – und davon hält man beim Stettiner-Cup rein gar nichts. Eine frisch gebackene Website sorgt heuer für ein neues Anmeldegefühl, das selbst Digitalmuffel zum Klick bringt. Alles einfacher, alles schneller – aber auf der Strecke bleibt’s hart wie eh und je.

„Unser Anspruch ist es, jedes Jahr noch ein wenig besser zu werden.“ Und das spürt man. Vom Startpaket – prall gefüllt mit regionalen Schmankerln – bis zur After-Race-Party auf der Stettiner Hütte: Der Stettiner-Cup liefert einfach ab. Nicht nur in Höhenmetern, sondern auch in Emotionen.
Wo Geschichte geschrieben wird – mit Schweiß
Seit dem Premierenlauf im Jahr 1999, bei dem sich Karl Gruber und Rosita Pirhofer in die erste Siegerliste eintrugen, ist viel passiert. Viele Südtiroler Berglauf-Größen haben sich seitdem den begehrten Sieg geschnappt – nur 2020 machte ein gewisses Virus die Rechnung ohne das Passeiertal.
Aber heuer ist alles anders. Heuer wird’s episch. Die Stettiner-Cup-Familie ist heißer denn je, die Anmeldung läuft auf Hochtouren. Wer dabei sein will, sollte schnell sein. Oder zumindest schnell aussehen.
Ein Event, das brennt – in der Wade und im Herzen
Der Stettiner-Cup ist keine Ein-Tages-Veranstaltung. Er ist eine Lebenseinstellung. Wer einmal den Gipfel mit Laktat erreicht hat, weiß: Das war kein Lauf. Das war ein Statement. Und wer danach noch Kraft zum Feiern hat, wird auf der legendären After-Race-Party belohnt – mit Aussicht, Applaus und Apfelschnaps.
Also, liebe Laufverrückten, Schluss mit Ausreden. Rein in die Schuhe, rauf auf den Berg und ab in die Geschichte des Stettiner-Cups. Der 3. August wartet. Und er wird dich fordern – aber sowas von!
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