Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Contra's: Laufen mit GPS

1) GPS-Signal

Wer kennt es nicht - das lästige Warten auf ein GPS-Signal vor einem Training. Im schlimmsten Falle können da schon zwei, drei Minuten drauf gehen. Noch schlimmer: Der Verlust des GPS-Signal während des Trainings. Besonders gefährlich leben Läufer in dicht besiedelten Gebieten mit hohen Wohnhäusern. Auch längere Tunnelpassagen oder das durchlaufen größerer Brücken kann zum Verlust des GPS-Signals führen.

2) Abhängigkeit

Das Problem an GPS-Uhren. Wer einmal mit GPS-Uhr läuft, läuft immer mit GPS-Uhr. Jedes Training mit Tempokontrolle kann allerdings zu Lasten unseres Tempogefühls gehen. Daher sollten wir zumindest ein Mal pro Woche auf unsere GPS-Uhr verzichten oder zumindest während des Trainingslaufes keinen einzigen Blick auf die Uhr werfen. Nach dem Lauf schätzen wir dann unsere Pace und vergleichen sie mit der von der Uhr.

3) Messungenauigkeit

GPS-Messungen sind im Gegensatz zu radiowellenbasierten Messungen (kommt z.B. im Spitzenfußball zum Einsatz) deutlich ungenauer und zudem wetteranfällig. Die Messgenauigkeit sinkt bei starker Bewölkung. Bei kurvenreichen Strecken ist ebenfalls mit einer ungenauen Messung zu rechnen. Da kann ein 10 km Lauf gerne schon mal 10,3 km lang sein. Auch auf Laufbahnen ist aufgrund der Kurven die Distanz in der Regel meist leicht abweichend. Aus bisherigen Erfahrungen berechnen GPS-Geräte auf einer 400-Meter-Rundbahn immer einige Meter zu viel.

Mehr dazu hier:

4) Preis

Hochwertige GPS-Uhren sind in der Regel nicht gerade günstig (200 - 300 Euro). Die GPS-Aufzeichnung mit dem Handy (Smartphone-App) ist eine Alternative, hat allerdings zwei Nachteile: Je nach Mobilgerät kann die GPS-Qualität im Vergleich zu GPS-Uhren deutlich schwächer sein. Zudem ist das Laufen mit Handy für viele Sportler unhandlich.

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