Schnelltests beim Marathon in Wien?
Gut gelaunte Teilnehmer beim Marathon in Wien.
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Sind Eintrittstest / Schnelltests die große Hoffnung für Laufveranstaltungen?

Seit mittlerweile fast einem Jahr werden aufgrund der Corona-Pandemie nahezu alle Laufveranstaltungen abgesagt.

Einige Laufevents wurden bereits zum zweiten Mal in Serie gestrichen. Vielen Veranstaltern droht durch erneute Absagen das finanzielle Aus. Nun könnten Eintrittstest bzw. Schnelltests vorübergehend das Problem lösen.

Erste positive Erfahrungen mit Eintrittstests

Großveranstalter in Österreich und Deutschland erhoffen sich nun mit den Eintrittstests bzw. Schnelltests ein Ende der Absagen. Mit ähnlichem Prozedere konnten gegen Ende des Jahres etwa die Österreichischen Marathon-Staatsmeisterschaften in Wien oder der Valencia Marathon (Elite-Rennen) ausgetragen werden. Bei beiden Veranstaltungen mussten alle gemeldeten Läufer und Läuferinnen ein negatives Testergebnis kurz vor Beginn des Laufwettbewerbes abgeben. So konnte den Teilnehmern ein sicheres Marathon-Rennen ohne Ansteckungsgefahr garantiert werden.

Hoffnung auf Eintrittstests im Frühjahr

In Österreich hält die Bundesregierung die Zulassung von Eintrittstests bei Veranstaltungen für durchaus möglich. „Wenn die von der Regierung vorgegebenen Tests die Voraussetzung sind, um Veranstaltungen durchzuführen, sind wir bereit, dies mit einer professionellen Ablauforganisation sicher und geordnet umzusetzen“, sagt Wolfgang Konrad, Veranstalter des Vienna City Marathon, der 2021 bereits vom Frühjahr in die 2. Jahreshälfte verschoben wurde.

Planet Earth Run

Die Veranstalter des Österreichischen Frauenlaufs (2021 ebenfalls vorzeitig vom Frühjahr in den Herbst verschoben) erhoffen sich im Frühjahr zunächst kleinere Laufveranstaltungen, bei denen das Prozedere mit den Eintrittstests getestet werden kann. So sollen dann aber auch Großveranstaltungen, wie der Frauenlauf in Wien möglich sein. Allerdings muss die Regierung dazu noch Rahmenbedingungen schaffen, damit die Kontrolle der Eintrittstests rechtlich und finanziell abgesichert durchgeführt werden können. Wer die zusätzlichen Kosten tragen soll, ist noch unklar.

Deutschland hofft ebenfalls auf Schnelltests

Auch in Deutschland erhofft sich der Dachverband "German Road Races" ein ähnliches Szenario: "Auch müsse man an Schnelltests denken, die gegebenenfalls ordnungsbehördlich vorgegeben sein könnten. Auch der Umgang mit Geimpften, die im Jahresverlauf immer mehr werden, müsse sorgfältig geprüft und abgewogen werden," heißt es in einer Presseaussendung der GRR.

Nun liegt es also vor allem am Willen und der Bereitschaft der jeweiligen Regierung, um die Umsetzung von Freiluft-Sportveranstaltungen wieder zu ermöglichen.

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