Eine Übersicht aller Zweitausender in der Steiermark inkl. Fotos und Besteigung.
Mehrere hundert Zweitausender befinden sich in der Steiermark. Sogar mehr als in ganz Deutschland.
Der höchste Zweitausender in der Steiermark ist der Hohe Dachstein auf 2.995 Metern Höhe. Dieser Berggipfel befindet sich an der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark (Touren-Tipp: Hoher Dachstein via Ramsau - Talstation Türlwand).
Die Hochwildstelle auf 2.747 Metern Höhe ist der höchste Berg der Steiermark, der zur Gänze in diesem Bundesland liegt.
Wie viele Zweitausender gibt es in der Steiermark?
Mehr als 350 Berge erreichen in der Steiermark eine Höhe von mindestens 2.000 Metern.
Auf über 2.500 Metern Höhe gibt es hingegen nur noch knapp 40 Berge in diesem wunderschönen Bundesland.
Bekannte 2000er in der Steiermark
Wer die Hochwildstelle erreichen möchte, benötigt gute Kondition und etwas Bergerfahrung. Denn die Höhendifferenz zwischen Talort und Gipfel beträgt mehr als 1.600 Höhenmeter. In Summe müssen gut 20 Kilometer zurückgelegt werden. Im Schlussabschnitt folgen ein Klettersteig der Kategorie B/C und einige Kletterabschnitte im Schwierigkeitsgrad bis UIAA 2-. Bei guter Erfahrung können diese Abschnitte zwar problemlos bewältigt werden, Trittsicherheit und gute Konzentration sind aber obligatorisch: Zur Hochwildstelle Bergtour.
Deutlich leichter ist da die Route auf den Großen Knallstein. Dieser großartige Aussichtsgipfel in den Schladminger Tauern erreicht eine Höhe von 2.599 Metern. Die Strecke startet in Sankt Nikolai im Sölktal und führt über etwas mehr als 1.500 Höhenmeter bis zum Gipfel. Der Weg ist großteils einfach und sehr gut markiert. Der Große Knallstein ist ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel. Denn bei guter Schneelage ist der Gipfel eine hervorragende Option für Skitouren-Ausflüge: Zur Großer Knallstein Bergtour.
Ambitionierte Bergsteiger finden zudem auf 2.251 Metern Höhe ein großartiges Gipfelziel. Es ist der Admonter Reichenstein. Da sind es zwar nur etwas mehr als 1.000 Höhenmeter vom Startpunkt in Gaishorn bis zum Gipfel. Doch der markierte Normalweg auf den Admonter Reichenstein ist gegen Ende des Aufstiegs sehr anspruchsvoll und hat auch einige Kletterstellen bis zum zweiten Schwierigkeitsgrad. Auch dieser Berg setzt daher sehr gute Konzentration und Trittsicherheit voraus.
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